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Nachrichten in einfacher Sprache [2025.03.07]

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Titel Nachrichten in einfacher Sprache [2025.03.07]
Urheber/innen und Mitwirkende ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2025.03.07 [Sendedatum]
Schlagworte Medien und Kommunikation ; Nachrichten ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-40407

Information

Inhalt

[Senderinformation] Im Parlament hat heute die erste Nationalrats-Sitzung mit der neuen Bundes-Regierung stattgefunden. Alle gewählten Nationalrats-Abgeordneten sind zusammengekommen und haben diskutiert. Die neue Bundes-Regierung hat sich den Nationalrats-Abgeordneten vorgestellt. Die Nationalrats-Abgeordneten sind die gewählten Menschen, die für die Parteien im Nationalrat sitzen. Parteien, die nicht in einer Regierung sind, nennt man Opposition. Derzeit sind die FPÖ und die Grünen in Opposition. Die FPÖ hat die neue Regierung heute kritisiert. FPÖ-Politiker haben zum Beispiel gesagt, dass die Regierung viel zu groß und teuer ist. Die Grünen wollen mit der neuen Regierung zusammenarbeiten. Die Grünen sagen aber auch, dass die neue Regierung zu wenig für die Umwelt und das Klima macht. Heute sind auch schon neue Gesetze beschlossen worden. Zum Beispiel gibt es eine Miet-Preis-Bremse für Wohnungen. Damit sollen die Preise für Wohnungs-Mieten in diesem Jahr nicht steigen.

Die 27 EU-Staaten haben sich gestern in Brüssel zu einem Sonder-Gipfel getroffen. Ein Sonder-Gipfel ist ein Treffen, das so nicht geplant war. Das Treffen hat stattgefunden, weil man über die Sicherheit in Europa sprechen wollte. Wichtiges Thema bei dem Treffen war, wie die EU die Ukraine im Krieg gegen Russland unterstützen kann. Bisher haben die USA die Ukraine im Krieg gegen Russland intensiv unterstützt. Jetzt wollen die USA der Ukraine nicht mehr helfen. Der neue US-Präsident Trump will der Ukraine keine Waffen und keine militärischen Informationen mehr geben. Die EU will das aber schon. Außerdem möchte sich die EU besser vor Angriffen verteidigen können. Die USA haben nämlich auch gesagt, dass man die EU nicht immer vor Angriffen verteidigen wird. Deswegen sollen die Bundes-Heere in der EU stärker werden. Dafür braucht es sehr viel Geld. Die 27 EU-Länder haben gestern beschlossen, dass sie jetzt deutlich mehr Geld für das Militär ausgeben wollen.

Die Post in Dänemark wird ab nächstem Jahr keine Briefe mehr bringen. Ab 2026 liefert die Post in Dänemark nur mehr Pakete. Das macht die Post, weil es sehr teuer geworden ist, Briefe zu versenden. Dänemark ist sehr gut digitalisiert. Digitalisiert bedeutet, dass sehr viel elektronisch verschickt wird. Deswegen versendet fast niemand mehr einen Brief in Dänemark. 1.500 Menschen werden jetzt ihren Job bei der Post in Dänemark verlieren. Sie haben bisher Briefe ausgeliefert. In Zukunft kann man in Dänemark zwar weiterhin Briefe versenden. Die Briefe versendet dann aber ein anderes Unternehmen. Einen Brief zu versenden wird dann auch teurer sein.

Morgen am 8. März ist Welt-Frauen-Tag. An diesem Tag will man zeigen, dass Frauen auf der ganzen Welt benachteiligt sind. Die Vereinten Nationen berichten, dass Frauen und Mädchen immer weniger Rechte haben. Es gibt auch sehr viel Gewalt gegen Frauen. Weltweit wird alle 10 Minuten eine Frau von einem Familien-Mitglied getötet. Die Situation für Frauen ist vor allem in armen Ländern sehr schlecht. Aber auch in Österreich sind Männer und Frauen nicht gleich viel wert. Das zeigen viele Studien. Männer verdienen in Österreich viel besser als Frauen. Im Vergleich mit anderen EU-Ländern ist Österreich schlechter bei gleicher Bezahlung für Männer und Frauen. Es gibt auch viel Gewalt gegen Frauen in Österreich. Im vergangenen Jahr sind 27 Frauen von Männern getötet worden.

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