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Die kommunistische Presse in Österreich

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Katalogzettel

Titel Die kommunistische Presse in Österreich
Spieldauer
Datum 1957 [Vermutliches Datum]
Schlagworte Politik Österreich ; Parteien / KPÖ ; Printmedien ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
Signatur e12-06554

Information

Inhalt

"Noch warten hundertausende Familien auf einen Wohnung. Doch gleichzeitig blüht der Wohnungswucher, dem die kommunistischen Zeitungen energisch entgegentreten. Wir brauchen den Frieden. Aber über der ganzen Menschheit liegt der Schatten der Atombombe. Mit Papier kann man sich vor den Bomben nicht schützen. Und doch: Die Zeitungen, die den Kampf um den Frieden führen, rütteln die Menschen auf. Und von den Menschen hängt es ab, ob Krieg sein wird oder Frieden. Er lächelt, wenn er an den Krieg denkt, aber hunderttausenden steigen die Tränen in die Augen, wenn sie daran denken, was sie durch den Krieg verloren haben. Er ist kein Freund der kommunistischen Presse, denn sie warnt das Volk vor den Umtrieben der Ewiggestrigen. Viele von uns erinnern sich noch an den großartigen Völkerkongress für den Frieden in Wien. Mit Ausnahme der kommunistischen Presse versuchten alle Zeitungen, diesen Kongress totzuschweigen oder die Kämpfer für den Frieden zu verleumden. Es waren die Kommunisten, die als erste erklärten, nur durch die Verständigung der Großmächte kann Österreich den Staatsvertrag bekommen. Und es waren auch die Kommunisten, die als erste für die Neutralität unseres Landes eintraten. Und an dem Tag, da vom Belvedere der Abschluss des Staatsvertrages verkündet wurde, erkannte unser Volk, dass es für Österreich ein Wahnsinn ist, sich in die Front des Kalten Krieges gegen die Sowjetunion einzureihen. Wer Österreich von der Neutralität abdrängen will, begeht ein Verbrechen an unserem Volk. Erinnerst du dich noch an dieses Wahlplakat? Es wurde vor zwei Jahren angeschlagen. Die SP warf darin der ÖVP vor, das Öl verschleppen zu wollen. So antwortete die ÖVP: Sie drehte den Spieß um. Erst die kommunistischen Zeitungen haben durchh die Veröffentlichung des Wiener Memorandums die Regierungsparteien gezwungen, überhaupt vom Öl zu reden. Und dadurch wurde es ihnen viel schwerer, die geplante Auslieferung wichtiger Teile unserer Erdölindustrie an das Auslandskapital durchzuführen. Nur die Kommunisten und ihre Zeitungen haben stets auf die gewaltigen Errungenschaften der Sowjetunion hingewiesen. Als der Sputnik seine Bahn um die Erde antrat, da erkannten viele: Die Regierungpresse hat uns jahrelang belogen. Die sowjetische Wirklichkeit ist ganz anders, als das, was man uns eingeredet hat. Jahr für Jahr überzeugten sich hundertausende Menschen bei den großen Volksfesten der kommunistischen Presse in Wien, Graz, Linz und anderen Städten, dass die Kommunisten auch in unserem Land eine Kraft sind, die weder durch Lügen noch durch Verleumdungen vernichtet werden kann. Wenn nur alle Besucher unserer Pressefeste auch die Zeitung lesen würden! Wir freuen uns über die enge Verbundenheit unserer Zeitungen mit dem Volk, aber wir wollen auch erreichen, dass mehr Menschen die kommunistische Zeitunge lesen. Hier beraten die Redakteure der Wahrheit - Der kommunistischen Zeitung für die Steiermark. Jeder ist sich der großen Verantwortung bewusst, die auf ihm liegt. Mit dem Fernschreiber kommen jeden Tag viele dutzende Nachrichten in die Redaktion. Nun kommt es darauf an, diese Nachrichten zu überprüfen und die interessantesten auszuwählen. Denn leider ist die dehnbare Gummizeitung noch nicht erfunden. Mehr als eine bestimmte Zahl von Buchstaben geht auf eine Seite nicht drauf. Und beim Umbruch, wie man das Zusammenstellen der Zeitung nennt, steht der Redakteur meist vor der schweren Wahl, was er weglässt. Das Herz des neuen Globushauses, wo die meisten kommunistischen Zeitungen gedruckt werden, ist die riesige Rotationsmaschine. Sie wäre imstande, noch viel mehr Zeitungen zu drucken, als verkauft werden. Wer die Zeitung druckt, hat natürlich auch das Recht, sie zu lesen, und ihm tut jeder Druckfehler weh. Denn er will, dass seine Zeitung inhaltlich und drucktechnisch einwandfrei ist. Mit großen Anstrengungen hat unsere Partei das neue Globushaus gebaut. Nun verfügen wir über die modernste Druckerei Österreichs. Auch vom Flugzeug aus sieht man, es ist ein stolzer Bau mitten in einem Arbeiterbezirk. Hier schlägt das Herz der kommunistischen Presse. Hier ist auch der Sitz des Zentralkomitees unserer Partei. Aber nicht das Haus ist das entscheidende, die Menschen geben den Ausschlag. Je mehr Presseaktivisten die Zeitung vertreiben, desto mehr können wir verkaufen. Und je mehr Zeitungen wir verkaufen, desto stärker wird der Einfluss unserer Partei. Tausende Presseaktivisten fuhren im Herbst des vergangenen Jahres in die Tschechoslowakei nach Pilsen, Brünn und Bratislava. Hier sehen wir die oberösterreichischen Aktivisten im Budweiser Bahnhof. Die Fahrt in unser volksdemokratisches Nachbarland hat die Presseaktivisten in ihrer Überzeugung gestärkt und ermutigt. Viele Zeitungen erscheinen, mit Sensationsüberschriften und farbigen Bildern locken sie die Leser an. Tag für Tag hämmert das Radio auf die Hörer ein. Und sie alle, diese Zeitungen und das Radio, sind Waffen in der Hand der Gegner des Friedens und des Sozialismus. Die kommuistische Zeitung gehört in die Hand eines jeden Arbeiters, denn sie ist die Zeitung, die zur Arbeiterschaft hält. Und wenn du am Abend müde von der Arbeit zu Hause sitzt, die Zeitung in der Hand, dann weißt du, es ist deine Zeitung, von deinen Genossen geschrieben und gedruckt, für dich und für uns alle. Die Zeitung ist ein lebenswichtiger Teil unserer Partei. Und darum kannst du ohne sie nicht auskommen."
"... das Rückgrat unserer Pressewerbung bilden. Das ist eine Aktivistenversammlung in Ottakring. Sie wissen, die Situation in der Welt hat sich geändert. In Österreich hört man wieder auf die Kommunisten. In den Häusern beginnt man wieder überlegend und abwägend die Argumente unserer Presse zu prüfen. Die Aktivisten bereiten sich auf den Monat der Presse vor. Der kommende Monat März muss unserer Presse neue große Erfolge bringen. Die kommunistische Presse marschiert. Wo die Massen der Arbeitenden marschieren, kämpfen, wo sie die Angriffe der Feinde zurückschlagen, und wo sie siegen werden, ist die kommunistische Presse mit ihnen. Marschiert an ihrer Spitze

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