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Österreich - Die ganze Geschichte ; Der Aufstieg des Postkartenmalers

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Titel Österreich - Die ganze Geschichte ; Der Aufstieg des Postkartenmalers
Titelzusatz Staffel 2, Folge 7
Urheber/innen und Mitwirkende Mosser-Schuöcker, Birgit [Gestaltung] [GND ]
Pfeifer, Andreas [Moderation]
Gittler, Mariella [Moderation]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2025.01.02 [Sendedatum]
2024 [Produktionsdatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-39505

Information

Inhalt

[Senderinformation] Hitlers Zeit in Wien war wie ein schwarzes Loch in seiner Biografie. Später gab er in „Mein Kampf“ die Monate, die er hier verbracht hatte, nur stark verzerrt und verkürzt wieder – niemand sollte erfahren, wie tief er wirklich gefallen war. Ein Weggefährte von damals sollte ihm allerdings gefährlich werden, er wusste zu viel, was dem „Führer-Nimbus“ hätte schaden können. Der Kleinkriminelle Reinhold Hanisch berichtete den ersten Hitler-Biographen Mitte der dreißiger Jahre von einem gescheiterten Kunstmaler, der wie er selbst ganz unten gelandet war, im Obdachlosen-Männerwohnheim in der Meldemannstraße. Wie sehr prägte diese Stadt den späteren Diktator und Massenmörder? Wurde er hier, wie er selbst schrieb, unter Karl Lueger zum glühenden Antisemiten? Andreas Pfeifer und Mariella Gittler gehen der Frage nach, inwieweit das Wiener Biotop Hitlers Weltsicht und damit die spätere Weltgeschichte damals geprägt haben könnte. Und noch ein Kuriosum beschäftigt die beiden: Ein zweiter späterer Diktator weilte 1913 ebenfalls für ein paar Wochen in der Kaiserstadt - Josef Stalin wohnte damals nur zehn Kilometer von Hitler entfernt. Anlässlich der Ausfahrt des alten Kaisers nach Schönbrunn dürften sich die beiden, Hitler und Stalin, sogar auf Sichtdistanz begegnet sein.

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