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Nachrichten in einfacher Sprache [2026.06.18]

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Katalogzettel

Titel Nachrichten in einfacher Sprache [2026.06.18]
Urheber/innen und Mitwirkende ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2026.06.18 [Sendedatum]
Schlagworte Medien und Kommunikation ; Nachrichten ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DOV [Digitales Original Video]
Sprache Deutsch
Signatur E52-45902

Information

Inhalt

[Senderinformation] Der Krieg von den USA gegen den Iran ist vorerst gestoppt. Der Präsident von den USA Donald Trump hat dafür gestern im Pariser Schloss Versailles eine Vereinbarung unterschrieben. Trump hat das nach dem G7-Treffen in Frankreich gemacht. Auch der iranische Präsident Massud Peseschkian hat die Vereinbarung unterschrieben. Die USA werden die Sperre von iranischen Häfen damit beenden. Dafür wird der Iran den wichtigen Weg im Meer die „Straße von Hormus“ wieder für Schiffe öffnen. Das hat der pakistanische Regierungs-Chef Shehbaz Sharif gesagt. Sharif hatte die Einigung zwischen den USA und dem Iran vermittelt. Auch soll der Iran viel Geld bekommen für den Wieder-Aufbau von zerstörten Gebäuden.

Die österreichische Bundes-Regierung gibt schon seit ein paar Jahren mehr Geld aus, als sie einnimmt. Deshalb muss die Bundes-Regierung jetzt viel Geld einsparen. Die Bundes-Regierung wird es nicht wie geplant schaffen, im Jahr 2028 die Vorgaben der Europäischen Union bei der Schulden-Quote einzuhalten. Das hat Christoph Badelt, der Präsident vom Fiskal-Rat gesagt. Beim österreichischen Fiskal-Rat schauen Experten, wie viel Geld eine Bundes-Regierung einnimmt und wie viel Geld sie ausgibt. Laut Badelt muss die Bundes-Regierung 2027 und 2028 zusätzlich 5,7 Milliarden Euro einsparen um das Ziel zu erreichen. Badelt fordert zum Beispiel Veränderungen im Gesundheits-System oder im Pensions-System.

Heute und morgen treffen sich Politiker von den Mitglieds-Ländern von der Europäischen Union beim EU-Gipfel. Heute ist auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dabei. Die Politiker wollen der Ukraine weitere Hilfen geben im Krieg gegen Russland. Morgen wollen die Politiker besprechen, wie die Europäische Union wirtschaftlich erfolgreicher werden kann. Auch wollen sie über China sprechen. China verkauft viele Produkte in die Europäischen Union. Deshalb ist China ein wichtiger Wirtschafts-Partner. Die Politiker wollen aber auch strengere Regeln für chinesische Produkte. Fabriken in Europa leiden oft unter billigeren chinesischen Produkten.

Gen-technisch-veränderte Lebensmittel brauchen voraussichtlich ab Mitte 2028 keine spezielle Kennzeichnung mehr. Darauf haben sich Politiker im europäischen Parlament gestern geeinigt. Unterstützer sagen, gen-technisch-verändertes Obst oder Gemüse verträgt besser das immer wärmer werdende Wetter. Für sehr stark gen-technisch-veränderte Lebensmittel gibt es weiter strenge Regeln. Bei Gen-Technik ändern Wissenschafter kleine Teile in Pflanzen, damit sie anders oder besser wachsen. Österreichische Politiker und Umwelt-Schützer sind gegen gen-technisch-veränderte Lebensmittel. Österreich solle gegen die neuen Gen-Technik-Regeln beim europäischen Gerichts-Hof klagen, fordert die Umweltschutz-Organisation Global 2000.

Immer mehr Personen aus anderen Ländern schaffen eine Deutsch-Prüfung nicht. Das hat die österreichische Integrations-Ministerin Claudia Bauer von der ÖVP gesagt. Bei Integration sollen Menschen aus anderen Ländern, die seit Kurzem in einem Land leben, Teil der Gesellschaft werden. Zudem sollen laut Bauer im Jahr 2025 knapp 10.000 Mal Personen Deutsch-Kurse ohne Entschuldigung abgebrochen haben. In Zukunft soll es weniger Geld geben für Personen, die ohne Entschuldigung einen Deutsch-Kurs beenden.

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