Oral History Interview mit Gerhard Lindbichler, 3. Termin, Video
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Oral History Interview mit Gerhard Lindbichler an drei Terminen, Audio und Video
Katalogzettel
Information
Inhalt
Gesprächsthemen: Wien – Zweiter Weltkrieg – Kindheit – Kriegskindheit – Nachkriegskindheit – Flucht – Fliegerangriff – Bombenangriff – Bombardierungen – Eltern – Schwester – Weyer an der Enns – Oberösterreich – Nachkriegszeit – Bildung – Volksschule – Kinderverschickung – Holland – Niederlande – Unterernährung – Friedrich Sacher – Dichter – Lyrik – Realgymnasium – Theater – Theaterspielen – Schultheater – Mathematik – Physik – Matura – Universität – Akademiker – Mathematikstudium – Physikstudium – Mathematiker – Prüfung – Edmund Hlawka – Studentenleben – Fortgehen – Ausgehen – Tanzen – Fatty George – Sport – Fußball – Fußballspielen – Fußballfan – SK Rapid – Leopold Schmetterer – Dissertation – Lehramt – Lehramtsprüfung – Promotion – Militär – Präsenzdienst – Soldat – Wehrdienst – Österreichisches Bundesheer – Schifahren – Schisport – Pädagogik – Pädagoge – Lehrerbildungsanstalt – LBA – Innsbruck – Tirol – Schirennen – Schifahrer – Schirennläufer – Beziehung – Freundin – Partnerschaft – Baldur Preiml – Erika Schinegger – Erik Schinegger – Olympiade – olympische Spiele – Schigymnasium Stams – Gymnasium – Lehrer – Unterrichten – PÄDAK – Pädagogische Akademie – Pädagogische Hochschule – PH – Lehrerausbildung – Schikurs – Film – Filmen – Filmemacher – Lehrfilm – Laienschauspieler – Schauspiel – Pension – „Haus der Mathematik“ – HdMA – Museum – Ausstellung – Museumsdirektor – Museumsleiter – Verein – Vereinsgründung – Leopold Vietoris – Margit Fischer – Schulbuch – Besatzung – amerikanische Besatzungszone – Amerikaner – GIs – amerikanische Besatzungssoldaten – Übergriffe – Gewalt – Pummerin – Österreichischer Staatsvertrag – Wiederaufbau – „Der Kardinal“ – DDR – Deutsche Demokratische Republik – Kommunismus – Heinz Fischer – Bundespräsidentenwahl – Kellertheater – Josef Weinheber – Russen – Rote Armee – russische Besatzungssoldaten – Kriegsfolgen – Kriegsschaden – Kinderspiele – Spielzeug – Feste – Feiern – Weihnachten – Religion – Firmung – römisch-katholische Kirche – Katholizismus – Ministrieren – Kirchenaustritt – Glaube – Geometrie – Schulbuchaktion – Fritz Baumrock – 1. Mai – Maiaufmarsch – Reisen – Kanalinseln – Usedom – COVID-19-Pandemie – Corona-Pandemie – Corona-Impfung – Altern – Pensionierung – Senioren – ScienceCenter-Netzwerk – Seniorenheim – Altersheim – Brigitte Seiwald
ZUSAMMENFASSUNG DES INTERVIEWS / KURZBIOGRAFIE
Gerhard Lindbichler wurde 1940 während des Zweiten Weltkriegs in Wien geboren. 1944/45 flüchtete er mit seiner Mutter und seiner Schwester vor dem Krieg und kam bei Verwandten in Oberösterreich unter. Nach der Kriegsheimkehr des Vaters übersiedelte die Familie nach Bisamberg. Aufgrund von Unterernährung wurde Gerhard nach Holland verschickt, wo er sich bei einer Architektenfamilie erholte. Nach seiner Rückkehr zog die Familie wieder nach Wien in den 9. Bezirk zurück. Dort besuchte er die Volksschule und später das Realgymnasium in der Albertgasse.
Im Anschluss an die Matura studierte Gerhard Physik und Mathematik an der Universität Wien. Er absolvierte die Lehramtsprüfung und promovierte 1965 beim Mathematiker Leopold Schmetterer. Nachdem er seinen Präsenzdienst beim Bundesheer abgeleistet hatte, ging Gerhard nach Innsbruck und unterrichtete dort am Musisch-pädagogischen Realgymnasium. In Tirol konnte er seiner Sportleidenschaft nachgehen und an Schirennen teilnehmen. Außerdem begeisterte er sich zeitlebens für das Theater und stand später selbst als Laienschauspieler in kleineren Rollen für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Darüber hinaus produzierte er in Eigenregie mehrere Mathematikfilme.
1968 kehrte Gerhard nach Wien zurück und unterrichtete anschließend am Gymnasium Marchettigasse. 1973 wechselte er als Fachmathematiker für die Lehrerausbildung an die Pädagogische Akademie, wo er bis zu seiner Pensionierung blieb. In seiner Pension gründete er das „Haus der Mathematik“, mit dem er bis heute verbunden ist. Gerhard ist Vater von vier Kindern und lebt in einem Seniorenheim in Wien-Oberlaa.
Gerhard Lindbichler wurde 1940 während des Zweiten Weltkriegs in Wien geboren. 1944/45 flüchtete er mit seiner Mutter und seiner Schwester vor dem Krieg und kam bei Verwandten in Oberösterreich unter. Nach der Kriegsheimkehr des Vaters übersiedelte die Familie nach Bisamberg. Aufgrund von Unterernährung wurde Gerhard nach Holland verschickt, wo er sich bei einer Architektenfamilie erholte. Nach seiner Rückkehr zog die Familie wieder nach Wien in den 9. Bezirk zurück. Dort besuchte er die Volksschule und später das Realgymnasium in der Albertgasse.
Im Anschluss an die Matura studierte Gerhard Physik und Mathematik an der Universität Wien. Er absolvierte die Lehramtsprüfung und promovierte 1965 beim Mathematiker Leopold Schmetterer. Nachdem er seinen Präsenzdienst beim Bundesheer abgeleistet hatte, ging Gerhard nach Innsbruck und unterrichtete dort am Musisch-pädagogischen Realgymnasium. In Tirol konnte er seiner Sportleidenschaft nachgehen und an Schirennen teilnehmen. Außerdem begeisterte er sich zeitlebens für das Theater und stand später selbst als Laienschauspieler in kleineren Rollen für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Darüber hinaus produzierte er in Eigenregie mehrere Mathematikfilme.
1968 kehrte Gerhard nach Wien zurück und unterrichtete anschließend am Gymnasium Marchettigasse. 1973 wechselte er als Fachmathematiker für die Lehrerausbildung an die Pädagogische Akademie, wo er bis zu seiner Pensionierung blieb. In seiner Pension gründete er das „Haus der Mathematik“, mit dem er bis heute verbunden ist. Gerhard ist Vater von vier Kindern und lebt in einem Seniorenheim in Wien-Oberlaa.