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Nachrichten in einfacher Sprache [2026.06.25]

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Katalogzettel

Titel Nachrichten in einfacher Sprache [2026.06.25]
Urheber/innen und Mitwirkende ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2026.06.25 [Sendedatum]
Schlagworte Medien und Kommunikation ; Nachrichten ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DOV [Digitales Original Video]
Sprache Deutsch
Signatur E52-45971

Information

Inhalt

[Senderinformation] Im südamerikanischen Land Venezuela hat es gestern Abend zwei schwere Erdbeben gegeben. Es gibt sehr viele Todesopfer und sehr viele Verletzte. Es ist das schwerste Erdbeben in Venezuela seit mehr als einem Jahrhundert. Es hat schon mehrere Nachbeben gegeben. Die vorübergehende Präsidentin Delcy Rodriguez hat den Not-Stand beschlossen. Durch einen Notstand kann eine Regierung in einem Land bei einem Unglück schneller Maßnahmen beschließen. Rettungskräfte suchen in der Hauptstadt Caracas unter eingestürzten Gebäuden nach überlebenden Personen. Hilfslieferungen und Rettungskräfte versprochen haben Länder aus der ganzen Welt, wie etwa die USA, China oder auch Indien.

Heute und morgen treffen sich in Danzig mehrere Politiker, Unternehmer und Hilfsorganisationen aus ganz Europa. Danzig ist eine Hafenstadt in Polen. Bei diesem Treffen geht es um den Wiederaufbau der Ukraine. Russland führt seit mehr als vier Jahren Krieg gegen die Ukraine. Bei der Konferenz wird besprochen wie Autobahnen, Häuser oder Stromleitungen wieder aufgebaut werden. Die Ukraine bekommt 90 Milliarden Euro Hilfsgelder. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist bei dem Treffen in Danzig nicht dabei. Weil es einen Streit mit Politikern aus Polen gibt.

Der Wirtschaft in Österreich wird es im Jahr 2026 etwas besser gehen als gedacht. Das sagen die Wirtschaftsexperten vom WIFO und vom IHS. Experten schauen sich beim WIFO und beim IHS die Lage der österreichischen und weltweiten Wirtschaft an. Auch im Jahr 2027 soll es der Wirtschaft laut den Wirtschafsexperten ein wenig besser gehen. Denn die Preise für Öl sind wieder billiger. Auch die Preise für Treibstoffe wie Benzin oder Diesel sind wieder billiger geworden. Grund sind Gespräche zwischen USA und dem Iran über einen dauerhaften Frieden im Iran-Krieg. Während dem Iran-Krieg waren Treibstoffe für Fahrzeuge und Öl viel teurer.

Im österreichischen Nationalrat war heute wieder der Untersuchungsausschuss zum Tod von Christian Pilnacek. Pilnacek war als Sektionschef ein mächtiger Beamter im Justizministerium. Politiker im Untersuchungsausschuss wollen wissen, ob sich Politiker in Ermittlungen zum Tod von Pilnacek eingemischt haben. Heute haben die Politiker zwei Gerichtsmediziner befragt. Gerichtsmediziner finden durch eine Untersuchung heraus, wie eine tote Person gestorben ist. Heute war der letzte Tag im Untersuchungsausschuss vor der Sommerpause. Mitte September geht der Untersuchungsausschuss weiter. Unter anderem befragen möchten die Politiker den ehemaligen Nationalpräsidenten Wolfgang Sobokta von der ÖVP. Sobotka war auch Innenminister.

Wegen der großen Hitze in Österreich gibt es die höchste Warnstufe vom Wetterdienst GeoSphere Austria. In vielen Teilen Ostösterreichs kann es diesen Samstag und Sonntag um die 40 Grad heiß werden. Die große Hitze belastet sehr viele Menschen. Auch die rund 400.000 Arbeiter, die im Freien arbeiten müssen. Das sind zum Beispiel Bauarbeiter. Durch die große Hitze ist die Gefahr für Arbeitsunfälle viel größer. Ab einer Temperatur von 32,5 Grad können Bauarbeiter ihre Arbeit für einige Stunden beenden. Das muss der Arbeitgeber aber anweisen. Der Gewerkschaftsvertreter Josef Muchitsch von der SPÖ fordert eine gesetzliche Regelung. Durch diese Regelung sollen Arbeiter ab 30 Grad Hitze nicht mehr arbeiten müssen.

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