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Oral History Interview mit Eleonore Lappin-Eppel, Video

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Oral History Interview mit Eleonore Lappin-Eppel, Audio und Video

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Kurzfassung Eleonore Lappin-Eppel
Eleonore Lappin-Eppel wurde 1951 in Wien geboren. Ihr Vater war jüdisch, ihre Mutter nichtjüdisch, sie selbst hat eine ausgeprägt jüdisch-liberale Identität und ist in der liberal-jüdischen Gemeinde (Or Chadasch) engagiert. Sie fühle sich in der interkonfessionellen Identität wohl. Der Vater überlebte die Zeit des Zweiten Weltkrieges in der Tschechischen Brigade, sein Vater überlebte versteckt in Wien. Die Mutter war antinazistisch und lebte in Wien. Der Vater verließ die Tschechoslowakei im Zuge der kommunistischen Machtergreifung. Die Familie überlegte in die USA auszuwandern, kehrte jedoch zurück nach Wien. Die „gemischte“ Herkunft der Eltern ist ein wichtiges Thema im Sinne von „Identitäten“.
Der Interviewer ist mit Lappin-Eppel befreundet, arbeitete seit den 1990er Jahren in zahlreichen Projekten mit ihr zusammen.
Eleonore Lappin-Eppel hat in Jerusalem, Boston und Tel Aviv studiert (damals war sie verheiratet, es kam zur Scheidung). Die Eltern hatten eine Wäscheerzeugung, ein Geschäft am Salzgries. Sie studierte schließlich in Israel Germanistik bei Stefan Moses und arbeitete über die Zeitschrift „Der Jude“ von Martin Buber. In Österreich arbeitete sie vor allem „historisch“, wichtig ist ihre Mitarbeit am „Institut für jüdische Geschichte Österreichs“, besonders die Arbeit über Evakuierungs- und Todesmärsche. Später arbeite sie mit der Universität Graz, Salzburg und der Akademie der Wissenschaften zusammen, hervorzuheben ist ihre Mitarbeit an vielen Projekten (Erinnerungen, Erster Weltkrieg, Topografie der Shoah – mit Dieter J. Hecht und Michaela Raggam-Blesch). Abgesehen davon ist sie eine wichtige Aktivistin innerhalb der liberal-jüdischen Gemeinde.
Im Interview ist ihr frauenpolitisches Engagement immer wieder präsent, etwa die Mitarbeit bei „Beth Deborah. Jewish Women’s Perspective“.
In zweiter Ehe war sie mit dem Historiker Peter Eppel verheiratet, der 2014 verstarb.
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