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Nachrichten in einfacher Sprache [2026.07.01]

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Titel Nachrichten in einfacher Sprache [2026.07.01]
Urheber/innen und Mitwirkende ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2026.07.01 [Sendedatum]
Schlagworte Medien und Kommunikation ; Nachrichten ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DOV [Digitales Original Video]
Sprache Deutsch
Signatur E52-45975

Information

Inhalt

[Senderinformation] Die österreichische Bundes-Regierung hat sich gestern Nacht auf mehrere Veränderungen geeinigt. Sie will die Veränderungen gemeinsam mit Landes-Haupt-Leuten und Gemeinde-Vertretern beschließen. Veränderungen soll es zum Beispiel im Gesundheits-Bereich geben. Denn Österreich gibt viel Geld für die Gesundheit aus. Es soll zum Beispiel mehr Zentren mit mehreren Ärzten geben. Auch sollen Patienten Krankheits-Befunde nicht mehr zu Ärzten mitnehmen müssen. Die Krankheits-Befunde sollen auf dem Computer vom Arzt gespeichert werden. Veränderungen soll es auch im Bildungs-Bereich geben. Es soll einheitliche Regeln für die Kinder-Betreuung in Kinder-Gärten geben. Auch sollen Bildungs-Direktionen Lehrern und Schul-Mitarbeitern bei Problemen mehr helfen.

Im Juni war die Teuerung in Österreich niedriger als im Mai. Die Teuerung hat im Juni 3,2 Prozent betragen. Das zeigt eine erste Einschätzung zur Teuerung von der Statistik Austria. Mitarbeiter bei der Statistik Austria machen Umfragen zu verschiedenen Themen. Im Mai war die Teuerung mit 3,7 Prozent noch etwas höher. Bei einer Teuerung sind Preise für Sachen teurer. Man kann sich für das gleiche Geld weniger Sachen kaufen. Weniger stark gestiegen sind im Juni zum Beispiel die Preise für Benzin und Diesel. Auch der Preis für Heiz-Öl ist nicht mehr so stark gestiegen. Stark gestiegen sind dagegen die Preise für Übernachtungen in Hotels, Essen in Lokalen oder Besuche beim Friseur.

Wer ab heute ein Paket bestellt, muss in manchen Fällen 3 Euro zahlen. Die 3 Euro muss man zahlen, wenn das Paket unter 150 Euro kostet. Und wenn das Paket von einer Firma außerhalb von der Europäischen Union bestellt wird. Also zum Beispiel, wenn das Paket aus China geliefert wird. Das hat die Europäische Union beschlossen. Denn die Pakete, die von außerhalb der EU bestellt werden, werden immer mehr. Und das schadet der Wirtschaft in der Europäischen Union. Außerdem kann es sein, dass bei billigen Produkten aus China Schad-Stoffe drin sind. Für Pakete, die über 150 Euro kosten, muss man schon jetzt Zoll zahlen. Zoll heißt: Wenn man Produkte aus dem Ausland kauft, muss zusätzlich zum Preis der Produkte Geld an die Regierung gezahlt werden.

Ab heute bis 31. Dezember 2026 hat Irland den Rats-Vorsitz in der Europäischen Union. Im EU-Rat besprechen Präsidenten und Regierungs-Chefs von den Mitglieds-Ländern wichtige Themen. Vorher hatte Zypern den Rats-Vorsitz. Zum Beispiel möchte sich der irische Regierungs-Chef mit den anderen Politkern auf die Einnahmen und Ausgaben für die EU einigen. Es geht um die Einnahmen und Ausgaben für die Jahre 2028 bis 2034. Der österreichische Bundes-Kanzler Christian Stocker von der ÖVP fordert, dass die EU weniger Geld ausgibt. Österreich gehört zu den Ländern, die mehr Geld an die EU geben, als sie bekommen. Auch sollen Moldau, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, der Kosovo und Albanien bald Mitglieds-Länder werden.

Auf acht Straßen in Wien und in der Umgebung wurde Asbest entdeckt. Entdeckt haben das Asbest Umwelt-Schützer von der Organisation „Greenpeace“. Das Material Asbest besteht aus mehreren langen und dünnen Fasern. Asbest kann sich leicht in kleine Fasern zerteilen, die Menschen sehr leicht einatmen können. Dadurch ist das Risiko höher für Lungen-Krebs. Betroffen ist zum Beispiel die Triester Straße oder die Rosen-Hügel-Straße. Besonders schlimm ist laut „Greenpeace“ die Asbest-Belastung, wenn schwere Last-Wägen auf Straßen fahren. Ein Sprecher von „Greenpeace“ fordert, dass die betroffenen Straßen in Wien bald erneuert werden.

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