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Mehr hackeln, weniger Geld: Ist das die Zukunft?

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Talk im Hangar-7

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Titel Mehr hackeln, weniger Geld: Ist das die Zukunft?
Urheber/innen und Mitwirkende Fleischhacker, Michael [Diskussionsleiter/in] [GND ]
Ochsner, Kari [Diskutant/in]
Stich, Paul [Diskutant/in]
Glaser, Lena Marie [Diskutant/in]
Petry, Frauke [Diskutant/in]
Lehner, Heike [Diskutant/in]
Servus TV [Sendeanstalt]
Datum 2024.04.25 [Sendedatum]
Schlagworte Politik Österreich ; Diskussion ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-36200
Gesamtwerk/Reihe Talk im Hangar-7

Information

Inhalt

[Senderinformation] Eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 41 Stunden, bei gleichem Gehalt - das wünscht sich die Industriellenvereinigung. Wohlstand entstehe nur durch Leistung, sind die Unternehmer überzeugt, und wollen auch gleich die Feiertage beschneiden. Während Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) dem Vorstoß zumindest im Kern etwas abgewinnen kann, laufen SPÖ und Arbeitnehmervertreter dagegen Sturm.

Es handle sich um „Lohnraub per Gesetz“ – zudem gehe der gesellschaftliche Trend in Richtung Arbeitszeitverkürzung. Indes steckt Österreich mitten in der Rezession, immer mehr Betriebe wandern ins Ausland ab und Wirtschaftsforscher drängen auf eine Erhöhung des Pensionsalters. 41 oder 32 Stunden: Wie sieht die Arbeitswoche der Zukunft aus? Müssen wir alle bald nicht nur mehr, sondern auch länger arbeiten? Verspielt die Regierung mit einer verfehlten Finanz- und Wirtschaftspolitik unseren Wohlstand? Oder lässt sich das Ruder noch herumreißen? Die Gäste bei Michael Fleischhacker: Karl Ochsner, Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich, hält eine Erhöhung der Arbeitszeit für unverzichtbar, wenn wir wettbewerbsfähig bleiben wollen. Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich, fordert mehr Respekt für Arbeitnehmer - in Form von höheren Löhnen und kürzeren Arbeitszeiten. Für die Arbeitsforscherin Lena Marie Glaser geht der Trend klar in Richtung Vier-Tage-Woche - speziell jüngere Menschen hätten mittlerweile andere Prioritäten im Leben. Die Ex-Politikerin und Autorin Frauke Petry kritisiert die „staatliche Hängematte“, der Sozialstaat mache es Arbeitsunwilligen viel zu bequem. Die Ökonomin Heike Lehner warnt vor Verwerfungen: Die Regierung wirtschafte nicht nachhaltig, Österreich habe ein Ausgabenproblem.

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