Creating a common Europe?
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Katalogzettel
| Titel | Creating a common Europe? |
| Titelzusatz |
Konstruktionen einer gesamteuropäischen Identität |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Rathkolb, Oliver [Vortragende/r]
[GND
]
Fink, Marcel [Vortragende/r] [GND ] |
| Datum |
2006.11 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Wissenschaft und Forschung ; Politik Österreich ; Vortrag ; Diskussion ; EU ; Unveröffentlichte Aufnahme |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Signatur | 8-59691 |
Information
Inhalt
Herrschaft. Macht. Geschichte – Internationale Tagung zur Politik mit dem Vergangenen. Wien, 7.–9. November 2006. Panel 2: Creating a common Europe? Konstruktionen einer gesamteuropäischen Identität
Fink beschäftigte sich mit dem „Europäischen Sozialmodell“, das weniger der empirischen Realität und vielmehr einer politischen Legitimationsstrategie zur Vorantreibung der Marktintegration in der EU entspricht. Oliver Rathkolb wiederum warf einen kritischen Blick auf das „Friedensprojekt Europa“. Trotz der „Friedensprojektrhetorik“ im EU-Verfassungsentwurf ortete Rathkolb eine Erosion des Friedensprojektnarratives als die zentrale europäische Meistererzählung. Am Beispiel des Irak-Krieges lassen sich einerseits innereuropäische Differenzierungen (kriegsbefürwortende und -untersützende versus kriegsablehnende Staaten) und andererseits eine zivilgesellschaftliche Orientierung bei der Umsetzung des „Friedensprojektes Europa“ erkennen. Dabei verfiel Rathkolb in keine kritiklose Idealisierung aller Friedensbewegungen. Seine Conclusio lautete dementsprechend, dass Europäisierung per se nicht Pazifisierung bedeuten muss.