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Kunstradio [04.03.1993]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kunstradio - Radiokunst

Katalogzettel

Titel Kunstradio [04.03.1993]
Titelzusatz Pattern-Pöchlarn-Fraktale, Pöchlarn in den 60ern - ein Autor erinnert sich von Herbert Wimmer
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Wimmer, Herbert J.
Grundmann, Heidi [Moderation] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 1993.03.04 [Sendedatum]
Schlagworte Kultur ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-35626
Gesamtwerk/Reihe Kunstradio - Radiokunst

Information

Inhalt

Herbert J. Wimmer erinnert sich an Pöchlarn in den sechziger Jahren: Da gab es eine "Almdiele", eine "Musicbox" und einen "Flipper"; Sergeant Pepper Woodstock Vietnam Prag" - so eine Zeile aus Wimmers Text "Pattern-Pöchlarn-Fraktale" - kam auch in die Kleinstadt an der Donau. In dieser Sendung stehen Herbert J. Wimmers Pöchlarn Erinnerungen auf dem Programm. Er erzählt darin allerdings keine klar umrissenen Geschichten mit eindeutigem Ende: "Pattern-Pöchlarn-Fraktale" ist vielmehr der Versuch des Autors, aus Bruchstücken der eigenen Autobiographie einen "Assoziationsfluß aus der Sprache, Klang und Geräuschen zum Strömen zu bringen und in fortlaufender Bewegung zu halten". Die "Pattern" und "Fraktale" des Titels beziehen sich auf Text- und O-Ton-Fragmente. Wimmer verwendet sie, um ein bestimmtes Denken, Verhalten oder Empfinden innerhalb einer begrenzten Raum- und Zeitspähre zu fokussieren und es als "Muster" zu kennzeichnen. Die sprachlich dargestellten Muster verbinden sich mit anderen akustischen Elementen, die ebenfalls Muster der Erinnerung darstellen. Textfragmente und O-Töne wechseln einander ab oder gehen ineinander über. Die O-Töne hat der Autor direkt am Schauplatz des autobiographischen Geschehens aufgenommen: Kirchenglocken, Bahnhofsgeräusche, Verkehrslärm und Gesprächsfetzen bilden zusammen mit den Fließgeräuschen der Donau eine Klang-Landschaft, in der bruchstückhafte Erinnerungen, verbale Asoziationen, eingebettet sind. Die Sprache erhält bei H.J. Wimmer einen akustische definierten Raum. Der Raumeffekt, der von Anfang bis Ende des Hörstücks wahrzunehmen ist, gibt sich.

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