Nachrichten in einfacher Sprache [2024.10.18]
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Katalogzettel
| Titel | Nachrichten in einfacher Sprache [2024.10.18] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 3 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2024.10.18 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Nachrichten ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-38525 |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Der Hamas-Chef Jahja Sinwar ist tot, wie Israel bekannt gibt. Die israelische Armee hat den Hamas-Chef im Süden des Gaza-Streifens mit einer Granate getötet. Die israelische Armee war in dem Gebiet auf der Suche nach wichtigen Hamas-Mitgliedern. Jahja Sinwar soll den 7. Oktober 2023 führend mitgeplant haben. Am 7. Oktober 2023 sind viele Mitglieder der Terror-Organisation Hamas vom Gaza-Streifen nach Israel gekommen und haben mehr als 1.200 Menschen getötet. Die Hamas-Mitglieder haben auch mehr als 200 Menschen Menschen in den Gaza-Streifen als Geiseln mitgenommen. Geiseln sind unschuldig gefangene Menschen. International hofft man jetzt, dass der Krieg im Gaza-Streifen bald zu Ende sein wird, weil Hamas-Chef Jahja Sinwar tot ist.
US-Präsident Joe Biden ist heute in Berlin. Zuerst redet US-Präsident Biden mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz. Am Nachmittag hat es auch ein gemeinsames Treffen in Berlin geben mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem Premierminister aus Großbritannien Keir Starmer gegeben. Die USA, Deutschland, Großbritannien und Frankreich sind die wichtigsten NATO-Länder. Die NATO ist das wichtigste Militär-Bündnis für den Westen. Gemeinsam wollen sie darüber sprechen, wie der Ukraine weiter im Krieg gegen Russland geholfen werden kann. Dazu hätte es letzte Woche einen Ukraine-Gipfel in Ramstein geben sollen. Ramstein ist ein Stützpunkt von der Deutschen Luft-Waffe. Der Gipfel ist aber abgesagt worden, weil Joe Biden nicht gekommen ist. Er ist in den USA geblieben wegen einem starken Wirbelsturm.
Neben den Arbeits-Gesprächen bekommt Joe Biden heute auch die höchste deutsche staatliche Auszeichnung. Die hat bisher nur ein US-Präsident vor Joe Biden bekommen.
Heute haben sich FPÖ-Chef Herbert Kickl und SPÖ-Chef Andreas Babler zu Gesprächen nach der Nationalrats-Wahl getroffen. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat letzte Woche gesagt, dass die Partei-Chefs der ersten drei Parteien bei der Wahl miteinander reden sollen. Es geht darum, wer in Zukunft eine Regierung bildet und zusammenarbeitet. Am Dienstag hat sich FPÖ-Chef Kickl schon mit ÖVP-Chef Nehammer getroffen. Die FPÖ ist zwar erster, derzeit schaut es aber so aus, als würden ÖVP und SPÖ nicht mit der FPÖ zusammenarbeiten wollen. Auch ÖVP-Chef Nehammer und SPÖ-Chef Andreas Babler haben am Mittwoch miteinander geredet. Es hat auch Termine mit den NEOS und den Grünen gegeben. Nächste Woche wird dann Bundespräsident Van der Bellen wieder was zu den Gesprächen sagen.
In Brüssel haben sich gestern die 27 EU-Länder-Chefs getroffen. Auch der Österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer war vor Ort. Großes Thema bei dem Treffen war die EU-Asylpolitik. Die EU hat sich im Mai auf den sogenannten EU-Asyl und Migrations-Pakt geinigt. Das sind Regeln, wie man mit Menschen umgeht, die von ihrem Land in die EU flüchten. Die EU streitet schon lange über gemeinsame Regeln. Es gibt einige Länder, die sich nicht an diese Regeln halten. Deswegen sind Länder, die sich an die Regeln halten, viel mehr von geflüchteten Menschen betroffen. Den Ländern ist das zu viel. Obwohl es die gemeinsame Regelung gibt, haben zuletzt einige Länder wieder selbst die Asyl-Regeln verschärft. Gestern haben sich die Staats-Chefs der EU-Länder dann darauf geeinigt, dass Menschen schneller wieder abgeschoben werden müssen, wenn sie nicht in der EU bleiben dürfen. Es braucht nämlich einen guten Grund, damit man in Europa bleiben darf. Krieg und Verfolgung ist so ein Grund. Die EU will auch mehr mit Drittstaaten zusammenarbeiten. Drittstaaten sind Länder außerhalb der EU.
US-Präsident Joe Biden ist heute in Berlin. Zuerst redet US-Präsident Biden mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz. Am Nachmittag hat es auch ein gemeinsames Treffen in Berlin geben mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem Premierminister aus Großbritannien Keir Starmer gegeben. Die USA, Deutschland, Großbritannien und Frankreich sind die wichtigsten NATO-Länder. Die NATO ist das wichtigste Militär-Bündnis für den Westen. Gemeinsam wollen sie darüber sprechen, wie der Ukraine weiter im Krieg gegen Russland geholfen werden kann. Dazu hätte es letzte Woche einen Ukraine-Gipfel in Ramstein geben sollen. Ramstein ist ein Stützpunkt von der Deutschen Luft-Waffe. Der Gipfel ist aber abgesagt worden, weil Joe Biden nicht gekommen ist. Er ist in den USA geblieben wegen einem starken Wirbelsturm.
Neben den Arbeits-Gesprächen bekommt Joe Biden heute auch die höchste deutsche staatliche Auszeichnung. Die hat bisher nur ein US-Präsident vor Joe Biden bekommen.
Heute haben sich FPÖ-Chef Herbert Kickl und SPÖ-Chef Andreas Babler zu Gesprächen nach der Nationalrats-Wahl getroffen. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat letzte Woche gesagt, dass die Partei-Chefs der ersten drei Parteien bei der Wahl miteinander reden sollen. Es geht darum, wer in Zukunft eine Regierung bildet und zusammenarbeitet. Am Dienstag hat sich FPÖ-Chef Kickl schon mit ÖVP-Chef Nehammer getroffen. Die FPÖ ist zwar erster, derzeit schaut es aber so aus, als würden ÖVP und SPÖ nicht mit der FPÖ zusammenarbeiten wollen. Auch ÖVP-Chef Nehammer und SPÖ-Chef Andreas Babler haben am Mittwoch miteinander geredet. Es hat auch Termine mit den NEOS und den Grünen gegeben. Nächste Woche wird dann Bundespräsident Van der Bellen wieder was zu den Gesprächen sagen.
In Brüssel haben sich gestern die 27 EU-Länder-Chefs getroffen. Auch der Österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer war vor Ort. Großes Thema bei dem Treffen war die EU-Asylpolitik. Die EU hat sich im Mai auf den sogenannten EU-Asyl und Migrations-Pakt geinigt. Das sind Regeln, wie man mit Menschen umgeht, die von ihrem Land in die EU flüchten. Die EU streitet schon lange über gemeinsame Regeln. Es gibt einige Länder, die sich nicht an diese Regeln halten. Deswegen sind Länder, die sich an die Regeln halten, viel mehr von geflüchteten Menschen betroffen. Den Ländern ist das zu viel. Obwohl es die gemeinsame Regelung gibt, haben zuletzt einige Länder wieder selbst die Asyl-Regeln verschärft. Gestern haben sich die Staats-Chefs der EU-Länder dann darauf geeinigt, dass Menschen schneller wieder abgeschoben werden müssen, wenn sie nicht in der EU bleiben dürfen. Es braucht nämlich einen guten Grund, damit man in Europa bleiben darf. Krieg und Verfolgung ist so ein Grund. Die EU will auch mehr mit Drittstaaten zusammenarbeiten. Drittstaaten sind Länder außerhalb der EU.