Oral History Interview mit Gertrude Halpern, 2. Teil
Katalogzettel
Information
Inhalt
Gesprächsthemen: Kindheit - Einzelkind – bürgerlicher Familienhintergrund – jüdischer Familienhintergrund – Großmutter – Konzentrationslager Theresienstadt - Wohnungsausstattung - Familienverhältnisse – Familiengeschichte – Emigration – „jüdischer Mischling“ - Volksschule – Schulwechsel - Klosterschule – Mittelschule – Gymnasium – Dienstverpflichtung - Kriegsdienst - Antisemitismus – Nationalsozialismus - Kaserne - Pfarrjugend – Religion – Krieg – Fliegeralarm – Russische Befreiungsarmee - Nachkriegszeit – Studium – Pharmazie – Kennenlernen – Heirat – kinderreiche Familie – Tod des eigenen Kindes – verwaiste Eltern - Scheidung – Scheidungsrecht – Apotheker/in – Cousin –Selbstständigkeit - Bruckneudorf - Berufsalltag – Pflege von Angehörigen - Freizeit - Mönichkirchen – Partnerschaft – Reisen – Fliegen - New York City – USA – Asien – Äthiopien – Australien – Verwandtschaftsbesuch – Pension – Veränderung/Wandel – Technik – Internet - Geschlechterrollen
ZUSAMMENFASSUNG DES INTERVIEWS / KURZBIOGRAFIE
Gertrude Halpern, geboren 1927 in Wien, wuchs in einer gutbürgerlichen Familie auf. Das Jahr 1938 mit dem sogenannten „Anschluss“ bildet einen Bruch in der Kindheit. Da der Vater „Halbjude“ war, wurde Gertrude als „Mischlingskind“ ausgegrenzt. Sie wurde in einer Kaserne dienstverpflichtet. In dieser Zeit erhielt sie über die Pfarre Gumpendorf eine positive religiöse Prägung. Religiosität bildet bis heute einen wesentlichen Bestandteil ihres Lebens. Nach dem Krieg schloss sie das Pharmazie-Studium ab und arbeitete in Wien in einer Apotheke. Sie heiratete und bekam fünf Kinder. Einige Jahre nach der Scheidung kaufte sie gemeinsam mit ihrem Cousin und dessen Ehefrau 1975 eine Apotheke im Burgenland. Sie pflegte ihre Mutter und lernte ihren zweiten Mann kennen. Gertrude Halpern erzählt auch von ihren Reisen in verschiedenste Länder und Kontinente. Eine wichtige Rolle spielt auch das Familienhaus in Mönichkirchen. Seit 2000 ist Gertrude Halpern in Pension.
Gertrude Halpern, geboren 1927 in Wien, wuchs in einer gutbürgerlichen Familie auf. Das Jahr 1938 mit dem sogenannten „Anschluss“ bildet einen Bruch in der Kindheit. Da der Vater „Halbjude“ war, wurde Gertrude als „Mischlingskind“ ausgegrenzt. Sie wurde in einer Kaserne dienstverpflichtet. In dieser Zeit erhielt sie über die Pfarre Gumpendorf eine positive religiöse Prägung. Religiosität bildet bis heute einen wesentlichen Bestandteil ihres Lebens. Nach dem Krieg schloss sie das Pharmazie-Studium ab und arbeitete in Wien in einer Apotheke. Sie heiratete und bekam fünf Kinder. Einige Jahre nach der Scheidung kaufte sie gemeinsam mit ihrem Cousin und dessen Ehefrau 1975 eine Apotheke im Burgenland. Sie pflegte ihre Mutter und lernte ihren zweiten Mann kennen. Gertrude Halpern erzählt auch von ihren Reisen in verschiedenste Länder und Kontinente. Eine wichtige Rolle spielt auch das Familienhaus in Mönichkirchen. Seit 2000 ist Gertrude Halpern in Pension.
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