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Oral History Interview mit Erika Thümmel, 1. Termin, Audio

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Oral History Interview mit Erika Thümmel an zwei Terminen, Audio und Video

Katalogzettel

Titel Oral History Interview mit Erika Thümmel, 1. Termin, Audio
Titelzusatz Geboren 1959 in Graz (Steiermark): Restauratorin, Künstlerin, künstlerische Installationen, Ausstellungsgestalterin, Atelier, Feministin, Friedensaktivistin, Lektorin, Mutter
Kooperation mit der Schallaburg Kulturbetriebsges.m.b.H. zur Ausstellung "80er - Grenzen waren gestern."
Urheber/innen und Mitwirkende Thümmel, Erika [Interviewte/r]
Engels, Isabelle [Interviewer/in]
Maier, Michael S. [Kamera]
Österreichische Mediathek [Produzent]
Datum 2025.12.10 [Aufnahmedatum]
Ort Graz [Aufnahmeort]
Schlagworte Gesellschaft ; Interview ; Alltag ; Familie ; Geschichtswissenschaft ; Handwerk und Gewerbe ; Kulturpolitik ; Reise ; Zivilgesellschaft ; Zivilgesellschaft ; Demonstration ; Friede ; Marxismus und Kommunismus ; Atomenergie ; Kulturpolitik ; Printmedien ; Design ; Fotografie ; Entwicklungsländer ; Frauen ; Kunstinstallationen ; Kulturveranstaltung ; Museum ; Architektur ; Denkmalschutz ; Ökologie und Umweltschutz ; Bekleidung und Mode
20. Jahrhundert - 50er Jahre
20. Jahrhundert - 60er Jahre
20. Jahrhundert - 70er Jahre
20. Jahrhundert - 80er Jahre
20. Jahrhundert - 90er Jahre
21. Jahrhundert - Nullerjahre
21. Jahrhundert - 10er Jahre
21. Jahrhundert - 20er Jahre
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
Gesamtwerk/Reihe Oral History Interview mit Erika Thümmel an zwei Terminen, Audio und Video

Information

Inhalt

Gesprächsthemen: Graz – Brotfabrik – Kindheit – Pflegekind – Mädchenschule – Matura - Betriebsübergabe – Restaurator/Restauratorin – Florenz – Überfall – Werkstatt – Matera – Diözesanmuseum – New York – Fritz Mang – Kontakte – Kunsthandel – Invisible Restaurierung – Friedensbewegung – Friedensaktivist/Friedensaktivistin – Kommunismus – Gewaltfreier Widerstand – Verhaftung – Seneca – Atomwaffenstützpunkt – Halloween – Atelier – Kunst – Möbelstücke – Ausstellung – Eva und Co. – Feminismus – Konservierung – zeitgenössische Kunst – Landesausstellung – Ausstellungsbetreuung – Fotografie – Lüftlmalerei – Graffiti – Kinder – Afrika – Tunesien – Algerien – Westafrika – Begräbnis – Tuareg – Flüchtlingslager – Flucht – Schwangerschaft – Vormundschaft – unverheiratet –ledig - Frauenrechte – Lehrtätigkeit – Informationsdesign – China – Terracotta-Armee – Denkmalpflege – Denkmalkultur – Verein – Denkmal Steiermark – Unverwechselbares Graz – Kubakrise – Atomwaffen – Zweiter Weltkrieg – Posttraumatische Belastungsstörung – Wehrmacht – Wehrmachtausstellung – Eggenberg – Frauenbilder – Ungerechtigkeit – Repräsentation – Guerilla Girls – Sexualität – NS-Aufarbeitung – Waldheim-Affäre – Mode – Steirischer Herbst – Überkonsum – Grenzöffnung – Berliner Mauer – Ostdeutschland – Community – Heirat – Autonomie – Dokumentation - Tagebuch – Abtreibung – Suizid – Protestanten – Altenpflege – Schallaburg – Religion – Katholisch – Evangelisch – Margarete Hoffer – Mariazell – Stift St. Lambrecht – Jubiläum – Ölgemälde – Hausrenovierung – Bäckerei – Forum Stadtpark – Gendern – Zivilgesellschaftliches Engagement – Geschlechterrollen – Aids – Liebe – Konzeptkunst – Erziehung – Mutterschaft – Waldsterben – Saurer Regen – Umwelt – Umweltbewusst – Müllvermeidung – Grazer Burg – Arsenal – Film – Filmarchiv Austria - Emmy Hiesleitner-Singer
ZUSAMMENFASSUNG DES INTERVIEWS / KURZBIOGRAFIE
Erika Thümmel wurde 1959 in Graz geboren, als jüngste von vier Schwestern. Der Urgroßvater väterlicherseits gründete Brotfabrik in Graz, die von ihren Eltern weitergeführt wurde. Ihr Vater kam aus Deutschland. Nach ihrer abgeschlossenen Matura wurde sie an der „Opificio delle Pietre Dure“ in Florenz im Fachbereich für Restauration aufgenommen und machte dort ihren Abschluss. Sie gründete 1982 ihr eigenes Atelier in Graz, das sie bis heute leitet. Es folgte 1983 ein einjähriger Aufenthalt in New York, wo sie als Restauratorin im privaten Kunsthandel arbeitete. In New York beteiligte sie sich an Aktionen der Friedensbewegung. Zurück in Österreich engagierte sich bei der feministischen Künstlerzeitung „Eva und Co“. Zu dieser Zeit lernte sie den Vater ihrer Kinder kennen. Mit ihm unternahm sie eine längere Reise durch Westafrika. Thümmel war bei zahlreichen Landesausstellungen für die Betreuung der Exponate und in der Organisation tätig. Anfang der 2000er fing Thümmel zudem an, Themenausstellungen zusammenzustellen, zog sich jedoch aufgrund fehlender Vergütung zunehmend aus dem künstlerischen Bereich zurück und fokussierte sich auf ihre Arbeit als Restauratorin, unter anderem 15 Jahre lang in der Basilika in Mariazell. Seit 2001 ist sie als Lektorin an der FH Joanneum für Informationsdesign tätig. Sie engagiert sich auch aktiv für den Denkmalschutz und Erhalt von Kunst in ihrer Heimatstadt Graz, wo sie den Verein „Denkmal Steiermark“ und die „Initiativgruppe Unverwechselbares Graz“ gegründet hat.
Zum Zeitpunkt des Interviews ist Thümmel bereits pensioniert, jedoch weiterhin Lektorin und Betreiberin des Ateliers, das mittlerweile auch von ihrem Sohn geführt wird. Sie ist Großmutter von drei Enkelkindern. Atelier und Wohnung der Interviewpartnerin befinden sich in einem Haus aus dem 18. Jahrhundert in der Grazer Jakoministraße.
DasIterview entstand in Kooperation mit der Landesausstellung 2026: „80er Jahre. Grenzen waren gestern“ auf der Schallaburg in Niederösterreich.

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