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1,7: pratyaksa-anumana-agamah pramanani - Perception, verbal cognition and inference are real cognitions

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kunstradio - Radiokunst

Katalogzettel

Titel 1,7: pratyaksa-anumana-agamah pramanani - Perception, verbal cognition and inference are real cognitions
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Hartl, Georg
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 2000.12.03 [Sendedatum]
Schlagworte Kultur ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-35816
Gesamtwerk/Reihe Kunstradio - Radiokunst

Information

Inhalt

1997 begann Georg Hartl mit einem alten Röhrenradio Material zu sammeln. Eine besondere Faszination ging für ihn von bestimmten Sounds aus, "die aufgrund der driftenden Sendefrequenzen eine schon beinahe perfekte Animation eines weiten Raumes darstellen." Georg Hartls Ziel war es "Unendlichkeit akustisch zu animieren" und "dabei experimentell eine akustische Situation herzustellen, die im Widerspruch zum realen Raum der engen Stadtwohnung steht."Hartl versuchte bei der Verarbeitung der Sounds bewusst keine loops zu verwenden, wie das in der elektronischen Musikproduktion gemeinhin üblich ist. Er wollte mit seinem akustischen Experiment genau das Gegenteil von Redundanz bewirken. Für die Konzepterstellung des Stückes "1,7: pratyaksa-anumana-agamah pramanani. - Perception, verbal cognition and inference are real cognitions.", das Hartl im Auftrag des Kunstradios produziert hat, hat sich der Künstler Anregungen aus der Neurowissenschaft und aus der vergleichenden Wisstenschaftstheorie geholt. "Bei dem Material, das ich in dieser Sendung verwenden werde, geht es mir um einen ganz konkreten Effekt der Veränderung unserer Wahrnehmung, genauer gesagt um den Prädualismus. Der Titel dieser Arbeit stammt aus den Yoga Sutren."

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