#118 Mörderisches Traiskirchen: Der reiche Bettler, der Säbelmord und der Nachtschrecken
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Mörderisches Österreich
Katalogzettel
| Titel | #118 Mörderisches Traiskirchen: Der reiche Bettler, der Säbelmord und der Nachtschrecken |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Zellinger, Peter [Sprecher/in]
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| Datum |
2026.07.11 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Straftaten ; Podcast |
| Typ | audio |
| Format |
DOA [Digitales Original Audio] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E53-09089 |
| Gesamtwerk/Reihe | Mörderisches Österreich |
Information
Inhalt
[Episoden-Info] Der Mord am „reichen Bettler“ (1939): In einem ehemaligen Barockschloss in Möllersdorf (damals eine Militärstrafanstalt) wurde der als Bettler lebende Anton Schücke ermordet. Obwohl er in ärmlichen Verhältnissen lebte, hatte er ein beträchtliches Vermögen angespart, was er in seiner Wohnung versteckte. Seine Bekannte Agathe Pauer und ihr Liebhaber Franz Rosner ermordeten ihn in der Hoffnung auf Beute, wurden jedoch kurz darauf gefasst und verurteilt. Der Mord mit dem Säbel (1905): Der junge Zimmermann Ferdinand Leischitz wurde in der Felberau bei Traiskirchen brutal ermordet. Der Täter, Oberkanonier Johann Mundhart, tötete ihn aus Eifersucht wegen einer Frau, die als „Dragoner-Pepi“ bekannt war. Mundhart versuchte, den Mord als Raubmord zu tarnen, wurde jedoch aufgrund von Zeugenaussagen und militärischen Hinweisen überführt. Der „Nachtschrecken“ von Traiskirchen (1928): Ein mysteriöser Unbekannter versetzte Traiskirchen in Angst und Schrecken, indem er nachts Steine auf Dächer und in Lokale warf. Der Fall erinnert an die mediale Massenhysterie um das „Erdberger Dachgespenst“ in Wien. Trotz intensiver polizeilicher Suche konnte der Täter nie gefasst werden; es handelte sich vermutlich um einen Nachahmungstäter, der den Medienrummel um ähnliche Vorfälle ausnutzte. Vielen Dank an die Stadtgemeinde Traiskirchen, die diesen Podcast möglich gemacht hat.