Nachrichten in einfacher Sprache [2025.10.07]
Dieses Medium ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Österreichischen Mediathek verfügbar.
Katalogzettel
| Titel | Nachrichten in einfacher Sprache [2025.10.07] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 3 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2025.10.07 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Nachrichten ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-42920 |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Seit zwei Jahren gibt es Kämpfe im Gaza-Streifen. Der Gaza-Streifen liegt zwischen Ägypten und Israel. Am 7. Oktober 2023 hat die Terror-Organisation Hamas Israel angegriffen. Sie hat mehr als 1.000 Israelis bei dem Angriff getötet. Die Hamas hat auch viele Israelis gefangen genommen. Einige von diesen Menschen sind gestorben. Andere sind frei gekommen. Jetzt hat die Hamas noch 20 lebende Geiseln in ihrer Gewalt. Die Hamas ist gegen Israel, weil dort die größte Religion das Judentum ist. Die Hamas will aber einen islamischen Staat in der Region. Im Gaza-Krieg sind schon viele Tausend Menschen getötet worden. Viele hungern. Sehr viele Häuser sind zerstört worden. Aktuell verhandeln Israel und die Hamas, wie endlich wieder Frieden in der Region herrschen kann. Die Länder USA, Katar und Ägypten versuchen, dabei zu helfen.
In Linz in Oberösterreich sind drei Männer vor Gericht gestanden. Einer davon ist August Wöginger. Er ist ein wichtiger Politiker der Partei ÖVP. Er soll vor acht Jahren einem Freund geholfen haben. Der Freund soll dadurch eine wichtige Stelle beim Finanz-Amt bekommen haben. Nicht wegen Können, sondern wegen Beziehungen. Das nennt man Posten-Schacher. Wöginger und die anderen beiden Angeklagten wollen die Verantwortung dafür übernehmen. Sie sagen, dass sie so etwas nie wieder tun werden. Sie müssen deshalb nur eine Strafe zahlen. Das Gerichts-Verfahren wird nicht fortgesetzt. Das nennt man „Diversion“. Wöginger muss 44.000 Euro zahlen, die anderen beiden in etwa halb so viel. Das Gericht sagt: Der Staat hat kaum Schaden gehabt, weil der Mann, der den Posten bekommen hat, trotzdem geeignet war.
In Frankreich gibt es gerade eine große Krise in der Politik. Der Präsident Emmanuel Macron steht unter Druck. Einige Politiker fordern seinen Rücktritt. Der Grund ist, dass der letzte Regierungs-Chef Sebastien Lecornu zurückgetreten ist. Dabei war Lecornu nur einen Monat lang im Amt. Innerhalb kurzer Zeit haben mehrere Regierungs-Chef zurücktreten müssen. Einige Menschen sagen, dafür ist Präsident Macron verantwortlich. Macron möchte, dass der jetzige Regierungs-Chef Lecornu weiterarbeitet. Lecornu soll bis morgen mit anderen Parteien reden, um das Land zu beruhigen. Wenn die Gespräche nicht helfen, kann Macron das Parlament auflösen oder einen neuen Chef für die Regierung ernennen.
Gebühren für Produkte aus dem Ausland nennt man „Zoll“. Die Europäische Union will, dass Stahl, der aus anderen Ländern nach Europa kommt, mehr kostet. Bisher müssen Firmen dafür 25 Prozent Zoll zahlen. In Zukunft sollen es 50 Prozent sein. Damit will die EU Firmen schützen, die hier in Europa Stahl herstellen. Wenn nämlich zu viel billiger Stahl aus China oder den USA nach Europa kommt, können Firmen aus Europa nicht so viel Stahl verkaufen. Auch die Menge an Stahl, die ohne Zoll nach Europa kommen darf, soll kleiner werden. Die neuen Regeln könnten ab nächstem Jahr gelten.
Im Tiroler Ort Mils hat es gestern Abend einen Unfall gegeben. Ein 41-jähriger Mann ist mit seinem Auto in der Nähe von Innsbruck von der Straße abgekommen. Das Auto ist einen steilen Hang hinuntergestürzt und auf Bahn-Gleisen gelandet. Der Auto-Fahrer hat sich aus dem Auto befreit. Dann ist er zusammengebrochen. Einsatz-Kräfte haben ihn verletzt gefunden. Er ist ins Kranken-Haus in Innsbruck gebracht worden. Laut der Polizei ist der Mann betrunken Auto gefahren. Bis heute Früh ist die Bahn-Strecke wegen des Unfalls teilweise gesperrt worden. Jetzt können die Züge wieder normal fahren.
In Linz in Oberösterreich sind drei Männer vor Gericht gestanden. Einer davon ist August Wöginger. Er ist ein wichtiger Politiker der Partei ÖVP. Er soll vor acht Jahren einem Freund geholfen haben. Der Freund soll dadurch eine wichtige Stelle beim Finanz-Amt bekommen haben. Nicht wegen Können, sondern wegen Beziehungen. Das nennt man Posten-Schacher. Wöginger und die anderen beiden Angeklagten wollen die Verantwortung dafür übernehmen. Sie sagen, dass sie so etwas nie wieder tun werden. Sie müssen deshalb nur eine Strafe zahlen. Das Gerichts-Verfahren wird nicht fortgesetzt. Das nennt man „Diversion“. Wöginger muss 44.000 Euro zahlen, die anderen beiden in etwa halb so viel. Das Gericht sagt: Der Staat hat kaum Schaden gehabt, weil der Mann, der den Posten bekommen hat, trotzdem geeignet war.
In Frankreich gibt es gerade eine große Krise in der Politik. Der Präsident Emmanuel Macron steht unter Druck. Einige Politiker fordern seinen Rücktritt. Der Grund ist, dass der letzte Regierungs-Chef Sebastien Lecornu zurückgetreten ist. Dabei war Lecornu nur einen Monat lang im Amt. Innerhalb kurzer Zeit haben mehrere Regierungs-Chef zurücktreten müssen. Einige Menschen sagen, dafür ist Präsident Macron verantwortlich. Macron möchte, dass der jetzige Regierungs-Chef Lecornu weiterarbeitet. Lecornu soll bis morgen mit anderen Parteien reden, um das Land zu beruhigen. Wenn die Gespräche nicht helfen, kann Macron das Parlament auflösen oder einen neuen Chef für die Regierung ernennen.
Gebühren für Produkte aus dem Ausland nennt man „Zoll“. Die Europäische Union will, dass Stahl, der aus anderen Ländern nach Europa kommt, mehr kostet. Bisher müssen Firmen dafür 25 Prozent Zoll zahlen. In Zukunft sollen es 50 Prozent sein. Damit will die EU Firmen schützen, die hier in Europa Stahl herstellen. Wenn nämlich zu viel billiger Stahl aus China oder den USA nach Europa kommt, können Firmen aus Europa nicht so viel Stahl verkaufen. Auch die Menge an Stahl, die ohne Zoll nach Europa kommen darf, soll kleiner werden. Die neuen Regeln könnten ab nächstem Jahr gelten.
Im Tiroler Ort Mils hat es gestern Abend einen Unfall gegeben. Ein 41-jähriger Mann ist mit seinem Auto in der Nähe von Innsbruck von der Straße abgekommen. Das Auto ist einen steilen Hang hinuntergestürzt und auf Bahn-Gleisen gelandet. Der Auto-Fahrer hat sich aus dem Auto befreit. Dann ist er zusammengebrochen. Einsatz-Kräfte haben ihn verletzt gefunden. Er ist ins Kranken-Haus in Innsbruck gebracht worden. Laut der Polizei ist der Mann betrunken Auto gefahren. Bis heute Früh ist die Bahn-Strecke wegen des Unfalls teilweise gesperrt worden. Jetzt können die Züge wieder normal fahren.