Kunstradio [19.01.1989]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kunstradio - Radiokunst
Katalogzettel
| Titel | Kunstradio [19.01.1989] |
| Titelzusatz |
Richard Kriesche Radiozeit / Auftrags-Performance, Radioversion |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Kriesche, Richard
[GND
]
Ostermayer, Fritz [Gestaltung] [GND ] Grundmann, Heidi [Gestaltung] [GND ] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1989.01.19 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-35486 |
| Gesamtwerk/Reihe | Kunstradio - Radiokunst |
Information
Inhalt
Eine Radioperformance des Grazer Medienkünstlers und -theoretikers Richard Kriesche ( vor kurzem als Intendant des "Steirischen Herbstes" im Gespräch ) steht im Mittelpunkt dieses "Kunstradios". "Radio-Zeit" ist der Titel der Sendung, in der sich aus dem Rauschen der Signale des Wettersatelliten METEOSAT und dessen Version von Mozarts "Kleiner Nachtmusik" die Gedanken Kriesches über die Rolle von Kunst und Künstlern in einer von den neuen elektronischen Medien geprägten Ära abheben. Er kommt dabei auch zu dem Schluß: der elektro- nische Mensch hört nicht mehr Radio - er ist selbst Radio. "Dabei ist er kaum noch auf Empfang geschalten, er strahlt in Permanenz Daten auf den Datenhinter- grund, als Spuren seiner Existenz. Das 'Zeichnen' von Spuren wird seine neue Existenz...", wie es der international bekannte Medienkünstler Kriesche ausdrückt.