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Die Frauen von Lampersari

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder

Katalogzettel

Titel Die Frauen von Lampersari
Titelzusatz Aus den Erinnerungen der Franziska Koblitz
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Brandner, Judith [Gestaltung] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 2001.02.10 [Sendedatum]
2002.01.12 [Sendedatum / Wiederholung]
Schlagworte Gesellschaft ; Politik ; Feature ; Rückblick ; Krieg ; Konzentrationslager ; Radiosendung-Sendematerial
Örtliche Einordnung Gefangenenlager Lampersari
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-33798
Gesamtwerk/Reihe Hörbilder

Information

Inhalt

Java, Indonsien 1942. Unter dem Vorwand, Asien von den westlichen Kolonialherren zu befreien, marschiert die kaiserliche japanische Armee in Indonesien ein - der damaligen Kolonie Niederländisch-Ostindien. Hier leben - in kolonialer Annehmlichkeit - unter anderem auch der ehemalige k&k Fregattenleutnant Johann Friedrich Freiherr von Koblitz-Willmburg und seine Frau Franziska, beide gebürtige Österreicher. Der Freiherr, genannt Hans, leitet eine holländische Zuckerrohrplantage. 1939 nimmt das Ehepaar Koblitz die niederländische Staatsbürgerschaft an. Schon bald nach ihrem Einmarsch verhaften die Japaner alle holländischen Männer - auch Hans. Erst Jahre später erfährt seine Frau, dass er die Gefangenschaft nicht überlebt hat. Franziska und ihre beiden Kinder werden in das KZ-ähnliche Lager Lampersari im feuchtheissen Mitteljava gebracht. Die Frauen müssen Zwangsarbeit leisten, werden geschlagen, gedemütigt und ausgehungert. Viele sterben. "Essen, Essen - immer wieder das Essen, gibt es denn um Himmelswillen nichts anderes, um darüber nachzudenken?", notiert Franziska Koblitz in ihren Erinnerungen. Die späte Veröffentlichung ihrer Tagebuchaufzeichnungen hat sie nicht mehr bewußt erlebt: sie stirbt im April 2000 in Salzburg, nur wenige Wochen nach Erscheinen ihres Buches.

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