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Nachrichten in einfacher Sprache [2024.12.02]

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Titel Nachrichten in einfacher Sprache [2024.12.02]
Urheber/innen und Mitwirkende ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2024.12.02 [Sendedatum]
Schlagworte Medien und Kommunikation ; Nachrichten ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-39126

Information

Inhalt

[Senderinformation] Bei dem Motorrad-Hersteller KTM in Oberösterreich gibt es ab heute mehrere Treffen für die Mitarbeitenden. Diese Treffen nennt man Betriebs-Versammlungen. Dort erklärt der Betriebs-Rat den Mitarbeitenden wichtige Dinge. Ein Betriebs-Rat ist eine Gruppe von Mitarbeitenden, die die anderen Mitarbeitenden vertritt. Der Betriebs-Rat hilft, wenn es Probleme in der Firma gibt, und erklärt wichtige Informationen. Die 3.600 Mitarbeitenden von KTM erfahren bei den Versammlungen, wann sie ihr Geld für den Monat November bekommen. Sie erfahren auch, wann sie ihr Weihnachts-Geld bekommen. Die Arbeiter-Kammer und die Gewerkschaft sagen: Das Geld kommt vom Insolvenz-Entgelt-Fonds. Der Insolvenz-Entgelt-Fonds zahlt, wenn eine Firma kein Geld mehr hat. KTM hat letzte Woche keine Gehälter mehr bezahlen können, weil die Firma kein Geld mehr hat.

Die FPÖ in der Steiermark entscheidet, dass sie mit der ÖVP über eine gemeinsame Regierung spricht. Die FPÖ hat bei der Wahl im November die meisten Stimmen bekommen. Eine Regierung für die Steiermark nennt man Landes-Regierung. Im Land-Tag entscheiden Politiker über die Gesetze in der Steiermark. Die FPÖ sagt: Das Ziel der Gespräche mit der ÖVP ist eine Regierung, die von den meisten Politikern unterstützt wird. Die FPÖ meint, dass das viele Wähler so wollen. Mario Kunasek ist der Chef der FPÖ in der Steiermark. Er sagt, dass es mit der ÖVP bei Gesprächen die meisten Gemeinsamkeiten gibt.

In Österreich haben im November ungefähr 384.000 Menschen keine Arbeit. Sie sind beim Arbeits-Markt-Service - kurz: AMS - gemeldet. Das AMS hilft Menschen, die keine Arbeit haben, eine neue Arbeit zu finden. Es gibt jetzt mehr Menschen ohne Arbeit. Das sagt der Wirtschafts- und Arbeits-Minister Martin Kocher von der Partei ÖVP. Das liegt daran, dass die Wirtschaft auf der Welt nicht so gut läuft. Auch in Deutschland läuft die Wirtschaft schlecht. Das spürt Österreich besonders stark, weil Österreich viele Produkte in andere Länder verkauft. Aber andere Länder kaufen jetzt weniger Produkte.

Joe Biden ist der Präsident von dem Land USA. Er entscheidet jetzt, dass sein Sohn Hunter Biden nicht ins Gefängnis muss. Hunter Biden ist 54 Jahre alt. Er soll vor einigen Jahren seine Steuern nicht richtig gezahlt haben. Er hat die Steuern erst später bezahlt. Außerdem soll Hunter Biden bei einem Waffen-Kauf nicht gesagt haben, dass er Drogen nimmt. Hunter Biden sagt, dass das nicht stimmt. Ein Gericht hat ihn im Juni verurteilt. Joe Biden hat zuerst gesagt, dass er seinem Sohn nicht hilft. Jetzt sagt er aber, dass das Gerichts-Verfahren unfair gewesen ist. Deswegen begnadigt er seinen Sohn. Das heißt, Hunter Biden muss nicht ins Gefängnis.

Bei der deutschen Auto-Firma Volkswagen gibt es ab heute Warn-Streiks. Bei einem Warn-Streik arbeiten Menschen für kurze Zeit nicht. Warn-Streiks gibt es, um auf Probleme aufmerksam zu machen. Die Mitarbeitenden wollen den Chefs zeigen, dass sie mit etwas nicht einverstanden sind. In diesem Fall geht es um das Gehalt der Mitarbeitenden. Rund 120.000 Mitarbeitende fordern mehr Geld. Der Warn-Streik passiert zu Beginn jeder Arbeits-Schicht. Zwischen den Warn-Streiks arbeiten die Mitarbeitenden wieder normal und stellen Autos her.

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