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Der Hitler-Fake - Geschichte einer Jahrhundertfälschung

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Titel Der Hitler-Fake - Geschichte einer Jahrhundertfälschung
Urheber/innen und Mitwirkende ARD [Sendeanstalt]
Datum 2023.04.24 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Dokumentation ; Faschismus und Nationalsozialismus ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-31678

Information

Inhalt

[Senderinformation] Von der größten Entdeckung zur peinlichsten Blamage in nur wenigen Tagen: Das ist die Geschichte der "Hitler-Tagebücher", die das Magazin "stern" im April 1983 der Öffentlichkeit vorstellte. Das Magazin war auf einen gigantischen Betrug hereingefallen, der auch 40 Jahre später noch Fragen aufwirft: Wer hatte ein Interesse an dieser Geschichtsfälschung? Und was sollte damit erreicht werden?

Die Dokumentation von Christian Bock beleuchtet den Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher, die vom STERN gekauft und in Auszügen publiziert wurden. Zeitzeugen erinnern sich. Der STERN gibt Akteneinsicht.

Die gefälschten Hitler-Tagebücher: Viele Fragen sind noch offen
Reporter Gerd Heidemann, der die vermeintlichen Tagebücher Adolf Hitlers für den "stern" kaufte, ist heute 91 Jahre alt. Er fühlt sich zu Unrecht an den Pranger gestellt. Für das Filmprojekt "Der Hitler-Fake" öffnete er sein Archiv in einem Hamburger Keller und machte auch bislang unveröffentlichte Dokumente zugänglich; außerdem sämtliche aufgezeichnete Telefonate mit dem Fälscher Konrad Kujau.

Doch viele Fragen sind noch unbeantwortet. Warum schrieb Kujau so explizit über Hitlers Privatleben, über Hunde, Magenverstimmungen, Eva Braun und homosexuelle NS-Funktionäre? In "Der Hitler-Fake" sind Fälschungen Kujaus zu sehen, die jenseits des Medienskandals noch ein anderes Licht auf die Tagebücher werfen: Der Holocaust sollte relativiert, Hitler und damit auch das deutsche Volk in der Verantwortung für millionenfachen Mord entlastet werden.

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