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Europawahl 2024 - Duellabend

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Katalogzettel

Titel Europawahl 2024 - Duellabend
Titelzusatz Jeder gegen Jeden, von Scharia bis Atomkraft
Urheber/innen und Mitwirkende Schilling, Lena [Diskutant/in] [GND ]
Vilimsky, Harald [Diskutant/in] [GND ]
Schieder, Andreas [Diskutant/in]
Brandstätter, Helmut [Diskutant/in] [GND ]
Lopatka, Reinhold [Diskutant/in] [GND ]
PULS 24 [Sendeanstalt]
Datum 2024.05.27 [Sendedatum]
Schlagworte Politik ; Diskussion ; Wahlen ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-36614

Information

Inhalt

[Senderinformation]
Je 10 Minuten hatten die Spitzenkandidaten Zeit, mit ihren Argumenten besonders die Zuseher:innen zu überzeugen – beim jeweiligen Gegenüber gelang das wenig überraschend selten bis nie.

Lena Schilling (Grüne), Harald Vilimsky (FPÖ), Andreas Schieder (SPÖ), Helmut Brandstätter (NEOS) und Reinhold Lopatka (ÖVP) traten in insgesamt 10 Duellen gegeneinander an – jeder gegen jeden und jeder für die Stimme der Wähler:innen am 9. Juni.

Einigkeit
Insgesamt blieb es bei allen Duellen ruhig und gesittet. Und auch seltene Einigkeit gab es an diesem Abend zu sehen. Zum Beispiel bei Vilimsky und Schieder, die sich beide gegen Atomkraft aussprachen.

Schieder und Schilling waren sich einig, dass es mehr Klimaschutz brauche. Und Lopatka und Brandstätter wollen beide eine rasche Umsetzung des Asyl- und Migrationspakets.

Nicht ganz so einig
Uneinigkeit gab es naturgemäß mehr. Vilimsky möchte keinen Asylantrag mehr annehmen, Schilling spricht sich hingegen für einen Verteilungsplan und Integration aus. Brandstätter glaubt, dass sich die ÖVP vor der FPÖ fürchtet – Lopatka fürchtet sich "nicht wirklich".

Apropos ÖVP: Schilling wiederum warf dieser vor, Ausreden zu suchen, was alles "nicht geht". Lopatka konterte damit, dass woanders ja deutlich mehr CO₂ ausgestoßen werde und man "bei der Realität bleiben" müsse – ja, es ging um Klimaschutz.

Hitzig - bis zum unverständlichen Stimmenwirrwarr - wurde es vor allem zwischen Schilling und Vilimsky beim Thema Terrorismus. Schilling erklärte, dass es auch rechtsradikalen Terrorismus gebe – Vilimsky konterte mit einer Aufzählung der islamistischen Anschläge von Charlie Hebdo bis zu Wien. Und, dass er keine Scharia wolle. Da dürften sich wohl alle Spitzenkandidaten einig sein – dort sind demokratische Wahlen ja eher selten.

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