Kunstradio [16.02.1989]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kunstradio - Radiokunst
Katalogzettel
| Titel | Kunstradio [16.02.1989] |
| Titelzusatz |
Dreckige Großstadtmusik und ländliche Glockenspiele, Patrick Maun - ein junger Vertreter des akustischen Experiments, Klang und Raum - Die Uhrenmaschine des Josef Hauser / Hörstück |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Ostermayer, Fritz [Gestaltung]
[GND
]
Medosch, Armin [GND ] Maun, Patrick [Komponist/in] Scholz, Nikolaus [GND ] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1989.02.16 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-35487 |
| Gesamtwerk/Reihe | Kunstradio - Radiokunst |
Information
Inhalt
"Mit dem in Wien lebenden Amerikaner Patrick Maun wird ein junger Vertreter des akustischen Experiments vorgestellt. Patrick Maun arbeitet mit seiner nur im Studio existierenden Gruppe "Immolation by Scum" mit billigen Sythesizern, Radioempfängern, Geräuschfetzen der Großstadt, Stimmen von der ersten Mondlandung u.ä., sowie mit sorgfältig manipulierten konventionellen Instrumenten, wie Gitarre oder Baß. Für das KUNSTRADIO stellte Patrick Maun eine Radioversion eines "Immolation by Scum"-Manifestes her. Lärm und Ruhe, Chaos und Schönheit wech- seln einander in der akustischen Kunst von "Immolation by Scum" ab, - "Denn der Mensch muß auch ruhig sein". Armin Medosch hat aus Ausschnitten aus einem informellen Gespräch mit Patrick Maun und Ausschnitten aus dessen Arbeiten einen KUNSTRADIO - Beitrag gestaltet. In Tirol nahe dem deutschen Eck baut der Bauer Josef Hauser seit über 20 Jahren an einem Klangkörper aus Glockenspielen und Uhren samt einem Holzmodell, das eine ganze Kammer ausfüllt. Im vergangenen Jahr zeigten die "Kunststücke" einen Film über dieses Gesamtkunstwerk, das an die weit bekannter gewordene "Weltmaschine" des steirischen Bauern Gsellmann erinnert. Aus Klangmaterial, das für diesen Film von Heinz Ebner und Otmar Schmiderer aufgenommen, zum Teil aber gar nicht verwendet worden ist, hat Nikolaus Scholz ein Hörstück für das Radio komponiert. Auch der Titel des Radiostückes ist dem Film entnommen: "Klang und Raum". Ein interessantes Detail des Hörstückes: Ausschnitte aus einem Gespräch mit Josef Hauser werden als Klangmaterial mit den Geräuschen der Glockenspiele und Uhren verwoben.