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Kunstradio [11.05.1989]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kunstradio - Radiokunst

Katalogzettel

Titel Kunstradio [11.05.1989]
Titelzusatz Platon Ade 2, ElfriedeCzurda / Jochen C.Schütze List. Eine Leistung / Hörstück
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Grond, Walter [Gestaltung] [GND ]
Cejpek, Lucas [Gestaltung] [GND ]
Schütze, Jochen C.
Czurda, Elfriede [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 1989.05.11 [Sendedatum]
Schlagworte Kultur ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-35497
Gesamtwerk/Reihe Kunstradio - Radiokunst

Information

Inhalt

Platon Ade: 22 Autorinnen und Autoren aus der BRD, Jugoslawien, Schweiz und Österreich haben zu zweit, zu dritt und allein Formen der Textbegegnung durch- gespielt, die seit Mitte April 1989 unter dem Titel "Platon Ade. 14 Textdialo- ge" in Buchform vorliegen ( Verlag Droschl, Graz ). Der Großteil dieser Dialoge zwischen Literatur und Philosophie wurde von den Autorinnen und Autoren nun zu Hörstücken umgearbeitet, die vom Radiovortrag bis zur Geräuschoper reichen. Elfriede Czurda, experimentelle Prosa-und Hörspielautorin aus Wien, und der Berliner Literaturwissenschaftler Jochen C.Schütze verlassen sich ganz auf die Sprache. In "List. Eine Leistung" erzeugen die Wörter sich selbst und spiegeln sich in einer zweiten Bewegung, so daß das Ende des Hörspiels willkürlich ist. Die Grenzen der Übersetzbarkeit von Text in Rede macht schließlich der in London lebende Münchner Essayist Roger Willemsen mit seinem Beitrag deutlich. "Schreiben,Scheitern, Beherrschen" zeigt, daß sich die Worte neu ordnen müssen, wenn sie, vom Papier auf Band übertragen, Sinn ergeben sollen. L.Cejpek und W. Grond, Gestalter von Platon Ade 1 und 2, haben die Texte zusammengetragen und in Absprache mit den Autorinnen und Autoren akustisch in Szene gesetzt. Die beiden Schriftsteller aus dem Umkreis des Forum Stadtpark erproben in ihrer eigenen literarischen Arbeit ( L. Cejpek: "Diebsgut"; W.Grond: "Labrys") die Möglichkeiten der Verbingung von Erzählung und Reflexion, sowie die Konsequenzen der Übertragung von Texten in unterschiedliche Medien.

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