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Nachrichten in einfacher Sprache [2025.09.02]

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Titel Nachrichten in einfacher Sprache [2025.09.02]
Urheber/innen und Mitwirkende ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2025.09.02 [Sendedatum]
Schlagworte Medien und Kommunikation ; Nachrichten ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-42535

Information

Inhalt

[Senderinformation] Die Teuerung hat in Österreich im August 4,1 Prozent betragen. Das heißt, viele Dinge kosten jetzt mehr Geld. Menschen können sich für das gleiche Geld weniger kaufen als vorher. Mit 4,1 Prozent ist die Teuerung im August im Vergleich zum Juli gestiegen. Zuletzt ist die Teuerung im März 2024 so hoch gewesen wie jetzt. Vor allem die Strom-Preise sind stark gestiegen. Auch Treibstoff für Autos und Lebensmittel sind teurer geworden. Mehr gekostet haben auch Dienstleistungen. Dienstleistungen sind zum Beispiel Lokale, Friseure oder Wäschereien. In den meisten Ländern in Europa ist die Teuerung viel niedriger als in Österreich. Das macht der Regierung von Österreich viel Druck. Viele Menschen geben nämlich ihr die Schuld, dass alles so teuer ist.

Heute und morgen ist ein Treffen von der österreichischen Bundes-Regierung. Dabei geht es unter anderem um die Teuerung. Die Bundes-Regierung berät über Maßnahmen gegen die hohen Preise in Österreich. Bundes-Kanzler Christian Stocker von der ÖVP ist der Chef der Regierung. Er hat gestern im „ORF-Sommer-Gespräch“ ein Hilfs-Paket für die Wirtschaft in der Höhe von einer Milliarde Euro angekündigt. Um Geld zu sparen, hat Stocker auch über Pensionen gesprochen. Pensionen sind das Geld, das alte Menschen nach ihrer Arbeit bekommen. Im Jahr 2026 sollen die Pensionen steigen. Aber sie sollen weniger stark steigen, als die Preise steigen. Das heißt, alte Menschen werden dann für ihr Geld weniger kaufen können als jetzt. Auch darüber spricht die Regierung heute und morgen bei ihrem Treffen.

Auch in der Hauptstadt Wien wird vieles teurer. Die Stadt erhöht die Preise für Busse, Straßen-Bahnen und U-Bahnen. Ab 2026 kostet eine Jahres-Karte 467 Euro. Bis jetzt hat sie 365 Euro gekostet. Für junge Menschen und Menschen mit Behinderungen kostet die Karte weniger. Wer ohne Ticket erwischt wird, zahlt bald 135 Euro Strafe. Die Stadt sagt, sie braucht das Geld, damit Busse, Straßen-Bahnen und U-Bahnen in Stand gehalten werden können. Viele Menschen finden das aber unfair. Politiker sagen, für Familien und Menschen mit wenig Geld ist es besonders schlimm, dass vieles in Wien teurer wird.

Der chinesische Präsident heißt Xi Jinping. Er hat sich heute mit dem russischen Machthaber Wladimir Putin getroffen. Ein Machthaber bestimmt die Gesetze in einem Land alleine. Xi und Putin haben sich in Peking getroffen. Peking ist die Hauptstadt von China. Dort findet gerade ein Treffen der "Shanghaier Organisation für Zusammen-Arbeit“ statt. In dieser Organisation arbeiten 10 Länder aus Asien zusammen. Diese Länder wollen, dass der Westen weniger Einfluss auf die Welt-Politik haben. Zum Westen gehören die USA und die EU. Für Russland ist China als Partner sehr wichtig. Russland will jetzt mehr Gas nach China schicken. So bekommt Putin Geld, damit Russland weiter Krieg gegen die Ukraine führen kann.

Im Land Serbien sind gestern Zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Seit zehn Monaten gibt es immer wieder Proteste in Serbien. Die Proteste haben nach einem Unglück in der Stadt Novi Sad begonnen. Dort ist ein Bahnhofs-Dach eingestürzt. 16 Menschen sind dabei gestorben. Die Menschen in Serbien sagen, dass die serbische Regierung Schuld an dem Unglück ist. Viele fordern Neuwahlen. Der serbische Präsident Alexander Vucic lehnt das aber ab.

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