Kunstradio [25.02.1993]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kunstradio - Radiokunst
Katalogzettel
| Titel | Kunstradio [25.02.1993] |
| Titelzusatz |
1.) Personenrufe (All Quiet on the Western Front) von Bernhard Loibner (4'47), 2.) A Man in a Room Gambling, Teil 7, von Juan Munoz/Gavin Bryars, 3.) "Threads and Cords" von Jens Hedman und Erik M. Karlsson (21'00), 4.) "A Man in a Room Gambling" Teil 8 (5'00), 7.) "Personenrufe" von Bernhard Loibner (5'18) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Loibner, Bernhard
Muñoz, Juan Bryars, Gavin [GND ] Grundmann, Heidi [Moderation] [GND ] Hedman, Jens Karlsson, Erik M. ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1993.02.25 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-35625 |
| Gesamtwerk/Reihe | Kunstradio - Radiokunst |
Information
Inhalt
"Threads and Cords" ist der Titel einer Radioarbeit der beiden schwedischen Komponisten und Autoren Jens Hedman und Erik M.Karlsson, die anläßlich des vierten "International Rostrum of Elektroacoustic Music" im Juli 92 vorgestellt wurde. Jetzt wird dieses Werk den "Kunstradio"-Hörern vorgestellt. Die radiophone Komposition "Threads and Cords" besteht aus Klangelementen, für die natürliche und synthetisch hergestellte Stimmen verwendet wurden. Das aus menschlichen Stimmen zusammengesetzte Klangmaterial wurde mit Hilfe von Computern so verändert, daß "Kunstradio"-Hörer, die Kopfhörer verwenden, einen überraschenden Effekt wahrnehmen können: eine dreidimensionale Klangwelt wird hörbar. "Threads and Cords" ist eine surrealistische, akustische Reise durch Zeit und Raum, basierend auf den Gedichten von Erik Mikael Karlsson. Die Gedichte werden in verschiedenen Sprachen - englisch, französisch, deutsch und schwedisch - gelesen und in unterschiedliche Klang-Räume gestellt. "Threads and Cords" bezieht sich auf Körper, die sich unterschiedlich schnell in verschiedene Richtungen bewegen. Die Bedeutung der Wörter ergibt sich dabei sowohl aus dem verbalinhaltlichen, als auch aus dem akustisch-klanglichen Zusammenhang, in dem sie stehen.