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Oral History Interview mit Marianne Ertl, 1. Termin, Video

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Oral History Interview mit Marianne Ertl an drei Terminen, Audio und Video

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Gesprächsthemen: Weinviertel – Ravelsbach – Eggenburg – Baierdorf – Dorf – Land – Kindheit – Eltern – Landwirtschaft – Bauernhof – Hof – Haus – Hausbau – Eigenheim – Bauen – Genossenschaft – landwirtschaftliche Arbeit – Selbstversorger – Milch – Milchwirtschaft – landwirtschaftliche Arbeit – Kinderarbeit – Traktor – Essen – Nahrung – Ernährung – Lebensmittel – Großmutter – Mitgift – Großvater – Bildung – Volksschule – Babyboom – Großfamilie – kinderreiche Familie – Gewalt in der Schule – Kindesmisshandlung – Lesen – Buch – Gymnasium – Aufnahmsprüfung – Internat – Strafen – Erziehung – autoritäre Erziehung – Zeichnen – Heimweh – Bruno Kreisky – Sozialdemokratie – SPÖ – Sozialdemokratische Partei Österreichs – Politik – Tagebuch – Tagebuchschreiben – Frauen – Geschlechterrollen – Genderrollen – Geschlechterverhältnisse – Pubertät – Spielzeug – Puppe – Kindespiele – Religion – Katholizismus – römisch-katholische Kirche – römisch - katholische Kirche – Freundschaft – Studienwahl – Universität – Sprache – Dialekt – Konsum – soziale Unterschiede – soziale Ungleichheit – Radio – Radiohören – Mode – Kleidung – Upcycling – Stricken – Anglistikstudium – Germanistikstudium – Österreichische Hochschülerschaft – ÖH – ÖH-Mitarbeiterin – Studienberatung – Maturantenberatung – Studienberaterin – Universitäts-Organisationsgesetz – UOG – Dekanat – Prüfungsreferat – Schreibmaschine – Büro – Büroarbeit – Sekretariat – Sekretärin – Institutssekretärin – Institut für Zeitgeschichte – Zeitgeschichte – Geschichtswissenschaft – Verwaltung – Erika Weinzierl – Computer – EDV – Digitalisierung – Internet – E-Mail – Sparen – Ehe – Heirat – Trennung – Freizeit – Reisen – Italien – Zeichnen – Zweiter Weltkrieg – Kriegsfolgen – ÖVP – Österreichische Volkspartei – Wahlen – ÖH-Wahl – Streiten – Streit – Diskutieren – Diskussion – Brauch – Brauchtum – Tradition – Familientradition – Ausräuchern – Feste – Weihnachten – Ostern – Ratschen – Schlachten – Schlachtung – Wein – Weinbau – Obst – Strukturwandel – Stadt – Wien – Glaube – Anton Staudinger – Gerhard Jagschitz – Betriebsrat – Betriebsrätin – Arbeitnehmerverband – Gleichbehandlung – Emanzipation – Öffentlichkeitsarbeit – Telefon – Telefonieren – Franz Fuchs – Terror – Attentat – Briefbombenserie – Briefbombenattentate – Briefbombenanschläge – Drohbrief – Administration – Karl Stuhlpfarrer – Albert Müller – Covid 19 – Coronakrise – Corona-Pandemie – Johanna Gehmacher – Grüne – Die Grünen – Pensionierung – Pension
ZUSAMMENFASSUNG DES INTERVIEWS / KURZBIOGRAFIE
Marianne Ertl (geborene Mehofer) kam 1960 zur Welt. Sie wuchs als Älteste von sieben Geschwistern auf einem Bauernhof in Baierdorf im Weinviertel auf. Ihre Kindheit und Jugend waren geprägt vom landwirtschaftlichen Betrieb der Eltern und den Bauarbeiten an einem neuen Hof und Wohnhaus. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte sie auf Initiative ihres Volksschullehrers hin die Aufnahmsprüfung für das Gymnasium in Horn. Nach einem Jahr im Internat in Horn wechselte Marianne ins Gymnasium nach Stockerau, wo sie 1978 die Matura bestand. Im Anschluss begann sie an der Universität Wien ein Lehramtsstudium in Germanistik und Anglistik, wechselte später aber von Anglistik auf Geschichte. Im Zuge ihres Studiums begann sie bei der Österreichischen Hochschülerschaft in der Studien- und Maturantenberatung zu arbeiten, wo sie auch ihren späteren Ehemann kennen lernte. Nach vier Jahren wechselte sie als Prüfungsreferentin ins Geisteswissenschaftliche Dekanat und war dort zehn Jahre tätig. 1992 kam Marianne als Sekretärin an das Institut für Zeitgeschichte. Hier erlebte sie nicht nur den Umzug des Instituts von der Rotenhausgasse ins Alte AKH, sondern war auch Zeugin vieler geschichtswissenschaftlicher Entwicklungen und wurde im Laufe der Jahre auch zu einer prägenden Persönlichkeit des Wiener Zeitgeschichte-Instituts.
Zum Zeitpunkt des Interviews stand Marianne nur wenige Wochen vor ihrer Pension, die sie in Zukunft für ausgedehnte Reisen nutzen will. Sie bleibt aber weiterhin Kassiererin und Buchhalterin der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte und damit der Geschichtswissenschaft erhalten.
Das Videointerview entstand auf Anregung von Lucile Dreidemy, Professorin am Institut für Zeitgeschichte, und ist in Ausschnitten beim offiziellen Abschiedsfest von Marianne als Institutssekretärin vorgespielt worden.

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