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1: "Aids" von Bernhard Kathan, Eine Radioarbeit in Zusammenhang mit der Installation "Wer berührt, stirbt" (zu sehen seit August 1997 im Niemandsland zwischen Österreich und Italien am Brenner), 2: "Einem geschenkten Gaul schaut man jetzt ins Maul" von Roland Jurczok

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kunstradio - Radiokunst

Katalogzettel

Titel 1: "Aids" von Bernhard Kathan, Eine Radioarbeit in Zusammenhang mit der Installation "Wer berührt, stirbt" (zu sehen seit August 1997 im Niemandsland zwischen Österreich und Italien am Brenner), 2: "Einem geschenkten Gaul schaut man jetzt ins Maul" von Roland Jurczok
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Kathan, Bernhard [GND ]
Schwartengräber, Martin [Sprecher/in]
Jurczok, Roland
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 1998.01.29 [Sendedatum]
Schlagworte Kultur ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-35748
Gesamtwerk/Reihe Kunstradio - Radiokunst

Information

Inhalt

Es geht um eine Krankheit, einen Zustand, dem mit Abgrenzung, mit Berührungsverbot, Berührungsverweigerung begegnet wird. Das Thema bedingt in diesem Fall die Form und diese Form ist die des Puristischen, rein Textuellen, ohne Bezug auf das Hörspiel zu nehmen: "Mir geht es in diesem Beitrag darum, etwas zu transportieren, was sich mit den üblichen Mitteln nicht transportieren ließe", erläutert Kathan seine in diesem Fall rein auf Textmaterial beschränkte Verfahrensweise. Aus vorgefundenem Material gelingt es ihm, neue "Texte mit neuen Sinnstrukturen zusammenzustellen, wobei er auf akustische Untermalungen, Verzerrungen und Verfremdungen gänzlich verzichtet: "Bei Aids geht es doch sehr stark um Erfahrungsinhalte, die auf die Person selbst verweisen", erklärt der Autor. Das Medium Radio bietet - so Kathan - viele Möglichkeiten Begriffsfelder und Phänomene assoziativ zu erschließen. Ein neuer, neuartiger Zugang zu dem wohl meist diskutierten und zugleich meist tabuisierten Themenfeld unserer Zeit ist ihm durch diese experimentelle Art des Umgangs mit vorgefundenen Texten und Zitaten zweifelsohne gelungen.

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