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Frühstück bei mir [2024.09.01] - Bernhard Aichner

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Titel Frühstück bei mir [2024.09.01] - Bernhard Aichner
Urheber/innen und Mitwirkende Stöckl, Claudia [Moderation] [GND ]
Aichner, Bernhard [Interviewte/r] [GND ]
ORF Radio Österreich 3 [Sendeanstalt]
Datum 2024.09.01 [Sendedatum]
Schlagworte Musik ; U-Musik ; Interview ; Nachrichten ; Klima und Wetter ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ audio
Format DFMP2 [Dateiformat: MP2]
Sprache Deutsch
Signatur E53-05387

Information

Inhalt

[Senderinformation] Er gehört zu den erfolgreichsten Thriller-Autoren im deutschsprachigen Raum mit einer Million verkaufter Exemplare, in 12 Sprachen übersetzt: Bernhard Aichner war am Sonntag, den 1.9.2024, zu Gast im Ö3-„Frühstück bei mir“.

Der 52jährige Schriftsteller aus Osttirol hat über den großen Erfolg nach einer langen Durststrecke („Meine ersten sieben Bücher waren Ladenhüter.“) und wie die ORF-/Netflix-Verfilmung seines Spitzen-Titels „Totenfrau“ mit der Ausstrahlung im vergangenen Jahr in 62 Ländern sein Leben verändert hat gesprochen: „Es war für mich irre, meinen Stoff auf Chinesisch oder Hindi zu sehen. Oder in Gesprächen mit US-Autoren einzustreuen zu können: ‚I have my own series on Netflix.‘ und zu sehen, wie beeindruckt sie sind. Ich halte viel von Bescheidenheit- aber das tut schon gut.“ Aichners neues Buch „Yoko“ handelt von einer jungen Frau, deren Leben komplett aus den Fugen gerät, nachdem sie zwei Hunde auf der Straße vor Misshandlung schützen will, und wie der Gedanke nach Rache fortan ihr Leben bestimmt. „Rache ist ein sehr starkes Motiv.“ so Aichner. „Ich habe mich allerdings noch nie an jemanden gerächt- wahrscheinlich bin ich zu feig dazu.“

„Die Schule war für mich eine Qual“
Zum nahen Schulstart erinnerte sich der Erfolgsautor im „Frühstück bei mir“ an seine Schulzeit: „Für mich war Schule eine Qual, weil ich in Mathematik so schlecht war und mir meine Lehrer leider das Gefühl gegeben haben, ich wäre der volle Loser. Deshalb habe ich die Schule abgebrochen und bin aus meinem Osttiroler Heimatdorf nach Innsbruck, habe dort gekellnert, und viele Jahre später erst die Matura nachgemacht. Es hat lange gebraucht, bis ich mein Selbstbewusstsein wieder aufrichten konnte, die Demütigungen der Lehrer waren schwer zu vergessen.“

Die Auseinandersetzung mit dem Sterben bestimmt Aichners Werk. Im Gespräch mit Claudia Stöckl hat er auch den Tod seiner Mutter vor drei Monaten beschrieben:“ Ihr Herz war schwach und sie wollte nicht mehr. Wenn Sterben schön sein kann - dann war es ihres. Sie ist zuhause gestorben, die ganze Familie war da, wir haben uns alle verabschiedet. Es hat sich richtig angefühlt, nämlich, dass der Tod ein Teil vom Leben ist.“

Für alle Fans von Aichners „Totenfrau“-Trilogie verkündete Bernhard Aichner auf Ö3 übrigens auch eine frohe Nachricht: „Totenfrau“ Blum, die Bestatterin, wird wiederkommen! Der Star-Autor schreibt bereits an einem vierten Teil der Reihe, der im nächsten Jahr erscheinen wird.

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