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KI: Maschinenträume im Film

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Katalogzettel

Titel KI: Maschinenträume im Film
Titelzusatz dokFilm
Urheber/innen und Mitwirkende ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2025.09.14 [Sendedatum]
2024 [Produktionsdatum]
Schlagworte Film ; Dokumentation ; Spielfilm ; Künstliche Intelligenz ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-42694

Information

Inhalt

[Senderinformation] Die Dokumentation macht deutlich, wie sehr es bei Künstlicher Intelligenz auf den Anwender ankommt.

Künstliche Intelligenz (KI) verändert mittlerweile alle Kreativbereiche der Filmwelt. Während Schauspielerinnen und Schauspieler um ihre Jobs fürchten, übernehmen digitale Klone bereits deren Rollen.

Besonders betroffen sind Komparsen, die zunehmend durch herunterladbare digitale Figuren ersetzt werden können. ‚Komparse’ ist somit bald keine Berufsbezeichnung mehr, sondern ein Dateityp. Und die Geschichten, in denen sie vorkommen, könnten auch bald von Maschinen geschrieben werden, anstatt von Autorinnen und Autoren.

Die Dokumentation ‚KI: Maschinenträume im Film’ von Regisseur Mario Sixtus beleuchtet den rasant wachsenden Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf die Filmindustrie. Sie zeigt, wie digitale Klone und KI-generierte Inhalte traditionelle kreative Berufe verändern können und stellt die Frage, ob KI tatsächlich Kunst schaffen kann, die mit menschlicher Kreativität vergleichbar ist, und ob sie den Menschen in der Filmindustrie verdrängen wird.

Entscheidend ist dabei, wie KI eingesetzt wird – als Werkzeug oder als Ersatz für Menschen. Zudem bleibt der rechtliche Rahmen für den Einsatz von KI im Film in vielen Bereichen ungeklärt. Die Dokumentation erklärt auch die Funktionsweise bekannter KI-Systeme und gibt einen Überblick über den Stand der heute genutzten KI-Systeme.

Das ambivalente Verhältnis zwischen Künstler, Kunstwerk, Zuschauer und KI wird ebenfalls thematisiert. Als Beispiel wird der längst verstorbene Schauspieler Christopher Reeve angeführt, der vor zwei Jahren im Film „The Flash“ einen Gastauftritt hatte. Der menschliche Intellekt weiß, dass das nicht der echte Christopher Reeve war. Dennoch dürften Zuschauer durch das Wiedersehen des klassischen Superman, emotional berührt gewesen sein.

Anstatt sich in technischen Details zu verlieren, zeigt „KI: Maschinenträume im Film“ neue Möglichkeiten des Kunstschaffens und präsentiert Menschen, die mit KI eine eigene Form der Bewegtbild-Kunst kreieren.

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