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Betriebsansiedlung im Wandel - nachhaltiges Wirtschaftswachstum in NÖ"

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Österreich-Bild

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Titel Betriebsansiedlung im Wandel - nachhaltiges Wirtschaftswachstum in NÖ"
Urheber/innen und Mitwirkende Leitner, Andi [Gestaltung]
ORF 2 [Sendeanstalt]
ORF Landesstudio Niederösterreich [Produzent]
Datum 2023.10.15 [Sendedatum]
Schlagworte Wirtschaft ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-33729
Gesamtwerk/Reihe Österreich-Bild

Information

Inhalt

[Senderinformation] Eine TV-Dokumentation aus dem ORF-Landesstudio NÖ zeigt wie nachhaltiges Wirtschaftswachstum gelingen kann.

Niederösterreich hat in den letzten 100 Jahren einen großen Wandel vollzogen: vom Agrarland zum Industrieland hin zum Dienstleistungsland. Dabei konnte sich das Bundesland als interessanter Wirtschaftsstandort für eine Vielzahl von Branchen positionieren.

In den 1960er-Jahren wurden im Industriezentrum NÖ-Süd bei Wiener Neudorf die ersten Betriebe angesiedelt. Die Firma Isovolta, ein Hersteller von Elektroisoliermaterialien, technischen Laminaten und Verbundwerkstoffen, war das erste Unternehmen dort. Bis heute haben sich im IZ NÖ-Süd mehr als 390 Betriebe niedergelassen, sie bieten zusammen rund 11.400 Arbeitsplätze in der Region.

Dieses „Österreich-Bild“ aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich (Gestaltung: Andi Leitner, Kamera: Franz Cee) zeigt, wie Regionen durch Betriebsansiedlungen gefördert werden und wie nachhaltiges Wirtschaftswachstum funktionieren kann.

Regionen stärken und Arbeitsplätze schaffen
Wirtschaftsparks und Betriebsansiedlungen sollten in den letzten Jahrzehnten auch ländlichere Regionen stärken und Arbeitsplätze vor Ort schaffen. Beispiele hierfür sind die Käsemacher im Waldviertel, die vielfältige Käse- und Antipasti-Spezialitäten herstellen; SPL TELE in Wolkersdorf, ein Gesamtanbieter für Telekommunikations- und Breitband-Infrastruktur; oder das Unternehmen Audio Tuning im Wirtschaftspark Mistelbach/Wilfersdorf, der Weltmarktführer im Bereich der High-End-Unterhaltungselektronik. Gemeinden gründen auch interkommunale Wirtschaftsparks und nützen gemeinsam Ressourcen, so wie in Kreilhof bei Waidhofen an der Thaya.

Als ein Anbieter von Unternehmensstandorten nimmt die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich ecoplus eine Schlüsselfunktion als Vermittler und Berater ein. 1.131 Firmen sind bisher in ecoplus Wirtschaftsparks angesiedelt - das sind 24.681 Arbeitsplätze in den Regionen.

Weniger Fläche - mehr Nachhaltigkeit
Der Fokus bei Betriebsansiedlungen liegt auch immer mehr auf Nachhaltigkeit und weniger Flächenverbrauch. So werden vorgenutzte und teilweise bereits versiegelte Flächen, sogenannte Brachflächen, den Investoren angeboten. Um einen genauen Überblick zu bekommen, startet ecoplus eine landesweite Erhebung bei der Brachflächen systematisch erfasst und bewertet werden, um sie einer Nachnutzung zuzuführen. Das Biotechnologie-Start-up Marionmed in Korneuburg hat eine solche Brachfläche bereits entsiegelt und ein modernes Firmengebäude errichtet, wie die Doku aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich zeigt.

Der Wirtschaftspark Föhrenwald in Wiener Neustadt wurde gleich als Öko-Wirtschaftspark konzipiert. Betriebe, die sich dort ansiedeln wollen, müssen sich an Kriterien wie umweltgerechte, nachhaltige Ausgestaltung, Grünflächenkonzepte und Anbindung an den öffentlichen Verkehr halten.

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