Frühstück bei mir [2023.06.04] - Bernd Hufnagl
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Katalogzettel
| Titel | Frühstück bei mir [2023.06.04] - Bernd Hufnagl |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stöckl, Claudia [Moderation]
[GND
]
Hufnagl, Bernd [Interviewte/r] ORF Radio Österreich 3 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2023.06.04 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Musik ; U-Musik ; Interview ; Nachrichten ; Klima und Wetter ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP2 [Dateiformat: MP2] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E53-05192 |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Er hat viele gute Nachrichten für alle, die derzeit im Prüfungsstress sind. Zum Beispiel: „Neugelerntes speichert unser Gehirn nur im Nichtstun.“
Bernd Hufnagl ist Neurobiologe und Autor und hat viele Jahre lang in der Gehirnforschung an der Uni Wien gearbeitet.
Im Gespräch mit Claudia Stöckl spricht er über das Lernen in einer Welt voller Ablenkung: „Durch die digitale Permanenz – soll heißen den dauernden Blick auf das Handy – befindet sich das Hirn im Multitasking-Modus, den es aber nicht beherrscht. Das Gehirn macht die Dinge hintereinander. Es lernt immer – aber dann wahrscheinlich das Falsche.“ Und: „Je konzentrierter wir mit etwas beschäftigt sind, desto weniger Energie brauchen wir dafür.“
Bernd Hufnagl spricht über hirngerechtes Arbeiten, über den Umgang mit Stress in der digitalen Turbo-Welt und seine Midlife-Crisis mit 54 Jahren: „Ich gebe zu, sie hat mich gepackt. Vor allem der Gedanke: ‚Was kann man tun, dass die Zeit nicht so schnell vergeht?‘ Die Wissenschaft sagt, die ersten 20 Jahre werden so lange empfunden wie der Rest des Lebens. Deshalb möchte ich mich bemühen, meine Zeit bewusster zu leben.“
Bernd Hufnagl ist Neurobiologe und Autor und hat viele Jahre lang in der Gehirnforschung an der Uni Wien gearbeitet.
Im Gespräch mit Claudia Stöckl spricht er über das Lernen in einer Welt voller Ablenkung: „Durch die digitale Permanenz – soll heißen den dauernden Blick auf das Handy – befindet sich das Hirn im Multitasking-Modus, den es aber nicht beherrscht. Das Gehirn macht die Dinge hintereinander. Es lernt immer – aber dann wahrscheinlich das Falsche.“ Und: „Je konzentrierter wir mit etwas beschäftigt sind, desto weniger Energie brauchen wir dafür.“
Bernd Hufnagl spricht über hirngerechtes Arbeiten, über den Umgang mit Stress in der digitalen Turbo-Welt und seine Midlife-Crisis mit 54 Jahren: „Ich gebe zu, sie hat mich gepackt. Vor allem der Gedanke: ‚Was kann man tun, dass die Zeit nicht so schnell vergeht?‘ Die Wissenschaft sagt, die ersten 20 Jahre werden so lange empfunden wie der Rest des Lebens. Deshalb möchte ich mich bemühen, meine Zeit bewusster zu leben.“