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Walek wandert [2024.10.27] - Valentin Bontus

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Katalogzettel

Titel Walek wandert [2024.10.27] - Valentin Bontus
Urheber/innen und Mitwirkende Walek, Tom [Moderation]
Bontus, Valentin [Interviewte/r]
ORF Radio Österreich 3 [Sendeanstalt]
Datum 2024.10.27 [Sendedatum]
Schlagworte Unterhaltung ; Interview ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ audio
Format DFMP2 [Dateiformat: MP2]
Sprache Deutsch
Signatur E53-05433

Information

Inhalt

[Senderinformation] Mit 70 km/h brettert er normalerweise über das Wasser, diesen Sonntag war er in gemütlichem Tempo mit Tom Walek in den Bergen unterwegs: Kite-Olympiasieger Valentin Bontus war zu Gast in „Walek wandert“. Er erzählte, was die Olympia-Goldmedaille mit ihm gemacht hat, von seinen Anfängen im Kitesurfen und auch über die Liebe. Zu hören war die Wanderung am Sonntag, den 27. Oktober zwischen 9.00 und 11.00 Uhr auf Ö3.

Lebt man mit einer Olympia-Goldmedaille glücklicher als ohne? „Nein, ich war vorher genauso glücklich, wie ich jetzt bin. Ich mache diesen Sport nicht wegen des Geldes. Ich mache diesen Sport nicht, weil ich eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen haben wollte von Anfang an, sondern weil er mir Freude bringt und weil er mich an andere Orte der Welt bringt, die ich wahrscheinlich so nicht sehen würde.“ Die Wanderung mit Tom Walek brachte die beiden vom Fuße des Wanks in Garmisch-Partenkirchen hinauf auf die über 1.050 Meter hoch gelegene Eckenhütte. Bontus sprach beim Wandern über seine erste Olympia-Medaille, die er im August gewonnen hatte. Anfang Oktober wurde er zum Sportler des Jahres gewählt. Was hat sich für den 23-Jährigen seither verändert? „Ich bin der gleiche lustige Valentin Bontus, der ich vorher war“ – nur eben mit mehr medialer Aufmerksamkeit und vielen Terminen. Und das genießt er: „Als Sportler in Österreich Olympiasieger zu sein und Sportler des Jahres, das ist schon etwas Einzigartiges, vor allem als Sommersportler. Normalerweise wird das von den Wintersportarten dominiert. Deshalb bin ich umso stolzer, das Ganze jetzt auch zu leben.“

Obwohl der Neusiedlersee – die nächstgelegene Möglichkeit zum Kitesurfen in seiner Kindheit – eine Stunde entfernt lag, wurde dem gebürtigen Perchtoldsdorfer das Kitesurfen in die Wiege gelegt: „Wir waren immer unterwegs in den Urlauben, da bin ich am Strand gesessen und habe dem Papa zugeschaut. Da gibt es auch Fotos, wo ich mit einem Schraubenzieher in der Hand mit ihm dort stehe und am Brett herumschraube.“ Natürlich plauderte er auch über Privates. Für seine Freundin ist er nach Garmisch gezogen, sie ist auch seine beste Freundin: „Ich bin in diesem Fall der Topf und habe meinen Deckel gefunden.“ Und der sympathische 23-Jährige erzählte, wo er an seine Grenzen kommt: Seine Freundin ist Paragleiterin und liebt Bungee Jumping – Sportarten, die sich der Kitesurfer nicht traut: „Da habe ich oben immer die Hosen voll und habe Angst, dass irgendwas passiert". Und: „Ich steh oben und darf dann alles wieder runtergehen.“

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