Oral History Interview mit Elisabeth R.
Dieses Medium ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Österreichischen Mediathek verfügbar.
Katalogzettel
Information
Inhalt
Gesprächsthemen: Wien – Favoriten – Steiermark – Scheidung – Kindheit – Strenge– Hunger – Schweiz – Kindererholung - Kinderverschickung - Zweiter Weltkrieg – Nachkriegszeit – Arbeit – Kindermädchen – Fabrikarbeit – Strumpffabrik „Bernhard Altmann“ – Gärtner/Gärtnerin – Arbeiten mit Kind – Bediener/Bedienerin – Telefonist/Telefonistin – Telefonzentrale - Ausbildung – Salzburg – Zell am See – Krimml – Hitlerjugend – Bund Deutscher Mädel / BDM – Jugendführer/JugendführerIn – Besatzung – Besatzungszeit – CARE-Paket– Sozialismus – Stiefvater – Sport – Eislaufen – Schwimmen – Schwester – Geschwister – Alter – Demenz – Pflege – Nationalsozialismus – Kindheit im Nationalsozialismus – Arbeitstage – Hochzeit – Schwangerschaft – Geburt – Kaiserschnitt – Erziehung – Karenz – Krebs – Lobau – Meidling – Gatterhölzl Kirche – Mode – Hochzeitskleid – Freizeit – Freunde / Freundinnen / Freundeskreis / Freund_in – Gäste – Feiern – Meidlinger Hauptstraße – Schönbrunn – Umzug – Liesing – Putzmann / Putzfrau – Krankenhaus Lainz – Telefonverbindung – Frauen – Einverständnis zur Arbeit – Telefonregister – Pflegeheim Lainz – Lainzer Pflegeskandal – „Todesengel von Lainz“ – Bombe/Bomben – Bombenalarm – Drohanruf – Schule – Klasse – Bücher – Religion – Atheismus – Christentum – Kirchenaustritt – Religionsunterricht – Großmutter – Pflegeheim – Selbstmordversuch – Hobby – Mitläufer / Mitläuferin – Jugendgruppe – Sozialistische Jugend – Kaindorf bei Hartberg – Amalienbad – Hietzinger Bad – Rotes Kreuz - Perchtoldsdorf – Urlaub – Rehabilitation – Gesundheit – Hof – Breitenfurt – Haustiere – Friseur / Friseurin – Dauerwelle – Trend – Gemeindewohnung – Ausgehverbot – Österreichischer Staatsvertrag – Europäische Union – Euro – Schilling – Tröpferlbad – Schlachtung – Zusammenleben - Gemeinschaft
ZUSAMMENFASSUNG DES INTERVIEWS / KURZBIOGRAFIE
Elisabeth R. wurde am 21.10.1933 in Wien geboren, ihre Mutter war aus der Steiermark, ihr Vater aus Perchtoldsdorf. Die Eltern ließen sich kurz nach der Geburt von Frau R. scheiden und sie und ihre Schwester wuchsen bei der Mutter auf. Die Kindheit von Frau R. war „keine schöne“. Ihre Mutter war Sozialistin und Atheistin, weshalb Elisabeth und ihre Schwester oft ausgegrenzt wurden. 1943, während des Krieges verlegte man die Schule von Elisabeth R., sodass sie zwei Jahre in Salzburg verbrachte und wenig von den Kriegsgeschehnissen mitbekam. Bei der Rückkehr nach Wien konnte Elisabeth R. keine Lehre beginnen, sondern musste sofort arbeiten, um sich und ihre Mutter finanziell zu erhalten. Nach einer Anstellung als Kindermädchen 1947, arbeitete sie ein paar Jahre in der Strumpffabrik Altmann, ehe sie bei ihrem Schwager in einer Gärtnerei tätig war.
In dieser Zeit lernte sie ihren ersten Ehemann kennen und bekam 1953 ihr erstes Kind. Wenig später jedoch trennten sie sich, und Elisabeth R. zog den Sohn alleine auf. 1958 lernte sie ihren zweiten Ehemann kennen, den sie kurz darauf heiratete und mit welchem sie einen Sohn und eine Tochter hat.
Elisabeth R. arbeitete während sie die Kinder großzog weitgehend als Besorgerin für die Stadt Wien und arbeitete unter anderem als Reinigungskraft im Krankenhaus Lainz, wo ihr 1981 eine Stelle als Telefonistin in Tag- und Nachtdienst angeboten wurde, den sie bis zu ihrer Pension 1993 ausübte. Ihre Aufgaben waren das Weiterleiten von Anrufen sowie das Kassieren von Gesprächskosten.
Frau R. ist zum Zeitpunkt des Interviews in Pension und lebt alleine in ihrer Wohnung, ihr Ehemann ist bereits 1998 verstorben. Ihre drei Kinder sind alle erwachsen und selbst bereits Großeltern. Elisabeth R. verbringt ihre Freizeit mit Lesen, Spazieren und kreativen Aufgaben und ist dankbar für ihre Gesundheit und Familie.
Elisabeth R. wurde am 21.10.1933 in Wien geboren, ihre Mutter war aus der Steiermark, ihr Vater aus Perchtoldsdorf. Die Eltern ließen sich kurz nach der Geburt von Frau R. scheiden und sie und ihre Schwester wuchsen bei der Mutter auf. Die Kindheit von Frau R. war „keine schöne“. Ihre Mutter war Sozialistin und Atheistin, weshalb Elisabeth und ihre Schwester oft ausgegrenzt wurden. 1943, während des Krieges verlegte man die Schule von Elisabeth R., sodass sie zwei Jahre in Salzburg verbrachte und wenig von den Kriegsgeschehnissen mitbekam. Bei der Rückkehr nach Wien konnte Elisabeth R. keine Lehre beginnen, sondern musste sofort arbeiten, um sich und ihre Mutter finanziell zu erhalten. Nach einer Anstellung als Kindermädchen 1947, arbeitete sie ein paar Jahre in der Strumpffabrik Altmann, ehe sie bei ihrem Schwager in einer Gärtnerei tätig war.
In dieser Zeit lernte sie ihren ersten Ehemann kennen und bekam 1953 ihr erstes Kind. Wenig später jedoch trennten sie sich, und Elisabeth R. zog den Sohn alleine auf. 1958 lernte sie ihren zweiten Ehemann kennen, den sie kurz darauf heiratete und mit welchem sie einen Sohn und eine Tochter hat.
Elisabeth R. arbeitete während sie die Kinder großzog weitgehend als Besorgerin für die Stadt Wien und arbeitete unter anderem als Reinigungskraft im Krankenhaus Lainz, wo ihr 1981 eine Stelle als Telefonistin in Tag- und Nachtdienst angeboten wurde, den sie bis zu ihrer Pension 1993 ausübte. Ihre Aufgaben waren das Weiterleiten von Anrufen sowie das Kassieren von Gesprächskosten.
Frau R. ist zum Zeitpunkt des Interviews in Pension und lebt alleine in ihrer Wohnung, ihr Ehemann ist bereits 1998 verstorben. Ihre drei Kinder sind alle erwachsen und selbst bereits Großeltern. Elisabeth R. verbringt ihre Freizeit mit Lesen, Spazieren und kreativen Aufgaben und ist dankbar für ihre Gesundheit und Familie.