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Radio Salzburg Cafe [2025.04.13] - Pater Pausch

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Katalogzettel

Titel Radio Salzburg Cafe [2025.04.13] - Pater Pausch
Urheber/innen und Mitwirkende Kerschbaumer, Gabi [Moderation]
Pausch, Johannes [Interviewte/r] [GND ]
ORF Radio Salzburg [Sendeanstalt]
Datum 2025.04.13 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Interview ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ audio
Format DFMP2 [Dateiformat: MP2]
Sprache Deutsch
Signatur E53-05503

Information

Inhalt

[Senderinformation] Pater Johannes Pausch war viele Jahre lang Prior vom Europakloster Gut Aich in St. Gilgen. Er ist Psychotherapeut und Heilpflanzenexperte, seine Bücher sind Bestseller. Im Radio Cafe am Palmsonntag spricht er mit Gabi Kerschbaumer über das Nichtstun und warum er selber erst sehr spät im Leben damit angefangen hat: Am Sonntag, dem 13. April von 8.00 bis 10.00 Uhr.

Vor über 30 Jahren hat Johannes Pausch mit seinen Mitbrüdern gemeinsam das Europakloster Gut Aich am Wolfgangsee gegründet. Heute ist der Benediktiner und Psychotherapeut für sein Kräuterwissen und sein Wissen über Klostermedizin weit über die Grenzen bekannt.

In Wirtsfamilie hineingeboren
Pater Johannes Pausch wurde als ältester Sohn einer Wirtsfamilie in Bayern geboren. Ganz im Sinne der Familientradition sollte er das elterliche Gasthaus übernehmen. Stattdessen entschloss er sich, von zu Hause wegzugehen, um Theologie zu studieren und Mönch zu werden.

Das Einzige, was er damals von zu Hause mitgenommen hat, war eine Madonna, über die sein Großvater einmal nebenbei gesagt hat: „Für die müssen wir einmal eine Kapelle bauen!“

2004 hat sich der Traum erfüllt
1993 hat der damalige Erzbischof von Salzburg, Georg Eder, die Gründung eines neuen Klosters in St. Gilgen genehmigt. Die Franziskanerinnen von Au am Inn stellen ihr ehemaliges Kinderheim Gut Aich für diesen Neuanfang zur Verfügung. Am 28. Juni 2004 wird Pater Johannes Pausch OSB schließlich als der erste Konventualprior des Klosters Gut Aich gewählt.

Für den Bau des Klosters und der Klosterkapelle hat der Traum des Benediktiners eine wichtige Rolle gespielt: In der Kapelle des Klosters befindet sich die Madonna des Großvaters.

Nichts machen müssen vs Faulsein
Sein neues Buch hat den Untertitel „Kein Handbuch für Faulpelze“. Das betont Pater Pausch auch im Gespräch. Und: „Es tut mir gut, wenn ich für mich erkenne, oft gar nicht oder viel zu spät, dass ich nichts machen muss. Viele Erfahrungen haben mich das gelehrt, aber an die wenigsten habe ich mich gehalten.“

Ein Hoch auf den Palmesel
Für viele Menschen ist Nichtstun unerträglich, so Pausch in seinem Buch. Aber: „Im Laufe der Jahre aber habe ich die Erfahrung gemacht, dass immer dann, wenn wir meinen, etwas machen zu müssen, es die andere Option gibt: NIX MACHEN MÜSSEN.“

Ein Radio Cafe übers Nichtstun
Warum das Nichtstun für ihn das Fenster zum Himmel ist und er sich selbst auch sehr spät im Leben erst die Freigabe dafür erteilt hat, erzählt Pater Johannes Pausch im Gespräch mit Gabi Kerschbaumer: Am Palmsonntag, dem 13. April von 8.00 bis 10.00 Uhr in Radio Salzburg.

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