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Nachrichten in einfacher Sprache [2026.06.11]

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Titel Nachrichten in einfacher Sprache [2026.06.11]
Urheber/innen und Mitwirkende ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2026.06.11 [Sendedatum]
Schlagworte Medien und Kommunikation ; Nachrichten ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DOV [Digitales Original Video]
Sprache Deutsch
Signatur E52-45822

Information

Inhalt

[Senderinformation] Die Regierung und die Grünen haben sich auf ein neues Energie-Gesetz geeinigt. In Österreich soll es in Zukunft mehr umwelt-freundlichen Strom geben. Umwelt-freundlicher Strom kann durch Sonne, Wind und Wasser erzeugt werden. Dazu müssen aber erst viele Anlagen im ganzen Land gebaut werden. Das neue Gesetz soll sicherstellen, dass mehr Anlagen gebaut werden, und dass der Bau schneller vorangeht geht als bisher. Die Regierung braucht dafür im Parlament aber die Zustimmung von der FPÖ oder von den Grünen. Die FPÖ will nicht zustimmen. Die Grünen haben das Gesetz der Regierung zuerst kritisiert. Jetzt wollen sie dem Gesetz aber offenbar doch zustimmen.

Die Regierung hat sich auf ein neues Gesetz zur Sterbe-Hilfe geeinigt. Bei Sterbe-Hilfe hilft man einer schwer kranken Person, mit Medikamenten und ohne Schmerzen zu sterben. Damit das erlaubt ist, muss die schwer kranke Person vorher eine Sterbe-Verfügung unterschreiben. Eine Sterbe-Verfügung ist ein Dokument. Darin steht, dass ein Mensch, wenn er schwer krank ist und nicht mehr geheilt werden kann, Hilfe beim Sterben möchte. Seit Anfang Juni gelten diese Dokumente unbegrenzt lange. Die Regierung möchte aber, dass sie nur ein Jahr gültig sind. Danach soll die betroffene Person die Verfügung erneuern müssen. Dafür soll ein Arzt bestätigen, dass der schwer kranke Mensch von sich aus und freiwillig sterben möchte. Manche Organisationen kritisieren das. Sie sagen, diese Regeln sind für kranke Menschen oft zu aufwendig und zu teuer.

In Nord-Irland haben gestern wieder hunderte Menschen protestiert. Dabei ist es zu Gewalt gekommen. Schon seit zwei Tagen wird in der Nähe von der nord-irischen Haupt-Stadt Belfast protestiert. Dabei schmeißen die Menschen Steine und Flaschen auf die Polizei. Sie wollen keine Menschen aus anderen Ländern in Nord-Irland. Auslöser für die Proteste war ein Vorfall am Dienstag, bei dem ein Mann mit einem Messer verletzt worden ist. Der mutmaßliche Täter ist ein Geflüchteter aus dem Sudan. Der Sudan ist ein Land in Afrika. „Mutmaßlich“ bedeutet: Es wird vermutet, dass etwas so ist, aber es ist noch nicht sicher bewiesen. Die Regierung sagt, jede Gewalt ist falsch und die Aufstände sollen aufhören.

Das Land Kanada will verbieten, dass Kinder unter 16 Jahren soziale Medien benutzen. Soziale Medien sind zum Beispiel Instagram, TikTok oder Facebook. Die Regierung sagt, Kinder sollen besser davor geschützt werden, dass sie auf sozialen Medien falsche Informationen bekommen oder von Menschen mit bösen Absichten beeinflusst werden. Auch Inhalte, die mit Künstlicher Intelligenz erstellt werden, sollen stärker kontrolliert werden. Künstliche Intelligenz ist eine Technik, die Texte, Bilder oder Videos erstellen kann. Noch ist nicht sicher, ob das neue Gesetz in Kanada beschlossen wird. Auch in Österreich ist so ein Verbot von sozialen Medien für Kinder unter 14 Jahren geplant.

Heute beginnt die Fußball-Welt-Meisterschaft. Sie findet in den Ländern USA, Mexiko und Kanada statt. Zum ersten Mal spielen 48 Teams mit. Auch Österreich ist dabei. Österreich spielt zum ersten Mal seit 28 Jahren wieder bei einer Fußball-Welt-Meisterschaft. Das erste Spiel von Österreich ist gegen Jordanien. Insgesamt gibt es mehr als 100 Spiele bei diesem Turnier. Experten sagen, die meisten Chancen auf den Weltmeister-Titel haben Spanien, Frankreich und Argentinien. Das Finale findet am 19. Juli nahe der Stadt New York in den USA statt.
Der Papst Leo, der 14, ist seit Anfang Juni auf Besuch im Land Spanien. Der Papst ist das Oberhaupt aller katholischen Christen weltweit. Es ist der erste Besuch von einem Papst in Spanien seit 15 Jahren. Heute ist er in der Stadt Barcelona. Heute Vormittag hat er Gefangene in einem Gefängnis besucht. Er hat ihnen gesagt, dass Gott alle Menschen liebt.

Mittags hat er in einem Kloster in den Bergen gebetet. In einem Kloster leben Mönche und Nonnen. Das sind Menschen, die streng nach dem katholischen Glauben leben. Am Abend hat der Papst den höchsten Kirch-Turm der Welt gesegnet. Der Turm ist etwa 170 Meter hoch und gehört zu der sehr bekannten Kirche „Sagrada Familia“. Der Bau-Meister Antoni Gaudi ist heute vor 100 Jahren gestorben. Um an ihn zu denken hat der Papst einen Gottes-Dienst in der „Sagrada Familia“ gefeiert.

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