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Beiträge dieses Mediums

SBP001 - Kunstfleischburger mit leichtem Verlauf
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2021.03.15 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Warum kann Astra Zeneca hauptsächlich schwere Verläufe und neue Leckerbissen aus Singapur

SBP001 - Kunstfleischburger mit leichtem Verlauf

Warum kann Astra Zeneca hauptsächlich schwere Verläufe und neue Leckerbissen aus Singapur

In Ausgabe 1 des Science Busters Podcasts besprechen Kabarettist Martin Puntigam und der Molekularbiologe Martin Moder was T-Zellen besser können als Antikörper. Und wie man sich selber als Sonntagsbraten verspeisen kann. Außerdem: Danke an die Schimpansen für die vielen Viren.

Publikumsfrage: Wie kann ich mich nur leicht verlaufen?

Wieso schützt ein Impfstoff eigentlich vor schweren Verläufen sogar bei neu auftretenden Mutanten des Coronavirus, wenn die Wirksamkeit allgemein aber abnimmt? Das war die Frage und für die Antwort braucht man T-Zellen. Für viele andere Dinge auch und wofür genau, erklärt Martin Moder.

Die Studien zu den Antikörpern nach der Impfung aus dem Februar 2021 gibt es hier, hier und hier

Dass der AstraZeneca-Impfstoff schon nach der ersten Dosis enorm effektiv ist, kann man in dieser Studie nachlesen.

Die Sache mit den Schimpansenviren erklären wir in diesem Video für Radio FM4 noch einmal ausführlich erklärt.

Warum das “V” bei “Sputnik V” nicht für die Zahl Fünf steht, kann man hier nachlesen.

Wie Adenoviren allgemein gegen Influenza wirken, kann man in dieser Studie nachlesen.

Die Studie in der die unterschiedlichen Impfdosierungen von AstraZeneca untersucht worden sind findet ihr hier.

Wer auch Fragen an uns stellen will, tut das am besten über unseren Instagram Account oder per Email an podcast@sciencebusters.at

Das ist mein Fleisch
In Folge 70 der Science-Busters-Fernsehserie (“The Power of Lauf”, gibt es auch bei Amazon zu sehen) erzählt Martin Moder vom Fleisch, das nicht als Tier heranwächst, sondern im Labor gezüchtet wird. Damals war es noch nicht im Handel erhältlich. Jetzt ist es aber bald soweit und deswegen reden wir noch einmal ausführlicher über dieses Thema.

Professor Mark Post ist hier zu finden, zumindest im Internet - wo er in echt gerade ist, wissen wir auch nicht.

Wer mehr über die Hayflick-Grenze wissen will schaut am besten mal bei Wikipedia nach
SBP002 - Der Planetling im Ausflugslokal
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2021.03.29 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Mehr Geld für Astronomie, Oumuamua ergänzt die Links in der Bio und warum Außeridische offenbar auch Ausgangssperre haben

SBP002 - Der Planetling im Ausflugslokal

Mehr Geld für Astronomie, Oumuamua ergänzt die Links in der Bio und warum Außeridische offenbar auch Ausgangssperre haben

In Ausgabe 2 des Science Busters Podcasts geht es bei Kabarettist Martin Puntigam und Astronom Florian Freistetter um den Titel "Größter Asteroid". Warum Segelohren und Sonnensegel für Schlagzeilen, aber vor allem heiße Luft sorgen, und wie man einen Planetling zubereitet. Mit Stickstoffeis für alle!!! Aliens.

Publikumsfrage: Welcher Asteroid ist der größte?

Die Frage von Wendelin ist gut. Aber auch knifflig zu beantworten. Darüber wurde in der Wissenschaft oft und lang und heftig gestritten. Um zu verstehen, warum das so ist, muss man zuerst die Geschichte hinter der Entdeckung der Asteroiden verstehen. Weswegen wir genau darüber sprechen; über die Entdeckung von Ceres, Pallas, Juno, Vesta, und so weiter - die heute zu den Asteroiden gehören, Anfang des 19. Jahrhunderts aber “Planeten” genannt wurden. Selbst das Wort “Asteroid” war umstritten…

Heute haben wir im Sonnensystem Planeten, Asteroiden und Zwergplaneten. Letztere Gruppe ist Florians Ansicht nach komplett unnötig. Darum zählt er sie auch zu den Asteroiden und kommt zu der Antwort, dass Pluto der größte Asteroid ist. Die NASA sieht das anders und führt Ceres als größten Asteroid in ihrer Liste. Und manche in den USA wollen immer noch nicht einsehen, dass Pluto - zu Recht! - kein Planet mehr ist…

Wieso man dachte, dass “Planetling” ein guter Name für Asteroiden ist, könnt ihr in dieser Folge des “Sternengeschichten”-Podcast anhören.

Die “Titiu-Bode-Reihe” hat Florian hier erklärt

Warum es 70 Jahre lang im Sonnensystem einen Planeten gab, der “George” hieß und wie das mit der Benennung der Himmelskörper ist, kann man in diesem Podcast nachhören

Mehr zur Neuklassifizierung von Pluto kann man hier nachlesen

Wer auch Fragen an uns stellen will, tut das am besten über unseren Instagram Account oder per Email an podcast@sciencebusters.at

’Oumuamua: Eisberg oder Raumschiff

Nicht der größte, aber definitiv ein besonderer Asteroid ist ’Oumuamua: Der erste interstellare Asteroid. Entdeckt wurde er 2017 und es war das erste Mal, dass wir einen Asteroid entdeckt hatten, der nicht im Sonnensystem entstand sondern von irgendeinem anderen Sternensystem zu uns gekommen ist. Das war für die Wissenschaft enorm wichtig, hat aber auch jede Menge nicht ganz so wissenschaftliche Spekulationen nach sich gezogen. Der Asteroid hat sich nicht ganz so verhalten, wie wir das gewohnt waren. Weswegen manche darüber spekulierten, ob der Asteroid vielleicht doch eher ein außerirdisches Raumschiff ist. Insbesondere der Astronom Avi Loeb hat genau dazu kürzlich ein Buch veröffentlicht. Das schlägt jede Menge Wellen in den Medien, wie immer wenn es um Aliens geht. Der Rest der Astronomie sieht die Sache eher skeptisch und tatsächlich zeigen zwei neue wissenschaftliche Arbeiten, dass ‘Oumuamua ein sehr außergewöhnliches Objekt sein könnte (aber kein Raumschiff): "1I/‘Oumuamua as an N2 ice fragment of an exo‐Pluto surface: I. Size and Compositional Constraints" und "1I/‘Oumuamua as an N2 ice fragment of an exo‐pluto surface II: Generation of N2 ice fragments and the origin of ‘Oumuamua"

Die Hypothese: ‘Oumuamua ist ein Stück Stickstoff-Eis, das von einem “Exo-Pluto” abgebrochen ist. Also von einem Himmelskörper eines anderen Sonnensystems, der so wie unser Pluto seinen Stern in großer Entfernung umkreist und von einer dicken Schicht gefrorener Gase bedeckt ist. Das würde die seltsame Form des Asteroiden erklären und auch seine seltsame Art sich zu bewegen. Und im Gegensatz zu einem Alienraumschiff wissen wir, dass es Objekte wie Pluto gibt…
SBP003 - Das Flucht-Virus aus der Brunnenplatte
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2021.04.12 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Warum man Corona Viren absichtlich gefährlicher macht, um die Welt sicherer zu machen.

SBP003 - Das Flucht-Virus aus der Brunnenplatte

Ausgabe 3 - FLUCHT-VIRUS SPEZIAL! Kabarettist Martin Puntigam und Molekularbiologe Martin Moder klären:

Lieber schnell möglichst viele 1x impfen und dann chillen, oder lieber alle 2x wie es sich gehört? Wieso entstehen Flucht Mutanten, die dem Immunsystem entkommen und wird das durch das 1x impfen beschleunigt?

Wie bzw. wieso stellt man SARS_CoV-2 Flucht Viren in Laboren absichtlich her? Es geht um GAIN OF FUNCTION Experimente, also Versuche, Krankheitserreger im Labor absichtlich gefährlicher zu machen, um zu lernen wie solche Erreger aussehen und was man dagegen tun kann, BEVOR sie in der Natur auftauchen. Eines der kontroversesten Forschungsfelder, mit jedoch spannenden und wichtigen Resultaten und einer interessanten Vergangenheit.

Außerdem - Die Law Busters klären endlich die große Frage rund um Selbstverpeisung: Wenn ich aus mir selbst ein Schnitzel züchte und dieses genüsslich verspeise, mache ich mich dadurch strafbar und falls ja – nach welchem Paragraphen?

(Warnhinweis: Martin Moder war wegen der coolen Daten so aufgeregt, dass er bei Minute 19:06 sagt das PCR Signal bei der Moderna Studie sei 60-fach schwächer gewesen, meint aber 60 Prozent schwächer.)
SBP004 - Die Zerstörung der Nacht
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2021.04.26 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Und die wichtige Auslandserfahrung der Meteoriten

SBP004 - Die Zerstörung der Nacht

Und die wichtige Auslandserfahrung der Meteoriten

Ausgabe 4 des Science Busters Podcasts: Kabarettist Martin Puntigam und der Astronom Florian Freistetter besprechen, womit man den Mond kaputtmachen könnte, ob Elon Musk der schlimmste Nachtverschmutzer ist und wo man die besten Darkrooms für Astronomen findet. Plus Buchtipp für das Leben nach dem Tod.

Publikumsfrage: Wie kriegt man den Mond kaputt?

Taelion hat den Mond beobachtet und wollte von uns wissen, was mit dem Mond kollidieren müsste, damit er kaputt geht. Und wie groß ein Asteroid sein muss, damit wir die Kollision von der Erde aus beobachten können.

Wenn der Mond zerstört wird, würde man das durchaus ohne große Probleme sehen können. Der Mond geht aber nicht so einfach kaputt. Da müsste man schon was drauf schmeißen, was annähernd so groß ist wie der Mond. Etwas wie Pluto zum Beispiel. So große Objekte kommen aber nicht einfach aus dem Nichts; die, die es im Sonnensystem gibt sind alle weit weg und bleiben da auch.

Was passieren würde, wenn der Mond zerstört wird, kann man übrigens in dem schönen Science-Fiction-Roman “Seveneves” von Neil Stephenson lesen (heißt auf deutsch: “Amalthea”). Es beginnt mit dem Satz ““Der Mond explodierte ohne Warnung und ohne ersichtlichen Grund.” und mehr verraten wir nicht.

Kleinere Einschläge gibt es immer wieder am Mond, zum Beispiel während der Mondfinsternis am 21. Januar 2019. Da hat ein kleines Ding, nur einen halben Meter im Durchmesser gereicht, um einen für uns sichtbaren Lichtblitz zu erzeugen. Die NASA hat alle beobachteten Einschläge katalogisiert. Wie hell ein Einschlag ist hängt von der Energie ab. Ein kleines schnelles Objekt kann heller sein als langsames, größeres Objekt. Bei solchen Einschlägen kann Material vom Mond ins All geschleudert werden und als Mondmeteorit auf der Erde landen. Das geht auch bei andern Himmelskörpern. Auch die Erde verteilt Material im All und auf diesem Weg könnte sie auch Leben auf anderen Himmelskörpern “gesäht” haben. Einen solchen “Erdmeteoriten” haben wir sogar auf dem Mond gefunden.

Ohne Mond wäre das Leben auf der Erde auf jeden Fall anders. Wir hätten keine stabilen Jahreszeiten, die Menschen hätten sich vielleicht gar nicht entwickelt, die Tage wären kürzer. Und die Nächte natürlich sehr viel dunkler.

Wer auch Fragen an uns stellen will, tut das am besten über unseren Instagram Account, per Twitter oder per Email an podcast@sciencebusters.at

Dunkel ins Licht
Der Mond macht die Nacht hell. Das tun aber auch wir Menschen und diese “Lichtverschmutzung” ist gar nicht gut. Nicht für die Wissenschaft, aber auch nicht für uns Menschen und für die gesamte Ökologie. Geldverschwendung ist die unnötige künstliche Beleuchtung des Nachthimmels auch. Nun hat eine neue Studie von Miroslav Kocifaj & Co gezeigt, dass auch die Satelliten zur Aufhellung des Nachthimmels beitragen. Das von ihnen verursachte Streulicht sorgt für eine Aufhellung um 16 bis 20 Mikrocandela pro Quadratmeter. Das entspricht 10 Prozent der natürlichen Helligkeit der Nacht - und liegt damit über der kritischen Schwelle, die die International Astronomical Union (IAU) 1979 als akzeptable Obergrenze für die Lichtverschmutzung an astronomischen Standorten eingestuft hat.

Das Problem wird eher größer als kleiner, in Zukunft werden immer mehr “Megakonstellationen” aus zehntausenden Satelliten geplant. Die sind ein Problem für die Astronomie. Die ungehemmte Nutzung des erdnahen Weltraums hat aber auch jede Menge andere Probleme. Aber zumindest was die Lichtverschmutzung auf der Erde angeht, gibt es auch gute Nachrichten. In Österreich wurde kürzlich der erste “Dark Sky Park” eröffnet; das erste “Lichtschutzgebiet”, das sich besonders um dunkle Nächte kümmert (anderswo gibt es das natürlich schon längst).
SBP005 - Brazilian Vaccine
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2021.05.10 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Conan, the Bacterium und wer im Pandemie-Quartett Supertrumpf ist

SBP005 - Brazilian Vaccine

Ausgabe 5 – Sputnik und die ärgsten Viren! Kabarettist Martin Puntigam und Molekularbiologe Martin Moder klären:

Ist damit zu rechnen, dass noch ärgere Pandemien folgen? Wie tödlich sind die anderen Viren, die draußen in der Wildnis nur darauf warten, pandemisch zu werden? Und was können wir dagegen tun?

Was geht eigentlich bei Sputnik V ab? Erst heißt es, das Vektor Virus im Impfstoff könne sich im Körper nicht vermehren. Dann sagen die Brasilianischen Behörden „Quatsch, die zweite Dosis kann sich sehr wohl vermehren“. Und dann sagen die Sputnik Leute „Ok, geben wir halt nur die erste und nennen es Sputnik Light“.

Außerdem: Eine Hommage an eines der härtesten Bakterien der Welt – das Conan Bakterium. Dargeboten von Heinz Oberhummer, der am 19. Mai 80 Jahre alt geworden wäre.
SBP006 - Ganzheitlich gegen die Erderwärmung
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2021.05.24 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Sollen wir Erde mit Drogen klimafit machen oder lieber ordentlich schmieren?

**SBP006 - ** Sollen wir Erde mit Drogen klimafit machen oder lieber ordentlich schmieren?

Ausgabe 6 des Science Busters Podcasts! Kabarettist Martin Puntigam und der Astronom Florian Freistetter erörtern: warum lässt CO² die Wärme rein, aber nicht mehr raus aus der Atmosphäre? Was ist besser - Geo-Engineering oder Space-Engineering? Und wird es noch ein Glück gewesen sein, wie die Populisten der Welt noch Klimawandelleugner waren?

Publikumsfrage: Warum funktioniert CO2 nur in eine Richtung?

Levine hat eine fundamentale Frage zum Treibhauseffekt: Warum lässt das CO2 die Wärme von der Sonne in Richtung Erde durch, die Wärme von der Erde in Richtung Weltall aber nicht mehr?

Wenn man verstehen will, wie der Treibhauseffekt wirklich funktioniert, muss man sich auf die Ebene von Atomen und Molekülen begeben. Da werden die Dinge zwar etwas komplex, aber so ist es halt immer, wenn man etwas ganz genau betrachtet. Kohlendioxid ist ein Moleküle, das aus Atomen besteht und Moleküle können schwingen. Und zwar immer, wenn sie von irgendwo her Energie kriegen, zum Beispiel durch Kollisionen oder durch die Aufnahme von elektromagnetischer Strahlung. Sie können aber nicht einfach irgendwelche Energiemengen aufnehmen, sondern nur ganz konkrete Energiepakete (das sind die “Quanten” der Quantemechanik). Wenn die Energie genau dem Energieunterschied zwischen Schwingungszuständen entspricht, nehmen die Moleküle die Strahlung auf und geben sie wieder ab, wie kleine Antennen. Bei welcher Energie ein Molekül absorbiert hängt also von der Konfiguration ab. Die Sonne gibt Energie vor allem im Bereich des sichtbaren Lichts ab. Das ist dem CO2 egal; das passt nicht zu den Schwingungszuständen und deswegen geht das Sonnenlicht durch die Atmosphäre durch. Die Erde wird davon aufgewärmt und gibt diese Energie in Form von langwelliger Wärmestrahlung ab. Und die kann das CO2 durchaus aufnehmen, tut das auch und gibt sie in alle Richtungen wieder ab, unter anderem auch wieder zurück zur Erde. Weswegen es bei uns umso wärmer wird, je mehr CO2 in der Atmosphäre ist.

Wie das mit den Molekülschwingungen und dem Treibhauseffekt aussieht, kann man sich in diesem Video anschauen; Florian hat zum Treibhauseffekt auch eine Folge seines “Sternengeschichten”-Podcast aufgenommen.

Wer auch Fragen an uns stellen will, tut das am besten über unseren Instagram Account, per Twitter oder per Email an podcast@sciencebusters.at
SBP007 - Wal-Pflichtfach Evolution
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2021.06.07 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Kann man bei der Evolution zuschauen und warum darf der Birkenspanner wieder zur Fete Blanche

**SBP007 - Menschen machen Evolution ** bei der Evolution kann man doch zusehen

Kurzbeschreibung
Publikumsfrage: Warum entscheiden sich so viele Menschen keine Kinder zu haben, obwohl es ja in der Evolution darum geht, sich erfolgreich fortzupflanzen?

Konrad Lorenz Forschungsstelle Grünau

Mitforschen bei Citizen Science Projekten unter

Birkenspanner Industriemelanismus

Wale entkommen den Jägern

Oder leichter verdaulich

TCM Pflanze Fritillaria

Oder leichter verdaulich
SBP008 - Flüssiger A***h, genetisch optimiert
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2021.06.21 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Wie viele Immunsysteme hat der Mensch und welches hat wann Dienst

SBP008 - Flüssiger Arsch, genetisch optimiert

Ausgabe 8 - Kabarettist Martin Puntigam und Molekularbiologe Martin Moder klären:

Findet unsere Evolution noch statt? Wenn ja, wie schnell läuft sie ab und könnte das zu Mutationen wie bei den X-Men führen?

Warum hatten KreationistInnen tatsächlich ein gutes Argument?

Sollten wir den Menschen genetisch optimieren? Und falls ja, woher wissen wir, welche Veränderungen die richtigen sind?

Das Verhaltens-Immunsystem – Warum führt die unbewusste Angst vor Infektion zu Fremdenfeindlichkeit? Und weshalb sind ausgerechnet Schwangere besonders anfällig?

Und die große Erotik-Frage: Wie lässt sich mit dem Furzspray „Flüssiger Arsch“ das Liebesleben optimal gestalten?
SBP009 - Wolfram hebt richtig geil ab
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2021.07.05 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Über Hagelfliegen und das Bohren harter Bretter

SBP009 - Wolfram hebt richtig geil ab

Ausgabe 9 – Hagel und Hartmetall - Kabarettist Martin Puntigam und Chemiker Peter Weinberger klären:

Wieso ist Hagelfliegen so eine unvorhersehbare Erfolgsgeschichte? Was passiert eigentlich in Gewitterwolken und was hat es so mit Keimen auf sich?

Bildung für Keime? Oder doch lieber Keimbildung?

Außerdem: Eine Hommage an eines der härtesten Metalle der Welt, Wolfram. Wie es gefördert und hergestellt wird, was man daraus macht und wieso WC kein stilles Örtchen der Chemiker ist.
SBP010 - Gute Bewertung in Eichhörnchen-Tripadvisor
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2021.07.19 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Wie venusähnlich ist die Erde und kann man in der habitablen Zone immer überleben?

SBP010 - Gute Bewertung in Eichhörnchen-Tripadvisor

Wie venusähnlich ist die Erde und kann man in der habitablen Zone immer überleben

Ausgabe 10 des Science Busters Podcasts: Kabarettist Martin Puntigam und Astronom Florian Freistetter besprechen, warum es auf der Venus zu wenig Stauraum gibt, wie erdähnlich eine zweite Erde sein muss und ab wann man die silberne Treuenadel vom Tourismusverband Mars bekommt. Mit Baumfuchsvisite live!

Publikumsfrage: Was ist eine zweite Erde?

Toni möchte gerne wissen, wie das mit der “zweiten Erde” ist? Was ist das, wann ist ein Planet eine zweite Erde und was führt dazu, dass ein Planet so wie die Erde wird oder nicht.

Die Sache mit der “zweiten Erde” ist vor allem nervig für die Astronomie. Denn die Medien kriegen regelmäßig einen Rappel, wenn irgendwo ein Planet entdeckt wird, der eventuell erdähnlich sein könnte und verkünden mit Begeisterung die Entdeckung der “zweiten Erde”. Daran ist die Astronomie aber nicht ganz unschuldig. Denn der Begriff “terrestrial planet”, also “erdähnlicher Planet” ist ein Fachwort, das etwas anderes bedeutet, als man es sich außerhalb der Astronomie vorstellt. “Erdähnlich” ist zum Beispiel auch der Mars oder die Venus. Deswegen klären wir im Podcast zuerst einmal die Nomenklatur und die unterschiedlichen Arten von Planeten. Es geht lange um “Gasriesen”, was aber Teil der Antwort auf Tonis Frage ist, denn wenn ein Planet zu viel Masse hat, ist ihm ein Leben als Gasriese sicher und nicht als “zweite Erde”. Dazu braucht es sowieso noch viel mehr: Eine passende Atmosphäre, tektonische Aktivität, und so weiter.

Es wird wohl irgendwo dort draußen eine echte “zweite Erde” geben. Noch sind wir technisch aber nicht in der Lage, sie auch zu finden. Das wird erst mit der nächsten Generation an Teleskopen gehen. Mit dem “Extremely Large Telescope (ELT)” der Europäischen Südsternwarte zum Beispiel oder dem “James Webb Space Telescope (JWST)”, das Ende des Jahres - hoffentlich! - ins All fliegen wird.

Das im Podcast erwähnte Buch von Andrew Hunter Murray_ heißt “The Last Day” und doch bereits auch in deutscher Übersetzung erhältlich und wirklich sehr lesenswert.
SBP096 - Degeneriert ChatGPT zur Habsburg-KI?
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2025.01.20 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Über Informatik, raffinierte KI-Modelle, unwitzige Chatbots, reaktionäre Sprachmodelle, Featuritis, gefährliche Milliardäre & analoge Barfußschuhe

In Folge 96 geht es um Informatik, KI, Computer, Mäuse, Gier, Ignoranz und Kreativität.

Peter Purgathofer:
Linkliste zu Ethik in der KI

Das erwähnte Buch stammt von Daniel Suarez "Kill Decision"

Das Zitat stammt von Edsger Dijkstra

The Art of Programming
SBP097 - Zu welchem Wirt gehen Parasiten am liebsten?
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2025.02.03 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Über Zwischenwirte, Fehl- und Endwirte. Als Amuse Bouche RSV-News 2025 & als Hauptgang die besten Parasiten der Welt, ihre Lieblingskörperöffnungen & warum sie sich so umständlich anstellen im Leben

In Ausgabe 97 geht es um den Peak RSV 2025, die neuen Impfungen für jung & alt.

Und vor allem um Parasiten. Was sie sind, was sie können, warum sie so umständlich sind und welche Körperöffnung sie am liebsten verwenden, um in uns reinzukommen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schistosomiasis

Die versprochenen Bilder zu den Parasiten & Krankheitsbildern folgen in Kürze.
SBP098 - Wie uns Roy Black beim Klimaschutz helfen kann
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2025.02.17 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Über pluralistische Ignoranz & Brieffreundschaften für mehr Klimaschutz - Zusammenschnitt der Sendung "Frag die Science Busters live" auf Radio FM4 vom 18.3.2024 mit Florian Freistetter, Barbara Laa & Martin Puntigam

Das war Ausgabe 98 des SB Podcasts. Nur noch 2 x schlafen, dann feiern wir 100 Jahre Science Busters Podcast. Etwas zeitversetzt auch live vor Publikum, nämlich am 31.3. im Literaturhaus Graz. Mit 2 famosen Gästen: Nicole-Streitler-Kastberger, Literaturwissenschaftlerin, Literaturkritikerin und Autorin, die sich u.a. 20 Jahre mit dem Gesamtwerk von Ödön v. Horvath auseinandergesetzt hat Und mit dabei auch Gilbert Prilasnig, ehem. Fußballnationalspieler, mit Sturm Graz in den 90er Jahren 3x Meister & 3 x Cupsieger. Und frisch gebackener Assistenztrainer der Frauenfußballnationalmanschaft. Aber weil ihn das offenbar nicht genug ausgelastet hat, hat er daneben Linguistik studiert, ab demnächst, wenn alles gut geht, Magister in „Klinischer Linguistik“. Was das genau ist, wird er Florian Freistetter & Martin Puntigam erzählen, am 31. März, ab 19.00 Uhr im Literaturhaus Graz.
SBP103 - Brauchen wir ein Computer-Spiele-Ministerium?
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2025.04.28 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Über Endgegner, NPC, digitale Zwillinge, die Bedeutung von Videospielen für die Gesellschaft & Sexismus in der Gamingwelt

In Folge 103 geht es um Endbosse, NPC, digitale Zwillinge, die Bedeutung von Videospielen für die Gesellschaft & Sexismus in der Gamingwelt.
SBP104 - Grüße vom Mars-Spektrum
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2025.05.12 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Über Asteroiden, Kometen, Autismus und den fantastischen neuen Kinofolm "Grueße vom Mars"

Website "Grüße vom Mars"
Material für Schulen
Kinofinder Polyfilm Grüße vom Mars Österreich
Biografie Sarah Winkenstette
Website von Michael Büker
Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Autismus
Dachverband Österreichische Autistenhilfe
Danke an Heike Sistig für die Verlinkung mit Sarah Winkenstette.
Podcast Folge 72 - Hier kommt die Maus 1
Podcast Folge 73 - Hier kommt die Maus 2 - mit Erbsensuppe
Ist der asteroid 2024 NR7 wirklich verloren? nein:
SBP105 - Wie man wissenschaftlich Zeit schindet
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2025.05.31 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Über Zeit, Quantenunschärfen, Entropie; Mikrozustände und warum unsere Zukunft die Vergangenheit anderer sein kann

In Ausgabe 105 des Science Busters Podcasts begeben wir uns in den Bannkreis des Summertons

Die Parteienverkehre der SB oder von uns als Solisten und Duettisten:

Am 29.4. aktuelle Staffel fertig ausgestrahlt, noch ein halbes Jahr weltweit abrufbar auf ORFON.

Am 16.6. gibt es die nächste Ausgabe von „Frag die SB – live – alles rund ums Klima“. Wie immer von 13 – 14 Uhr eine Stunde lang auf Radio FM4. Mit Thomas Brudermann & Reinhard Steurer

Am 18.6. gibt es den nächsten Live Podcast Live-Podcast in Zusammenarbeit mit dem IAASA Laxenburg anlässlich des Klimasachstandsberichts, der in Zusammenarbeit mit Forschungseirichtungen Österreichs entstanden ist. Martin Puntigam bspricht mit Margreth Keiler und Daniel Huppmann.
SBP106 - Das Lineal des Universums zur Vermessung der Dunklen Energie
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2025.06.09 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Über Dunkle Energie, EUCLID, DESI, BAO und gedämpfte Erwartungen

In der 106. Ausgabe des Science Busters Podcast besprechen Kabarettist Martin Puntigam und Astronomin und Planetariumsdirektorin Ruth Grützbauch über die dunklen Kräfte im Universum.
SBP107 - Wie beanreizt man einen Klimaminister, dass er seinen eigenen Klimasachstandsbericht liest?
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2025.06.23 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Live-Podcast aus der VHS Urania Wien anlässlich des neuen österreichsichen Klimasachstandsberichts AAR2

In Ausgabe 107 geht es um den neuen österreichischen Klimasachstandsbericht. Was drinnensteht, was nicht, was man damit erreichen kann und ob der zuständige Minister doch noch in diesere Legislaturperiode beginnt, sich für Klimaschutz zu interessieren.

Website mit dem Klimasachstandsbericht

Climate Change Center Austria

Margreth Keiler als Professorin und Direktorin

Daniel Huppmann
Der Zweite Österreichischen Sachstandsbericht zum Klimawandel (Second Austrian Assessment Report, AAR2) ist das derzeit umfassendste wissenschaftliche Werk zum Klimawandel in Österreich. Er wurde von rund 200 Wissenschaftler:innen aus unterschiedlichen Forschungsgebieten erarbeitet, interdisziplinär abgestimmt und nach wissenschaftlichen Standards begutachtet. Der Bericht ist ein Produkt des ein Produkt des Austrian Panel on Climate Change (APCC) und wurde nach dem Vorbild und den Standards der Berichte des Weltklimarates (IPCC) erstellt.
SBP109 - Wie man Klima-Bullshitt-Bingo spielt
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2025.07.21 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Über Emojis in der Wissenschaftskommunikation, Nudging und gelangweilte Kohlekraftwerke in Deutschland - Zusammenschnitt der Sendung "Frag die Science Busters live" auf Radio FM4 vom 28.4.2024 mit Elisabeth Oberzaucher, Jan Hegenberg & Martin Puntigam

Ausgabe 109 des Science Busters Podcast ist ein Mitschnitt der Frage & Antwortsendung "Frag die Science Busters live - alles rund ums Klima" vom 28.4.2024 auf Radio FM4.
SBP110 - Welches Sternzeichen hat die Klimakrise?
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2025.08.04 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Über Klimaschutz mit Hausverstand, Wasserstoff als PKW-Treibstoff & die Nutzlosigkeit von Hybrid-Autos - - Zusammenschnitt der Sendung "Frag die Science Busters live" auf Radio FM4 vom 6.5.2024 mit Florian Freistetter, Andreas Jäger & Martin Puntigam

Ausgabe 110 des Science Busters Podcast ist ein Mitschnitt der Frage & Antwortsendung "Frag die Science Busters live - alles rund ums Klima" vom 6.5.2024 auf Radio FM4.Martin Puntigam, Florian Freistetter und Andreas Jäger über Kernfusion, Wasserstoff, Hybridautos, Hausverstand, Terra Preta und Vieles mehr.
SBP111 - Wie kommt das West-Nil-Fieber an den Tiber
Mitwirkende: Puntigam, Martin [Moderation]
Datum: 2025.08.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ: audio
Inhalt: [Episoden-Info] Über Tigermücken, Zier-Antikörper, wieso der Impfstoff gegen West-Nil-Fieber besonders für Fans von rechtsextremen Parteien geeignet sein könnte und ob Chikungunya süßer sind als Labubus

In der ersten Schnittfassung oder, wie man Ende des 20. Jahrhunderts gesagt hätte, wie in Teilen unserer Abendausgabe berichtet, ist es am Ende zu ein paar Fehlkupierungen gekommen. Wir bedanken uns fürs Aufmerksam machen, bedauern den Lapsus, der inzwischen behoben wurde. Weshalb wir jedes Fehlverhalten ab sofort in Abrede stellen werden ;-)

Achtung! Achtung!

Wir sind für den Fernsehpreis des Österreichischen Kabarettpreis nominiert.

Wieder einmal, muss man sagen. Denn wir haben ihn schon zweimal gewonnen. Dann muss man immer 3 Jahre pausieren, damit man nicht dauernd gewinnt, dann darf man wieder mitmachen.

In den Jahren dazwischen könnte uns die Jury zur Überbrückung der Wartezeit eigentlich auch einmal den dotierten Hauptpreis geben, aber vielleicht freuen sie sich einfach mehr, wenn wir uns für den Preis anstrengen.

Denn nominiert sein heißt in dem Fall, man muss mitarbeiten & schauen, dass möglichst viele beim Online-Voting das Richtige wählen. Wie bei Nationalratswahlen auch.

Allerdings darf man einmal pro Woche pro Emailadresse wählen! Noch bis 13. September. Geht also noch ein paar Mal, je nachdem, wieviel Emailadressen man hat. Das geht bei Parlamentswahlen natürlich nicht, aber da, wenn man sich das letzte Ergebnis anschaut, reicht auch einmal in 5 Jahren.

Wir ersuchen untertänigst umfangreich und im In-und Ausland für uns zu stimmen, weil wenn wir gewinnen, dann ist das ein Hattrick und das ist ja auch nicht nichts!

In Folge 111 geht es um Gelsen, West-Nil-Fieber und andere durch Mücken übertragbare Krankheiten, was man dagegen tun kann, was nicht und welche demnächst bei uns häufiger werden.

Geldfieber
Virus Erstisolation 1927 von einem Patienten in Ghana.
Die Erkrankung war aber schon in den Jahrhunderten davor bekannt und gefürchtet, ohne dass man über Ursache oder Übertragung Bescheid wusste.
Große Epidemien im 17. Jahrhundert in Südamerika und der Karibik, das Virus stammt aber aus Afrika und wurde über den Sklavenhandel in die neue Welt gebracht.
Zumindest die Hälfte der Infektionen verläuft symptomlos, etwa ein Drittel entwickelt milde Symptome und 10-12% erleiden die schweren Verlaufsformen mit einer bis zu 60%-igen Sterblichkeit! Durch Beteiligung der Organe (Blutungen und Durchblutungsstörungen) kommt es zum Organversagen und zum Tod. Im Leberversagen kann Bilirubin, das aus roten Blutkörperchen frei wird, nicht mehr abgebaut und ausgeschieden werden, dies verursacht die namensgebende Gelbfärbung der PatientInnen, sichtbar anfangs nur in den Augen, später dann auch an der Haut.
Da Gelbfieber schon so lange bekannt ist, hat es der ganzen später beschriebenen Virusfamilie den Namen gegeben, die Flaviviren (lateinisch flavus = gelb).

West-Nil-Virus
In den letzten Jahren wurde viel über die asiatische Tigermücke geschrieben und berichtet, die für das vermehrte Auftreten von Tropenerkrankung auch in Europa verantwortlich ist.
Die aktuellen Krankheitsfälle und auch Todesfälle in Italien, in der Gegend um Rom, Latium, werden aber von einem schon lange außerhalb der Tropen vorkommenden Virus verursacht, dem West-Nil Virus. Und für diese Übertragung ist ausnahmsweise einmal nicht die Tigermücke verantwortlich.
West Nil Virus ist eine Zoonose, eine Erkrankung von Tieren, in diesem Fall vor allem von Vögeln, die auf Menschen übertragbar ist. Auch Pferde können erkranken. Hauptvektor sind dabei Culex-Mücken, die bevorzugt an Vögeln Blut saugen, aber eben auch Menschen stechen. Culex sind auch bei uns in Österreich die häufigste Mückenart. Bei den Vögeln erkranken vor allem Sperlings- und Rabenvögel, infiziert können aber auch andere Vogelarten sein.
Da erkrankte Menschen nur sehr wenig Virusmenge im Blut haben, kann sich eine Mücke hier nicht anstecken – aus Virussicht sind wir daher eine Art Sackgasse. Die Epidemien sind daher meist nicht so groß und die Ausbreitung nicht so rasch, wie es zB. beim Dengue-Fieber passiert, bei dem der infizierte Mensch tatsächlich auch eine Ansteckungsquelle für Mücken bietet.
Die Tatsache, dass Erkrankungen bei Vögeln und auch bei Pferden immer den menschlichen Fällen vorausgehen, ließe sich bei entsprechender Aufmerksamkeit und Überwachung eine Epidemie früh erkennen.
Die Erkrankung: Wie immer bei den Flaviviren hat ein Großteil der Infizierten keine Symptome. Nur etwa 20% entwickeln eine kurzfristige, fieberhafte Symptomatik. Bei 1% zeigt sich eine neurologische Beteiligung, von einer nicht dramatischen Gehirnhautreizung bis zu schweren Gehirnentzündungen, an denen 5-10% der Betroffenen sterben. Vor allem ältere PatientInnen und solche mit Vorerkrankungen sind betroffen.
Geschichte: 1937 erstmals in Uganda, im West-Nil Distrikt, isoliert, im Rahmen von Gelbfieber-Überwachungsprogrammen.
in den 50er und 60er Jahren immer wieder Fälle beschrieben, aber fast keine Komplikationen bekannt. Ab den späte 1990-Jahren traten dann bei Ausbrüchen immer öfter neurologische Komplikationen auf (Osteuropa, Russland, Nordafrika, Naher Osten). 1999 erstmals Fälle in den USA (Ostküste, NY), trotz intensiver Bemühungen um Gegenmaßnahmen rasche Ausbreitung innerhalb weniger Sommersaisonen über das gesamte Staatsgebiet.
Die drei Tropenerkrankungen, die außerhalb der „echten“ Tropen tatsächlich von der Tigermücke (Aedes albopictus) übertragen werden und die bereits wiederholt im Süden Europas für kleinere Epidemien gesorgt haben, sind Dengue, Zika und Chikungunya (Dengue in Kroatien, Spanien, Frankreich, Italien. Zika in Frankreich, Chikunguya in Frankreich und Italien)

Dengue
Wurde wahrscheinlich irgendwann vor 800 bis 1000 Jahren erstmals vom Affen auf den Menschen übertragen.
Erste größere Ausbrüche Mitte des 20. Jahrhunderts
In den 1980er Jahren dann Karibik und Lateinamerika (bis 1970 hatten viele dieser Länder sehr effektive Aedes-Kontrollprogramme, die gegen die Ausbreitung von Gelbfieber gerichtet waren, das auch von Aedes-Mücken übertragen wird).
Inzwischen hat Dengue den Rang der häufigsten Tropenerkrankung weltweit erobert, und ist längst keine Erkrankung mehr, die ein tierisches Reservoir braucht. Die Infektionskette geht vom infizierten Menschen über die Mücken zum nächsten Menschen.

Zika
Erstisolierung 1947 in Uganda bei einem Rhesusaffen (auch wieder im Rahmen von Gelbfieber-Überwachungsprogrammen), erste Infektionen beim Menschen 1952 in Uganda und Tansania.
Immer wieder sporadische Fälle, sicher auch vieles nicht gemeldet, in Afrika, Asien, Amerika, Karibik
2007: erstmals ein größerer Ausbruch auf Yap (Mikronesien)
2013/14: Französisch-Polynesien, 28 000 Fälle
Mai 2015 erster Bericht aus Brasilien, als Beginn einer großen, das ganze Land betreffenden Epidemie mit über 700 000 Infektionen. In dieser Zeit hat Zika auch seinen Ruf als harmlose selbstheilende Infektion verloren, da die Auswirkungen einer Infektion in der Schwangerschaft bekannt wurden. Zika kann zu schwersten Missbildungen führen.
Da die Symptome der Erkrankung aber so „harmlos“ sind und von selbst nach einigen Tage wieder verschwinden, ist anzunehmen, dass nur wenige Fälle wirklich diagnostiziert werden und wir daher nur wenig über die tatsächliche Häufigkeit wissen.

Chikungunya
Dieses Virus wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, ist aber KEIN Flavivirus, sondern gehört zu den Togaviren (nahe Verwandte sind O‘nyong nyong Virus in Subsahara-Afrika und Ross River Virus in Australien)
Erstbeschreibung 1952 in Tansania
2004 mit großen Epidemien auf La Reunion, Mauritius, und den Ländern um den Indischen Ozean und in SO-Asien.
Symptome: bei den meisten Betroffenen eine selbstheilende Erkrankung, mit den üblichen Symptomen Fieber, Kopfschmerzen, Krankheitsgefühl. Gefürchtet sind Komplikationen im Sinne von Gelenksschmerzen und Gelenksentzündungen, die weit über das akute Krankheitsgeschehen hinaus weitergehen (Monate!)

Vermeidung / Bekämpfung von Mücken
Verschiedene betroffene Regionen versuchen unterschiedliche Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Mücken.
Vor allem in Asien, aber auch beim Auftreten von West-Nil Virus in den USA wurden großflächig Insektizide versprüht, oft vom Hubschrauber aus. Da das Virus inzwischen die ganzen USA bewohnt, ahnt man, dass das nicht nur giftig und wenig selektiv, sondern auch nur mäßig effektiv ist.
Vor allem kleinräumig kann und soll man aber versuchen, Mückenbrutstätten zu erkennen und zu beseitigen. Regionen, die unter großen Dengue-Ausbrüche leiden, betreiben seit Jahren Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung der Bevölkerung. Wasseransammlungen in Blumenuntersetzern, verwahrlosten Vogeltränken, vergessenem Hausrat im Garten oder Hof – all das sind ideale Aedes-Brutmöglichkeiten.
Für den individuellen Schutz, vor allem auf Reisen, aber eben durchaus auch in Europa, gibt es zwei sich ergänzende Strategien:

Repellentien: das sind auf die Haut aufgetragene Präparate („Mückenschutzmittel“), die über ihren Geruch Mücken abwehren. Das blutsaugende Weibchen o Bei Repellentien wird viel, und leider auch viel Unfug angeboten. Es gibt nur wenige, gut bewiesen wirksame Inhaltsstoffe, bei denen man bleiben sollte: der Gold Standard DEET (Di-ethyl-Toluamid), Icaridin (1-(1-Methylpropoxycarbonyl)- 2-(2-hydroxyethyl), PMD (p-Menthan 3,8-diol). KEIN Teebaumöl, Zitronelle-Produkte, Armbänder etc.
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SBP114 - Warum der 3D-Drucker der Zukunft nichts für Wuerschtl ist
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Rundum die [Forschung im Additive Manufacturing Team:]
8https://www.ias.tuwien.ac.at/katharinaehrmann))
SBP115 - Wie man den Weltuntergang Ende zu Ende verschlüsselt
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In Ausgabe 115 geht es um Müllraketen zur Rettung der Welt, weiso Weltuntergang so schwierig ist und worüber Alice und Bob die ganze Zeit tratschen.

Wie man eine Erdrakete baut

Simon Singh “Geheime Botschaften”

Katalogzettel

Titel Science Busters Podcast
Titelzusatz Wer nichts weiß, muss alles glauben.
Urheber/innen und Mitwirkende Puntigam, Martin [Moderation] [GND ]
Schlagworte Wissenschaft und Forschung ; Interview ; Podcast
Typ audio
Sprache Deutsch

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Inhalt

[Podcast-Info] Der Science Busters Podcast ist ein Podcast der Science Busters. Das trifft sich insofern sehr gut, weil der Name leicht zu merken ist. Seit 2007 gibt es die Science Busters als Wissenschafts-Show-Projekt. Auf der Bühne, auf Radio FM4, als Bücher, als Lehrveranstaltung und TV-Sendungen. Und ab 2021 auch als Podcast. Weil fast immer mehr zu einem Thema zu sagen wäre, als im jeweiligen Format Platz hat. Nachhaltige Wissenschaftskommunikation, wenn man so will, lehrreich, unterhaltsam und durchgehend in Stereo. In jeder Folge wird eine aktuelle Frage der Hörerschaft beantwortet, oder zwei. Und ein Thema umfassend beackert. Am Ende gibt es Tipps und Empfehlungen. Um Eigenwerbung zu vermeiden, muss immer einer die Arbeit seines Gegenüber bewerben. Science Busters Podcast - transparent, unbestechlich, bürgernah Tiere können der Handlung nicht folgen. Produziert mit Unterstützung der Universität Graz und der TU-Wien Kontakt: podcast@sciencebusters.at

Quelle: https://www.podcast.de/podcast/2550365/science-busters-podcast

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