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Theodora

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[Senderinformation] Die US-amerikanische Sopranistin Jacquelyn Wagner begeisterte in der Titelpartie sowohl Publikum als auch Kritiker. An ihrer Seite wurde Countertenor Christopher Lowrey als Didymus gefeiert. Schauplatz dieser Inszenierung ist das Wiener Café Central.

Jacquelyn Wagner als Theodora in weißem Kleid mit ausgestrecktem Arm auf der Bühne des MusikTheater an der Wien, im Hintergrund Christopher Lowrey und David Portillo.

Für die zum Christentum übergetretene Prinzessin zählt das Versprechen auf ewige Erlösung mehr als jegliches irdische Leben.

Sie verweigert den Befehl des römischen Kaisers, Jupiter anzubeten und stirbt letztlich den Märtyrertod.

Das 1750 in London uraufgeführte Werk fokussiert auf den inneren Konflikt der Protagonistin. Händel und sein Librettist Thomas Morell schufen damit ein kontemplatives Werk über Toleranz der Religionen, christliche Tugenden und humanistische Werte geschaffen.

Dieser neue Ansatz inspirierte den Komponisten zu neuer musikalischer Innenschau.

Für Intendant und Regisseur Stefan Herheim ist die "Theodora" dadurch ein Fanal der Musiktheatergeschichte, das im spirituellen Vakuum der Konsumfreude und seelischen Orientierungslosigkeit unserer Zeit neue Relevanz erhält.

Bejun Mehta, international gefeierter Countertenor und Händel-Spezialist, dirigiert erstmals im MusikTheater an der Wien - am Pult des "La Folia Barockorchester".

Jacquelyn Wagner singt die Titelpartie, der Countertenor Christopher Lowrey steht als Didymus an ihrer Seite.

Die Mezzosopranistin Julie Boulianne verkörpert die Irena, der Tenor David Portillo singt den Septimius und der Bassbariton Evan Hughes ist Valens.

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