Wien wie es klingt
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kunstradio - Radiokunst
Katalogzettel
| Titel | Wien wie es klingt |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Rühm, Gerhard
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2000.02.13 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-35796 |
| Gesamtwerk/Reihe | Kunstradio - Radiokunst |
Information
Inhalt
Anläßlich des 70. Geburtstages von Gerhard Rühm werfen wir einen Blick in das Jahr 1992. Damals gestaltete der Wiener Literat und Rundfunkautor im Rahmen der Serie "Metropolis" des Westdeutschen Rundfunks in Co-Produktion mit dem ORF ein akustisches Portrait von Wien. Wenig später ist "Wien wie es klingt" auch als CD erschienen. 24 signifikante Hörorte der österr. Metropole hat G. Rühm mit seinem Mikrophon aufgesucht: den Westbahnhof, den Schlachthof St. Marx, den Donauhafen Freudenau, die Mariahilferstraße und das dort gelegene Kaufhaus Gerngroß, eine Wiener. U-Bahn, den Schönbrunner Tiergarten, den Naschmarkt, das Auktionshaus Dorotheum, einen Fiaker, eine Promenade auf der Kärntnerstraße und dem Graben, die Mittagsglocken am Stephansplatz, eine Taufe im Stephansdom, eine öffentl. Telefonzelle, das Gösserbräu, den Kursalon im Stadtpark, das Cafe Sperl, eine Straßenbahn, den Prater, ein Begräbnis am Wr. Zentralfriedhof, die Staatsoper, einen Heurigen in Grinzing, ein Taxi und schlußendlich den Flughafen Schhwechat. Wichtig war G. Rühm bei "Wien wie es klingt" nicht die Inszenierung eines realistischen Handlungsablaufes. Vielmehr erwächst für G. Rühm "aus der spezifischen Schnittechnik eine eigendynamische Dramaturgie, die sich im Spannungsfeld zwischen rhythmisch stukturierter Komposition und atmosphärischer Dokumentation bewegt.