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Nachrichten in einfacher Sprache [2025.10.15]

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Titel Nachrichten in einfacher Sprache [2025.10.15]
Urheber/innen und Mitwirkende ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2025.10.15 [Sendedatum]
Schlagworte Medien und Kommunikation ; Nachrichten ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-43086

Information

Inhalt

[Senderinformation] Israel will den Grenz-Übergang zu Rafah öffnen. Rafah liegt an der Grenze zwischen dem Gaza-Streifen und dem Land Ägypten. Etwa 600 Last-Wagen sollen Lebensmittel und Medikamente in den Gaza-Streifen bringen. Die Vereinten Nationen sind eine weltweite Organisation aus fast allen Ländern der Welt. Gemeinsam mit der Hilfs-Organisation "Rotes Kreuz" fordern sie, dass alle Grenz-Übergänge zum Gaza-Streifen geöffnet werden, damit Lebensmittel und Medikamente dorthin gebracht werden können. Auch Papst Leo hilft. Er schickt 5.000 Medikamenten-Packungen an Kinder im Gaza-Streifen.

René Benko ist ein ehemaliger Unternehmer aus Österreich. Er hat die Firma Signa gegründet. Signa hat viele Häuser und Geschäfte besessen. Dann ist die Firma aber pleite gegangen. Milliarden Euro Schaden sind dadurch entstanden. Jetzt wird gegen René Benko ermittelt. Er soll Schuld daran sein, das Signa pleite gegangen ist. Gestern hat ein erster Gerichts-Prozess gegen René Benko begonnen. Dabei ist es darum gegangen, dass Benko Menschen betrogen haben soll, denen er Geld schuldet. Das Gericht hat heute ein Urteil gesprochen. René Benko bekommt zwei Jahre Gefängnis. Das Urteil ist noch nicht endgültig. Benkos Anwalt will dagegen Einspruch erheben. Es kommen wahrscheinlich noch weitere Prozesse auf Benko zu.

Heute und morgen sind Sitzungen im Parlament in Wien. Dabei beschließen unsere Politiker Gesetze. Zum Beispiel die Höhe der Pensionen für das kommende Jahr. Pensionen sind Geld, das ältere Menschen vom Staat bekommen. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, muss ab einem bestimmten Alter nicht mehr arbeiten. Statt einem Gehalt, bekommt er dann eine Pension vom Staat. Im Parlament geht es heute auch um die neue Weiterbildungs-Hilfe. Das ist Geld, das berufstätige Menschen bekommen, wenn sie eine Weiterbildung machen wollen. Diese Weiterbildung muss zu ihrer Arbeit passen. Außerdem wird im Parlament heute beschlossen, dass Firmen, die sehr viel Strom verbrauchen müssen, Geld zurückbekommen. Damit will der Staat diesen Firmen helfen, weil der Strom so teuer geworden ist.

In Österreich haben die Eisen-Bahner die Löhne verhandelt. Das heißt, sie haben darüber gesprochen, wie viel Geld sie im kommenden Jahr verdienen werden. Eisen-Bahner sind Menschen, die Züge fahren oder Fahrscheine kontrollieren. Im Herbst 2025 ist die Wirtschaft in Österreich schwierig. Die Preise für Dinge sind gestiegen, die Menschen merken das beim Einkaufen. Die Verhandlungen über das Gehalt sind deshalb besonders schwierig. Die Eisen-Bahner haben sich darauf geeinigt, dass sie 2,7 Prozent mehr Lohn bekommen. Leider wird das Geld aber insgesamt weniger wert. Das heißt, die Eisen-Bahner werden kommendes Jahr nicht wirklich mehr verdienen. Aber sie verlieren zumindest auch kein Geld.

In Wien sollen Super-Märkte falsche Angaben zu Preisen und Mengen gemacht haben. Das heißt: Auf den Preis-Schildern sind falsche Preise oder falsche Mengen gestanden. Das sagt das Markt-Amt. Das Markt-Amt ist eine Behörde, die Preise in Geschäften überprüft. Das Markt-Amt hat fast 200 Anzeigen gemacht. Eine Anzeige bedeutet: Das Geschäft kann bestraft werden. Wer die Regeln nicht einhält, kann bis zu 1.450 Euro Strafe bekommen. Besonders kontrolliert worden sind die vier großen Super-Markt-Ketten: Spar, REWE, Hofer und Lidl. Die Politik prüft jetzt, wie die Regeln in Zukunft besser kontrolliert werden können.

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