Oral History Interview mit Coocie46 (Pseudonym)
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Information
Inhalt
Gesprächsthemen: Österreich – Wien – Niederösterreich – Arbeit – Familie – Kindheit – Ehe – Alltag – Nachkriegskindheit – Nachkriegszeit – Freizeit – Schule – Volksschule – Höhere Technische Lehranstalt – Internat – Matura – Lehrer / Lehrerin – Ingenieur – Stahl – Labor – Stahlindustrie – Hochofen - VOEST – Tennis – Eishockey – Eishockeyspieler – Schifahren / Skifahren – Jagd – Tabu - Tabuthemen – Trauma – Krieg – Holocaust – Nationalsozialist / Nationalsozialistin – Nationalsozialismus – Sudetendeutsche – Vertreibung der Sudetendeutschen – Migrationshintergrund – Religion – jüdische Identität – jüdischer Familienhintergrund – Judentum – Antisemitismus – Diskriminierung – Alkoholismus – Armut – Wohnung – Vater – Mutter – Schwester – Kinder – Sohn – Tochter – Enkelkinder – Personalabbau – Entlassung - Jobwechsel – Gemeinde Wien – Sozialer Dienst – Polizei – Züchtigung – familiäre Gewalt – körperliche Gewalt – physische Gewalt – Nachbarn / Nachbarinnen – Nachbarschaft – Freundschaft – Bundesheer – Spitzensport – Spitzensportler / Spitzensportlerin – Österreichischer Staatsvertrag – Besatzung – Besatzungssoldaten – Reise / Reisen – Israel – Irland – Vereinigte Arabische Emirate – Schottland – Schweden – Malta – Auto – Kino – Umzug – Unabhängigkeit – Geld
ZUSAMMENFASSUNG DES INTERVIEWS / KURZBIOGRAFIE
Coocie46 (Pseudonym) ist 1946 in Wien als Sohn einer sudetendeutschen Mutter und eines Wiener Vaters jüdischer Abstammung geboren, gefolgt von einer jüngeren Schwester. In Tullnerbach-Pressbaum wohnte seine Familie die ersten sechs Jahre seines Lebens. Danach siedelte seine Familie nach Wien in den dritten Bezirk um, wo er seine Volksschuljahre verbrachte. Diese Zeit war gekennzeichnet durch viele Spiele und Erlebnisse mit den Kindern der Nachbarschaft. Als Mittelschule besuchte er die HTL Mödling und in seinem dritten Jahr zog er dort ins Internat. Nach der Matura ging er für ein Jahr ins Bundesheer in die Heeressportschule.
Ins Berufsleben stieg er schon während der Schulzeit mit Ferialjobs bei der Post und Klimaanlagen-Unternehmen ein. Nach dem Bundesheer begann er, Vollzeit bei der VOEST im Stahllabor zu arbeiten. 1981, nachdem die VOEST die Hirtenberger Munitionsfabrik kaufte, wechselte er dorthin, zuerst auch in das Labor, später in die technische Direktion. Nachdem in Laufe von großen Entlassungen bei der Hirtenberger Patronenfabrik 1984 auch Coocie46 seinen Job verlor, nahm er eine Stelle bei der Gemeinde Wien im Sozialen Dienst an. Zuerst war er dort in der Bewährungshilfe und später in der Behindertenberatung. Seit 2008 ist er in Pension.
Coocie46 (Pseudonym) ist 1946 in Wien als Sohn einer sudetendeutschen Mutter und eines Wiener Vaters jüdischer Abstammung geboren, gefolgt von einer jüngeren Schwester. In Tullnerbach-Pressbaum wohnte seine Familie die ersten sechs Jahre seines Lebens. Danach siedelte seine Familie nach Wien in den dritten Bezirk um, wo er seine Volksschuljahre verbrachte. Diese Zeit war gekennzeichnet durch viele Spiele und Erlebnisse mit den Kindern der Nachbarschaft. Als Mittelschule besuchte er die HTL Mödling und in seinem dritten Jahr zog er dort ins Internat. Nach der Matura ging er für ein Jahr ins Bundesheer in die Heeressportschule.
Ins Berufsleben stieg er schon während der Schulzeit mit Ferialjobs bei der Post und Klimaanlagen-Unternehmen ein. Nach dem Bundesheer begann er, Vollzeit bei der VOEST im Stahllabor zu arbeiten. 1981, nachdem die VOEST die Hirtenberger Munitionsfabrik kaufte, wechselte er dorthin, zuerst auch in das Labor, später in die technische Direktion. Nachdem in Laufe von großen Entlassungen bei der Hirtenberger Patronenfabrik 1984 auch Coocie46 seinen Job verlor, nahm er eine Stelle bei der Gemeinde Wien im Sozialen Dienst an. Zuerst war er dort in der Bewährungshilfe und später in der Behindertenberatung. Seit 2008 ist er in Pension.