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Breaking Media - Macht.Medien.Kompetenz. [2026.05.19]

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Katalogzettel

Titel Breaking Media - Macht.Medien.Kompetenz. [2026.05.19]
Titelzusatz Ein Like & Sie stehen vor Gericht!
Urheber/innen und Mitwirkende Geiginger, Gundula [Interviewer/in]
Virkkunen, Henna [Interviewte/r]
Klenk, Florian [Interviewte/r] [GND ]
ATV [Sendeanstalt]
Datum 2026.05.19 [Sendedatum]
Schlagworte Medien und Kommunikation ; Diskussion ; Internet ; Künstliche Intelligenz ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-45630

Information

Inhalt

[Senderinformation] Ab fünf Follower:innen gilt man als Medieninhaber:in. Wer Inhalte auf Social Media teilt oder auch nur liked, muss vorher sorgfältig prüfen, ob sie stimmen. Sonst drohen hohe Strafen von mehreren tausend Euro. In einer neuen Ausgabe des Medienkompetenz-Magazins "Breaking Media" um 23:15 Uhr lädt Moderatorin Gundula Geiginger FALTER-Chefredakteur Florian Klenk zum Talk und bespricht seine Recherchen. Mutiert die Bekämpfung von „Hass im Netz“ zum Geschäftsmodell?

Florian Klenk: „Mich beschäftigt das Thema sehr, weil es sozusagen an der Schnittstelle steht zwischen Schutz der Persönlichkeitsrechte. Ich sehe auf der einen Seite, dass ich Leute, die in solche Shitstorms kommen, wehren wollen. Gleichzeitig habe ich aber auch Verständnis dafür, dass wir als liberale Gesellschaft öffentlich diskutieren können müssen und das nicht jedes Wort sozusagen auf eine medienrechtliche Justiz-Waagschale gelegt wird, wo der Einzelne nicht mehr weiß, was er sagen darf.“

Die Strafhöhe für ein Like hängt mit dem Inhalt des ursprünglichen Postings zusammen. Gravierend sind für die Verurteilten vor allem die Anwalts- und Prozesskosten von bis zu 15.000 Euro. Gefährdet dieses Gesetz auch die Meinungsäußerung auf Social Media? Wie hoch soll die Strafe für ein Like sein? Und wie kann man Opfer vor digitalem Mobbing schützen, ohne die freie Meinungsäußerung einzuschränken?

Außerdem Thema bei "Breaking Media": Wie die können Fake News im Netz eingebremst werden und droht Plattformen in Europa am Ende eine Sperre? Gundula Geiginger spricht dazu mit Vize-EU-Kommissionspräsidentin Henna Virkkunen.

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