Oral History Interview mit Gerlinde Zickler
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Inhalt
Gesprächsthemen: Aktzeichnen – Alltag – Altersheim – alternative Kunst – Arbeit - barrierefreies Bauen – Barrierefreiheit – behindert – Behindertenarbeit -Behindertenbetreuung – Behindertendiskriminierung- Behindertenhilfe - Behindertenintegration / Integration von Menschen mit Behinderung – Benachteiligung – Berufswahl - Beziehung / Beziehungen – Bezugsperson – Biografie – Clownin – Clownerie – Emanzipation –Familiengeschichte – Familienverhältnisse – Galerie Ernst Fuchs – Hasen – Hund – Jäger/Jägerin – Kochen – Körper – Küche – Künstlerin – Landleben - Menschen mit Beeinträchtigungen – Montessoripädagogik – Musik – Märchen – Oral History – Performancekünstlerin – Pflegebedürftigkeit / Pflegebedarf – Pflegesystem - Reise / Reisen – Schwechat – Schule – Ukraine – Ungarn – Volkshochschule – Wohnsituation – Zirkuskunst – Tirol – Niederösterreich – Knochentuberkulose – Ausstellung – Malerei – Kochen
ZUSAMMENFASSUNG DES INTERVIEWS / KURZBIOGRAFIE
Gerline Zickler (geb. Perdacher) wurde am 27.9.1944 in Zams in Tirol geboren. Aufgrund einer Knochentuberkulose verbringt Frau Zickler als Kind mehrere Monate im Gipsbett eine Erfahrung, die sie ihr Leben lang prägt. Nach der Handelsschule in Imst übersiedelt Frau Zickler gemeinsam mit ihrer Mutter nach Niederösterreich. Der Vater, Arnold Perdacher, lebt schon länger aufgrund seiner Arbeitsstelle bei der Donauchemie hier. Später wird auch Gerlinde Zickler als Industriekauffrau in diesem Betrieb arbeiten. Sie heiratete Hans Zickler und sie bekommen eine gemeinsame Tochter. Seit ihrer Kindheit malt Gerlinde Zickler, stellt grenzübergreifend aus und pflegt ein weit verzweigtes Künstler*innen Netzwerk. Für Gerlinde Zickler bedeutet Malen, gut zeichnen zu können und dafür auch die Anatomie von Körpern zu kennen. Ihre Selbstbildnisse waren bei Ausstellungen immer wieder Unverständnis, Kritik und Anfeindungen ausgesetzt. Immer wieder musste sie sich erklären, warum sie ihren Körper in Zeichnungen so festhält wie er ist. Seit ihrer Pensionierung tritt sie unter dem Namen „Seelenclown“ auch als Clownin und Performerin auf. Sie ist Aktivistin und war in diversen Vereinen unter anderem im Verein „Miteinander Leben Tulln“ aktiv. Zudem gibt es Filme über sie und 2000 hat die ein Buch „Gerlinde Zickler, Rosenmädchen. Lebensleidenschaften und Kunstgenüsse“ veröffentlicht. Aktuell lebt sie mit ihrem Mann in einem Haus, das sie in den 60er-Jahren selbst gebaut haben, in Tulln an der Donau.
Die Schwerpunkte des Interviews lagen auf der Disability History und Fragen nach dem Leben mit Behinderung, nach einem selbstbestimmten Leben, nach dem Leben als Künstlerin und dem Aktivismus für gleiche Rechte.
Gerline Zickler (geb. Perdacher) wurde am 27.9.1944 in Zams in Tirol geboren. Aufgrund einer Knochentuberkulose verbringt Frau Zickler als Kind mehrere Monate im Gipsbett eine Erfahrung, die sie ihr Leben lang prägt. Nach der Handelsschule in Imst übersiedelt Frau Zickler gemeinsam mit ihrer Mutter nach Niederösterreich. Der Vater, Arnold Perdacher, lebt schon länger aufgrund seiner Arbeitsstelle bei der Donauchemie hier. Später wird auch Gerlinde Zickler als Industriekauffrau in diesem Betrieb arbeiten. Sie heiratete Hans Zickler und sie bekommen eine gemeinsame Tochter. Seit ihrer Kindheit malt Gerlinde Zickler, stellt grenzübergreifend aus und pflegt ein weit verzweigtes Künstler*innen Netzwerk. Für Gerlinde Zickler bedeutet Malen, gut zeichnen zu können und dafür auch die Anatomie von Körpern zu kennen. Ihre Selbstbildnisse waren bei Ausstellungen immer wieder Unverständnis, Kritik und Anfeindungen ausgesetzt. Immer wieder musste sie sich erklären, warum sie ihren Körper in Zeichnungen so festhält wie er ist. Seit ihrer Pensionierung tritt sie unter dem Namen „Seelenclown“ auch als Clownin und Performerin auf. Sie ist Aktivistin und war in diversen Vereinen unter anderem im Verein „Miteinander Leben Tulln“ aktiv. Zudem gibt es Filme über sie und 2000 hat die ein Buch „Gerlinde Zickler, Rosenmädchen. Lebensleidenschaften und Kunstgenüsse“ veröffentlicht. Aktuell lebt sie mit ihrem Mann in einem Haus, das sie in den 60er-Jahren selbst gebaut haben, in Tulln an der Donau.
Die Schwerpunkte des Interviews lagen auf der Disability History und Fragen nach dem Leben mit Behinderung, nach einem selbstbestimmten Leben, nach dem Leben als Künstlerin und dem Aktivismus für gleiche Rechte.