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Orte der Kindheit - Maria Bill

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Katalogzettel

Titel Orte der Kindheit - Maria Bill
Urheber/innen und Mitwirkende Bill, Maria [Gefeierte Person] [GND ]
Schneeberger, Peter [Interviewer/in]
Gebhardt, Ute [Gestaltung] [GND ]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2023.11.12 [Sendedatum]
2016 [Jahr des Copyright]
Schlagworte Kultur ; Portrait ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-34100

Information

Inhalt

[Senderinformation] Maria Bill war ein lebhaftes, extravertiertes und fröhliches Kind - eine Art „Pippi Langstrumpf“ in der Bergkulisse von „Heidi“. Ihre Kindheit war inspirierend und sehr außergewöhnlich: Aufgewachsen ist sie mit ihren drei Schwestern und rund 250 Kindern aus zwölf Nationen im Kinderdorf Pestalozzi, das ihr Vater, der Pädagoge Arthur Bill, geleitet hat. Das Dorf sollte Flüchtlingskindern und Kriegswaisen die Familie ersetzen und ihnen neue Perspektiven eröffnen. In jedem Haus wurde eine andere Sprache gesprochen und Bill lernte sie alle - zumindest konnte sie jedes Idiom perfekt imitieren.

Wie das Talent zur Imitation äußerte sich auch ihre Affinität zur Bühne. Ihre Musikalität wurzelt in der Familie: Jede der Bill-Töchter lernte ein anderes Instrument und ihre Mutter sang täglich beim Kochen Chansons ihrer Lieblingssängerin Edith Piaf, die auch zum Ausgangspunkt von Maria Bills eigener musikalischer Karriere werden sollte.

Ihre Kindheit war geprägt von Weltoffenheit und Geborgenheit. Die „andere“ Welt im Tal, die Kleinstadt Trogen und die Schweiz mit all ihren Klischees blieb ihr im Grunde immer etwas fremd.

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