1) Familie Auer - eine Radio-Sit Com, Konzept und Regie: Klaus Karlbauer, Tontechnik und Sounddesigns: der doellinger, Realisiert am Institut für Elektroakustik und Computermusik, Wien, 2) Aus welchem Material ist der Stein des Sisyphos-Part 1: Sisys fuß
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kunstradio - Radiokunst
Katalogzettel
| Titel | 1) Familie Auer - eine Radio-Sit Com, Konzept und Regie: Klaus Karlbauer, Tontechnik und Sounddesigns: der doellinger, Realisiert am Institut für Elektroakustik und Computermusik, Wien, 2) Aus welchem Material ist der Stein des Sisyphos-Part 1: Sisys fuß |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
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| Datum |
1997.01.23 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-35734 |
| Gesamtwerk/Reihe | Kunstradio - Radiokunst |
Information
Inhalt
Dieses multimediale Bühnenwerk gilt als das Hauptwerk von Anestis Logothetis, dem "Erfinder" der graphischen Notationssysteme. Zwei Jahre nach dem Tod des Komponisten gelangt es nun in einem vierteiligen Zyklus zur Uraufführung. Im Kunstradio ist eine Radioversion dieser "Oper" zu hören, in deren Mittelpunkt der Sysiphos-Mythos steht: Für seine frevelhafte Selbstüberhbeung (im Alt- griechischen "Hybris") wurde Sisyphos bekanntlich zu einer ewig währenden Strafe verdonnert. Er muß - bis heute? - einen Stein einen steilen Berghang hinaufrollen, der ihm, sobald er oben angelangt ist, immer wieder entgleitet, sodaß er am Fuße des Berges von neuem damit beginnen muß. Der von der Rache der Götter verfolgte Sisyphos steht stellvertretend für den Künstler, erläutert Regisseur Klaus Karlbauer: "Die graphische Partitur der "Oper" dient gleichsam als Vorlage, als Regieanweisung dafür, auf welche Art (und mit welchen darstellerischen und filmischen Mitteln) die Geschichte des Sisyphos auf der Bühne erzählt wird. Ihre musikalische Umsetzung ergibt ein spielerisches Cross Over von "Heavy Metal - Gitarrensounds", elektroakustischen Geräuschmontagen" und dem Repertoire der Moderne und ihrer kritisch-ironischen Selbstreflexion. Die Frage, aus welchem Material der Stein des Sisyphos sei, verlangt keine Antwort, sondern die Inszenierung dieser Frage mit unterschiedlichen Gestaltungsmitteln.