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Milo Dor-2. Abend

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Inhalt

Die Bedeutung von Milo Dor (1923–2005) für die österreichische Literatur nach 1945 steht in einem krassen Missverhältnis zu seinem heutigen Bekanntheitsgrad. Der in Budapest geborene Dor, der sich zeitlebens gegen Totalitarismen aller politischen Couleurs einsetzte, prägte als Autor u.a. der autobiografischen Trilogie Raikow-Saga, als Herausgeber und Übersetzer und nicht zuletzt durch seine Arbeit in bedeutenden literarischen Institutionen (IG Autorinnen Autoren, P.E.N.-Club) die österreichische Literatur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. (ÖGL)
ERINNERUNGEN AN MILO DOR
Podiumsgespräch mit José Aníbal Campos, Marianne Gruber und Ivan Ivanji, mit Original-Tonaufnahmen Milo Dors aus verschiedenen Jahrzehnten.
Moderation: Cornelius Hell

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