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Frühstück bei mir [2024.06.09] - Viktoria Schnaderbeck

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Katalogzettel

Titel Frühstück bei mir [2024.06.09] - Viktoria Schnaderbeck
Urheber/innen und Mitwirkende Stöckl, Claudia [Moderation] [GND ]
Schnaderbeck, Viktoria [Interviewte/r]
ORF Radio Österreich 3 [Sendeanstalt]
Datum 2024.06.09 [Sendedatum]
Schlagworte Musik ; U-Musik ; Interview ; Nachrichten ; Klima und Wetter ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ audio
Format DFMP2 [Dateiformat: MP2]
Sprache Deutsch
Signatur E53-05344

Information

Inhalt

[Senderinformation] Sie ist Pionierin in vielerlei Hinsicht: mit ihren großen Erfolgen als Frauen-Fussball-Profi im Ausland
mit ihrem Coming-Out vor fünf Jahren- und jetzt als erste TV-Analytikerin während der EURO im ORF.
Vor dem Start der Fußball-EM war Viktoria Schnaderbeck am Sonntag zu Gast in Ö3-„Frühstück bei mir.“

Bei einem Frühstück im Ernst-Happel-Stadion erzählt die 33-jährige Steirerin von ihren Anfängen als einziges Mädchen in der Fußball-Mannschaft in ihrem Heimatdorf Kirchberg an der Raab und der frühen Konfrontation mit dem Vorurteil, dass Fußball Männersache ist: „ Ich habe gemerkt, dass es einen Unterschied macht, als wir Wettkampfspiele hatten mit anderen Mannschaften. Ich wurde so oft ausgelacht und die Finger waren auf mich gerichtet, weil ich als Mädchen mitgespielt habe.“ Ihre hervorstechendste Eigenschaft, der große Ehrgeiz, habe ihr immer geholfen und: „Ich habe gelernt, den Hate nicht an mich herankommen zu lassen. Auch jetzt als TV-Expertin, wenn böse Kommentare via Social Media kommen, denke ich mir: ‚Lass sie reden und geh nicht darauf ein.‘ Viele Kommentare sind einfach gegen Frauen und im speziellen gegen mich als weibliche TV-Expertin gerichtet. Insgesamt ist das Echo aber überwältigend positiv.“

Schnaderbeck spricht über ihr Coming-Out („Ich wollte mich nicht mehr verstecken.“) und ihre Ehe mit ihrer Frau Anna, die aus Norwegen kommt. Sie erzählt auch über den Weg zur gemeinsamen Tochter Emilie Freda, die jetzt knapp drei Monate alt ist, via künstlicher Befruchtung („Anna hat immer gesagt, dass sie das Kind austragen wird. Aber nach der Geburt meinte sie zu mir: ‚ Und das nächste Mal bist du dran.‘) . Außerdem gibt Viktoria ihre Einschätzung der EM-Erfolge unserer National-Elf: „Gerade in dieser Gruppe darf es keine Zweifel an die eigene Leistung geben. Mittlerweile haben die Burschen so einen Team-Spirit und haben ein großes Selbstvertrauen, dass sie meinen: ‚Es kann jeder kommen.‘ Sie stellen sich den EM-Sieg vor- und warum nicht? Wenn alles zusammenpasst, könnte auch das wahr werden.“

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