Oral History Interview mit Ana S.
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Katalogzettel
| Titel | Oral History Interview mit Ana S. |
| Titelzusatz |
Geboren 1998 in Sumy (Ukraine): Kindheit und Jugend in der Ukraine, Leben in Wien, Servicekraft in der Gastronomie, Studentin, ehrenamtliches Engagement für Train of Hope Kooperation mit dem Institut für Slawistik an der Universität Wien im Konversatorium "Nur zu Gast? Migrationsgeschichte(n) sammeln & erzählen" |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
S., Ana [Interviewte/r]
Hering, Clara [Interviewer/in] Dąbrowska, Elzbieta [Tonregie] |
| Datum |
2026.05.16 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien [Aufnahmeort]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Interview ; Alltag ; Familie ; Arbeitsbedingungen ; Migration ; Asyl ; Kinder und Jugend ; Bildung und Schulwesen ; Sprache ; Krieg ; Tourismus ; Ernährung ; Ökologie und Umweltschutz ; Gesundheitswesen und medizinische Versorgung ; Freizeit ; Sport ; Soziales |
| Örtliche Einordnung |
Ukraine
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20. Jahrhundert - 90er Jahre
21. Jahrhundert - Nullerjahre 21. Jahrhundert - 10er Jahre 21. Jahrhundert - 20er Jahre |
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| Typ | audio |
| Format |
DANSA [Digitale Ansichtskopie Audio] DARCHA [Digitale Archivkopie Audio] |
Information
Inhalt
Gesprächsthemen: Ukraine - Gastarbeiter - Schulsystem – Deutsch - Deutschunterricht - Sprache - Sprachkurs - Integration - Systemgastronomie – psychische Folgen - körperliche Belastung – Emotion – Covid-19 - Coronakrise / Corona-Krise / Corona-Pandemie - Teilzeitarbeit - Studium - Wirtschaftsuniversität / WU - BOKU / Universität für Bodenkultur Wien - Einzelkind - Mittelstand - Großeltern - Scheidung - Halbgeschwister - Zweisprachigkeit – Mutter – Vater - Militärdienst - russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine - Selbstorganisation - finanzielle Unabhängigkeit - Selbstständigkeit - Mehrsprachigkeit - Osteuropa - Identität - Familienzusammenhalt - Anpassung – Asyl - Aufenthaltsbewilligung - Aufenthaltsgenehmigung - Bachelor - Betriebswirtschaftslehrestudium - Bürokratie - Deutsch als Fremdsprache - nichtdeutsche Muttersprache - Dolmetschen - Einwanderungsbehörde - Flüchtlingshilfe - Gastronomie - Interkulturalität - Kriegsdienst - Kriegsmigration - Kriegsschaden - Masterstudium - Mittelklasse - Propaganda - Psychischer Druck - Resilienz - Russischer Überfall auf die Ukraine 2022- Russisch-Ukrainischer Krieg - Rassismus - Tourismus - „Train of Hope“ - Umwelt - Umweltzerstörung - Visum - Zerfall der Sowjetunion – Wende 1989 - politische Teilhabe – Arbeitsmarktservice / AMS -Ankunft
Ana S. wurde 1998 in Sumy in der Ukrainę geboren und lebt seit 2015 in Österreich. Sie verbrachte ihre Kindheit im Kreis ihrer Eltern und Großeltern, wuchs in einer mittelständischen Familie auf, während der Zerfall der Sowjetunion ihr Umfeld prägte. Als Kind kam sie mit ihrer Familie wegen einer Auslandsarbeit des Vaters nach Österreich, kehrte nach zwei Jahren in die Ukraine zurück und zog mit 17 Jahren erneut zu ihrer Mutter nach Wien, um Internationale Betriebswirtschaft an der WU und später Umwelt- und Bioressourcenmanagement an der BOKU zu studieren. Sie beschreibt den Spracherwerb, das österreichische Schulsystem, erste Jobs in der Gastronomie sowie ihr Studium. Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine 2022 dient ihr Vater im Militär. Ana S. engagierte sich in Wien ehrenamtlich bei Spendenausgaben und als Dolmetscherin für ukrainische Geflüchtete, etwa beim Train of Hope. Das Gespräch verknüpft persönliche Integration, Sprach- und Identitätserfahrungen mit den Folgen des Krieges, bürokratischen Herausforderungen und dem Wunsch, beruflich und wissenschaftlich Brücken zwischen Österreich und der Ukraine zu bauen.