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Nachrichten in einfacher Sprache [2025.09.24]

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Katalogzettel

Titel Nachrichten in einfacher Sprache [2025.09.24]
Urheber/innen und Mitwirkende ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2025.09.24 [Sendedatum]
Schlagworte Medien und Kommunikation ; Nachrichten ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-42830

Information

Inhalt

[Senderinformation] Heute hat die erste Sitzung im österreichischen Nationalrat nach der Sommerpause stattgefunden. Die Politiker haben mehrere Themen besprochen. Die Politiker haben ein strengeres Waffengesetz beschlossen. Es ist eine Reaktion auf das Attentat an einem Grazer Gymnasium im Juni. Man muss für den Kauf von Waffen wie Pistolen oder Revolvern 25 Jahre alt sein. Für Gewehre muss man 21 Jahre alt sein. Vor einem Waffenkauf muss man auch einen psychologischen Test bestehen. Diesen Test muss man jetzt öfter als bisher machen. Außerdem hat die Freiheitliche Partei, die FPÖ, einen Untersuchungsausschuss eingebracht. In einem Untersuchungsausschuss untersuchen Politiker mögliche Fehler in der Politik genauer. Die FPÖ vermutet Fehler bei den Ermittlungen zum Tod von Christian Pilnacek. Diese möglichen Fehler sollen in einem Untersuchungsausschuss untersucht werden. Christian Pilnacek war ein hoher Beamter im Justizministerium. Christian Pilnacek ist 2023 gestorben.

Donald Trump ist der Präsident von den USA. Donald Trump hat gestern gemeint, ukrainische Soldaten können russisch-besetzte Gebiete zurückgewinnen. Donald Trump hat versprochen, dass er ukrainischen Soldaten über die NATO weiter Waffen schicken möchte. Die NATO ist eine Gruppe von 32 Ländern, die militärisch zusammenarbeitet. Diese Aussage von Donald Trump ist überraschend. Bisher hatte Donald Trump gemeint, für ein Ende vom Ukraine-Krieg müsste die Ukraine Gebiete hergeben. Auch ist Donald Trump unter bestimmten Umständen für den Abschuss von russischen Flugobjekten. Soldaten von NATO-Ländern sollen russische Flugzeuge oder Drohnen abschießen dürfen, wenn sie unerlaubterweise über ihr Land fliegen.

Die Staatsanwaltschaft in Salzburg ermittelt gegen einen früheren Helfer des SOS-Kinderdorfs. In SOS-Kinderdörfern betreuen Mitarbeitende Kinder ohne Eltern. Der Helfer soll im Jahr 2020 zwei Mädchen im Alter von zehn und 13 sexuell missbraucht haben. Der damals über 50-jährige Mann hat einer Betreuerin im SOS-Kinderdorf Seekirchen geholfen. Seekirchen ist eine Stadt in Salzburg. Auch soll er einen Buben geschlagen haben. Der verdächtigte Mann ist im Jahr 2021 zum ersten Mal wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt worden. Er soll zwischen 2011 und 2013 Mädchen sexuell missbraucht haben. Nach dem Gerichtsurteil durfte der Mann nicht mehr bei SOS-Kinderdorf arbeiten.

Die österreichische Bundesregierung hatte heute wie jeden Mittwoch ein Treffen. Dieses Treffen nennt man Ministerrat. Sie haben beschlossen, dass die Sommerschule ab dem Sommer 2026 teilweise verpflichtend wird. Kinder und Jugendliche mit schlechten Deutschkenntnissen müssen dann die Sommerschule besuchen. In der Sommerschule soll zum Beispiel Schülern mit Deutschproblemen im Unterricht geholfen werden. Im Sommer 2025 waren nur 7.800 Kinder mit Deutschproblemen in der Sommerschule. Der Besuch von der Sommerschule war bisher freiwillig. Die verpflichtende Sommerschule würde rund 49.000 Schüler mit Deutschproblemen betreffen. Es soll Strafen geben für Schüler, die die Sommerschule nicht besuchen. Die Strafen sollen bis 1.000 Euro betragen. Es sollen auch pensionierte Lehrer in Zukunft in der Sommerschule unterrichten. Pension bedeutet, wenn Menschen nach vielen Arbeitsjahren nicht mehr arbeiten.

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