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Frühstück bei mir [2024.01.28] - Sabine Kuegler

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Katalogzettel

Titel Frühstück bei mir [2024.01.28] - Sabine Kuegler
Urheber/innen und Mitwirkende Stöckl, Claudia [Moderation] [GND ]
Kuegler, Sabine [Interviewte/r] [GND ]
ORF Radio Österreich 3 [Sendeanstalt]
Datum 2024.01.28 [Sendedatum]
Schlagworte Musik ; U-Musik ; Interview ; Nachrichten ; Klima und Wetter ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ audio
Format DFMP2 [Dateiformat: MP2]
Sprache Deutsch
Signatur E53-05291

Information

Inhalt

[Senderinformation] Die Geschichte über ihr Aufwachsen im Dschungel ist um die Welt gegangen: Sabine Kuegler hat ihre Kindheit bei dem Stamm der Fayu auf der Insel Neuguinea verbracht.

Ihr Buch über ihre Erfahrung „Dschungelkind“ machte sie schlagartig berühmt, es wurde millionenfach verkauft, in 30 Sprachen übersetzt und auch verfilmt.

Am Sonntag war Sabine Kuegler zu Gast in „Frühstück bei mir“.

Bei Claudia Stöckl hat Kuegler über die Zerrissenheit zwischen zwei Welten erzählt – denn mit 18 Jahren kam sie in die Schweiz und blieb viele Jahre in Europa. „Was ich und auch kein anderer verstanden hat, ist, dass meine ganzen Emotionen und Reaktionen ausgebildet waren, im Urwald in einem Stamm zu leben. Und plötzlich komme ich in eine Welt, wo ich nicht mehr diesen Schutz habe und alleine bin. Das war das Schwierige.“ Vieles hat ihr zu schaffen gemacht: „Im Dschungel geht es darum, unsichtbar zu sein. Nur so kann man überleben. In der westlichen Welt aber dreht sich alles um die Sichtbarkeit.“

Die Autorin hat auf Ö3 über Spiritualität bei den Naturvölkern und schamanische Rituale gesprochen, über Kannibalismus und die Qualität des Urwald-Lebens: „Die Menschen sind zufriedener dort. Denn alles im Leben dreht sich um Beziehungen und im Stamm steht das ‚Wir‘ im Mittelpunkt.“ Und sie hat von ihrer neuerlichen Reise nach Neuguinea gesprochen, um Heilung für eine mysteriöse Krankheit zu finden. Kuegler, die diese Erlebnisse in ihrem neuen Buch „Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind“ zusammenfasste hat, hat auf Ö3 gesagt: „Die Ärzte in Europa hatten mich aufgegeben und sagten, es dauert nicht mehr lang. Meine Rückkehr in den Urwald war meine letzte Option. Und dort wurde ich dann mit Hilfe eines Medizinmannes geheilt.“

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